Diskussion zum Thema "Coronavirus"

    • Official Post

    Der klassische Handwerker wird über kurz oder lang wohl nur noch eine Nische besetzen können.

    Möchtest Du in einem Zelt leben?

    Oder ist ein richtiges Haus vielleicht doch besser?

    Auf dem Bau sehe ich auf absehbare Zeit keine Automatisierung, die das Handwerk verdrängen könnte.

    Wobei das bei Neubauten noch am ehesten gehen könnte, wenn man Häuser aus fabrikgefertigten Normteilen zusammenkloppen würde.

    Der Trend geht aber stattdessen zu immer mehr individualität.


    Spätestens bei den Reparaturen und Modernisierung ist aber mit Automatisierung garnichts zu wollen.

  • Da scheint es wohl große regionale Unterschiede zu geben. Was mich am meisten erstaunt, dass da jetzt keine Initiative der Klassenlehrer kommt. Es gibt um Internet einige Anleitungen, wie Lehrer und Schüler jetzt schnell per Skype, Zoom, Hangouts, usw. Mein Neffe in Indonesien hat momentan täglich 4 Stunden Unterricht per Skype. Mag zwar datenschutzmäßig vielleicht nicht die beste Lösung zu sein, aber die funktioniert und in der Situation momentan muss man halt einfach mal die Kirche im Dorf lassen.

    So läuft es bei uns auch

    Die Vernunft hat sich doch noch durchgesetzt: Grade kam die Nachricht von der Schule, dass die Kinder ab Montag (also nach den Osterferien) per MS Teams unterrichtet werden.

  • Nebenan haben 2 Bauarbeiter vor 10 Jahren ein Mehrfamilienhaus in 2 Wochen im Rohbau hochgezogen. Die hatten einen Kran mit Fernbedienung und es wurden sehr große Steine (eher Module) per LKW geliefert. Selbst die Bodenplatten haben die zu zweit gesetzt. Dann haben 4 Leute in etwas mehr als einer Woche den Innenausbau mit Verkabelung, Fenstern und Türen gemacht. Abschließend kamen 2 Leute, die haben mit einem Kranwagen die Wände verputzt, was zwei Tage gedauert hat. Und parallel habe 2 Leute das Dach gedeckt. Noch in der 4. Woche ab Baubeginn konnten die ersten Käufer die Wohnungen besichtigen. Das hatte mich damals echt schockiert wie schnell das ging.


    Wie oft muss renoviert werden? Alle 15 Jahre? Wieviele Handwerker braucht man dafür? Am Ende ist es eine Nische, die nur eine sehr begrenzte Zahl an Leuten ernähren kann. Häuser werden bald als Fertigmodule oder sogar aus dem 3D Drucker geliefert. Da braucht man eventuell nur noch einen Handwerker vor Ort.


    Ich meine ja auch nicht, dass es bald keine Handwerker mehr gibt. Nur wird es schwieriger welche zu finden und man hat lange Wartelisten. Es ist halt eine Nische und kein Massenmarkt. Eventuell ist es irgendwann billiger das Haus abzureißen und ein Neues bauen zu lassen? Es würde in jedem Fall die Wirtschaft ankurbeln ;) ... Unser 12qm Badezimmer hat 16.000€ gekostet (ohne Waschbecken und Schränke) und ist nicht einmal luxuriös. Früher haben wir so etwas selbst gemacht (Altbau zum Teil 400 Jahre alt). Trotzdem hatten wir etwa 6 Monate Wartezeit bis die angefangen haben und am Ende kamen dann nur 4 Leute (5 mit Azubi), die nacheinander gearbeitet haben.


    Naja, wie dem auch sein. Aktuell gibt es jedenfalls noch den Bedarf an Handwerkern und Individualleistungen. Auch wenn man die derzeit wohl nicht in Anspruch nehmen kann.


    -Jonas

    • Official Post

    Etwas aktuelles habe ich auf die Schnelle nicht zum Thema gefunden, aber eine Prognose von 2015: Heise Artikel

    Da geht viel... nur: Wollen wir das? Da hängt ja eine ganze Kette erforderlicher ökonomischer und sozialer Änderungen dran, wenn das dem Wohl der Menschen dienen soll und nicht zur Verarmung.

    Denn Feindschaft wird durch Feindschaft nimmermehr gestillt; Versöhnlichkeit schafft Ruh’ – ein Satz, der immer gilt. Man denkt oft nicht daran, sich selbst zurückzuhalten; Wer aber daran denkt, der lässt den Zorn erkalten. Sprüche von Buddha, aus dem ‹Dhammapada›.


    Mein Netz: Acorn | Atari | Milan | Amiga | Apple //e und IIGS | Macintosh | SUN Sparc | NeXT |SGI | IBM RS/6000 | DEC Vaxstation und Decstation| Raspberry Pi | PCs mit OS/2, BeOS, Linux, AROS, Windows, BSD | Stand-alone: Apple //c und III | Commodore 128D | Sinclair QL | Amstrad | PDAs


  • Schön pauschalisiert!


    Erst heute gab es wieder einen Bericht über Alleinerziehende Eltern, die im Moment nicht wissen, wo ihnen der Kopf sitzt, weil z.Zt. Multitasking in Bezug auf Homeoffice und Kinderbetreuung angesagt ist.


    Nicht jeder sitzt mit seinem Wohlstandsranzen Daheim und empört sich über die aktuelle Bildungssituation während die Nanny die Kinder bespaßt.

    Kein Vormarsch ist so schwer wie der zurück zur Vernunft!


    Es ist nicht Deine Schuld dass die Welt ist wie sie ist. Es wäre nur Deine Schuld wenn sie so bleibt!

  • "Sein Papa ist Koch. Bildung ist ihm nicht wichtig."


    Sag' ich doch.

    Und deswegen sind wir international auch ganz weit vorne bei der mangelnden Chancengleicheit.


    Aber das scheinst du ja zu befürworten. Du nimmst die Kinder in Haftung für ihre Eltern.

    • i-Telex 7822222 dege d

    • technikum29 in Kelkheim bei Frankfurt

    • Marburger Stammtisch

    Douglas Adams: "Everything, that is invented and exists at the time of your birth, is natural. Everything that is invented until you´re 35 is interesting, exciting and you can possibly make a career in it. Everything that is invented after you´re 35 is against the law of nature. Apply this list to movies, rock music, word processors and mobile phones to work out how old you are."

  • Ich denke, dass Computerarbeit mittlerweile mehr als 60% der Arbeit in Deutschland ausmacht. Diese Arbeit kann man auch von Zuhause aus tätigen. Es handelt sich bei der Machbarkeit somit um ein technisches und organisatorisches Problem.

    Weniger ein technisches, als ein organisatorisches Problem. Ein VPN-Gateway ist schnell aufgesetzt, wenn es der Router der Firma nicht sogar von sich aus kann. Und einen VPN-Client hat Windows 10 schon eingebaut.

    [...]

    Also ganz so wenig (nur ein Router) ist dann doch viel zu wenig.

    Es soll ja auch sicher sein. Daher spielt die Frage der Authentifizierung auch eine Rolle. Und nicht jeder Router ist dafür geeignet, mal von dem dann erheblich gestiegenen Bandbreitenbedarf im Vergleich zur Zeit vor Corona (weil plötzlich jeder mit VPN arbeiten will/muss) abgesehen - da muss man erstmal auch die dafür zur Verfügung gestellte Bandbreite nach oben hin anpassen.

    Der eingebaute Windows 10 "VPN" Client ist nicht wirklich geeignet, weil L2TP nicht ausreicht, PPTP total veraltet ist, und eben IPSec fehlt.

    Normalerweise benötigt eine größere Firma zudem auch eine VPN-Lösung, die, wenn IPSec mal in der jeweiligen Umgebung nicht geht, ein Fallback auf bspw. SSL möglich sein muss, auch wenn das etwas Performance kostet.

    Die VPN Lösung muss man auch per Policy anpassen können, denn Split Tunneling oder das Routing für bestimmte Dienste (Skype bspw.) muss auch anpassbar sein (nein, ich finde Skype for Business nicht unbedingt sicher, aber wenn die Firmenleitung meint, man müsse sich mit Microsoft aus kaufmännischen und strategischen Gründen verheiraten, muss man damit leben).

    "The biggest communication problem is we do not listen to understand. We listen to reply." - Stephen Covey


    Webseite und Blog ist immer noch - seit fast 20 Jahren - online.

  • Das ist, mit Verlaub, Quatsch. Ich nehme Eltern in die Verantwortung für ihre Kinder (oder soll man solchen Eltern ihre Kinder wegnehmen?)

  • Sorry Jonas, aber was Du da beschreibst ist total unrealistisch. Alleine die Anzahl der erforderlichen Gewerke ist ja schon fast höher, als bei Dir die Anzahl der Handwerker, ganz abgesehen von den erforderlichen Trocknungszeiten, bevor weitergrarbeitet werden kann.

    Ich will jetzt eigentlich nicht noch mehr vom Thema ablenken, als ich das schon gemacht habe.


    Zu Corona und Belastungen von Alleinerziehenden bzw. Familien mit schwachen Einkommen:

    Ich finde es auch ein wenig grenzwertig, wie mit einigen Menschen verfahren wird. Ich befinde mich in einer sehr komfortablen finanziellen Lage und habe daher keinerlei Probleme mit der Kontaktsperre. Andere habe da größere Probleme und gerade hier sollten die Hilfspakete ja Möglichkeiten schaffen. Leider kann man sich mit Geld ja keine Zeit kaufen und bestimmte Familien können sich einfach nicht rund um die Uhr um den Nachwuchs kümmern. Irgendwie ist das ja auch die Schuld der Gesellschaft, die von den Menschen Erfolg im Beruf verlangt und gleichzeitig sollen sie das Familienleben meistern. Wenn dann Schule, Kita und Kindergarten wegfallen ist das eventuell nicht mehr vereinbar. Für mich ist das eine schwer lösbare Frage.


    -Jonas

  • Und tust dabei so, als wäre es eine reine Entscheidungsfrage, ob eine Familie "bildungsfremd ist" oder wenig Geld zur Verfügung hat.

    Das ist immer die Sicht von oben herab. Sorry, wenn ich dich da einsortiere.

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  • Naja, wie dem auch sein. Aktuell gibt es jedenfalls noch den Bedarf an Handwerkern und Individualleistungen. Auch wenn man die derzeit wohl nicht in Anspruch nehmen kann.

    Warum nicht? Gestern waren wir in der Werkstatt zum Reifen wechseln. Die Autowerkstätten sind geöffnet. Bei mir war seit Anfang der Krise der Schornsteinfeger, der Telefon-Man von der Telekom, weil eine Leitung gebrochen und erneuert werden musste, der Heizungsbauer, weil ich von Öl auf Gas umrüsten muss und der Tiefbauunternehmer, der das Loch für den Gasanschluss legenmuss. Von "nicht in Anspruch nehmen können" kann überhaupt keine Rede sein, alle (bis auf Friseure, die machen das nur schwarz) arbeiten alle Handwerker wie gewohnt weiter.

  • Es gab auch vor Corona schon Friseure die keinen Salon haben und nach Hause kommen und ob du für deinen Reifenwechsel eine Rechnung bekommen hast fragt ja auch niemand.

    Nichts für Ungut, aber ich hab eine gelernte Friseurin in der Familie und die verdienen auch ohne Krise schon nicht berauschend. ich möchte auch nicht wissen wie viele Salons im Herbst nicht wieder öffnen, weil sie die Mieten nicht mehr zahlen können.

  • Und tust dabei so, als wäre es eine reine Entscheidungsfrage, ob eine Familie "bildungsfremd ist" oder wenig Geld zur Verfügung hat.

    Das ist immer die Sicht von oben herab. Sorry, wenn ich dich da einsortiere.

    Ich gleube, da bist du auf einem ganz falschen Dampfer.


    Es gibt einen Unterschied zwischen "Hände in den Schoß legen" und nach Förderung fragen und "bildungsfremd". Der heißt "Initiative". Ich kenne genug Leute (bin selber einer, und genau deshalb habe ich da aine ziemlich rigoose Einstellung dazu), die aus "bildungsfernen Schichten" stammen und da einfach nicht bleiben wollten.

    Und ja, zu einem sehr großen Teil ist das eine Entscheidungsfrage. Sowohl von den Eltern, als auch von den (natürlich dann schon etwas reiferen) Kindern.


    Selbst wenn der Sprößling aus einem Millionärshaushalt stammt, wenn er doof und faul ist, wird man ihm nochsoviel Geld nachwerfen können, da wird nix draus. Es gibt nämlich ein paar Sachen, die man nicht kaufen kann.

  • Also ganz so wenig (nur ein Router) ist dann doch viel zu wenig.

    Es soll ja auch sicher sein. Daher spielt die Frage der Authentifizierung auch eine Rolle. Und nicht jeder Router ist dafür geeignet, mal von dem dann erheblich gestiegenen Bandbreitenbedarf im Vergleich zur Zeit vor Corona (weil plötzlich jeder mit VPN arbeiten will/muss) abgesehen - da muss man erstmal auch die dafür zur Verfügung gestellte Bandbreite nach oben hin anpassen.

    Es gibt eine ganze Reihe professioneller Router z.B. von Draytec, Lancom usw. die eine (relativ) sichere VPN-Lösung schon drin haben. (Ok, Draytec hat sich da in letzter Zeit nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert) Natürlich ist das keine Lösung für 1000 Mitarbeiter, aber diese Firmen haben eh anderes Equipement.


    Bandbreite ist natürlich ein Thema, aber besser langsam, als wie garnicht. Und wenn man durch das VPN vom Notebook nur eine RDP/ICA-Verbdindung zum internen Terminalserver oder zum eigenen Desktop-PC aufbaut und so arbeitet, reicht schlimmstenfalls sogar die Bandbreite von ISDN.

    1ST1

  • tofro leider sehe ich öfters bildungsfremde auf besseren Positionen ...

    Wäre wuenschenswert wen dem nicht so wäre.

    "bessere Positionen" bedeutet heutzutage abgeschlossenes Studium. Das wird es nicht soviele "bildungsfremde" geben, die das schaffen. So ein Studium muss ja auch finanziert werden. Also wenn schon nicht "bildungsnah" dann vermutlich aber "geldnah". Geld ersetzt Bildung.

    Aber kein Geld und keine Bildung - das endet wohl eher bei Hartz 4.


    Und wenn man dann von Gerichtsklagen wegen schlechter Schulboten hört ....

    Du meinst vermutlich Schulnoten. Das ist aber jetzt das Gegenteil von gleichgültigen Eltern. Das sind die Helikopter-Eltern.

    • i-Telex 7822222 dege d

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  • Und tust dabei so, als wäre es eine reine Entscheidungsfrage, ob eine Familie "bildungsfremd ist" oder wenig Geld zur Verfügung hat.

    Das ist immer die Sicht von oben herab. Sorry, wenn ich dich da einsortiere.

    Es gibt einen Unterschied zwischen "Hände in den Schoß legen" und nach Förderung fragen und "bildungsfremd". Der heißt "Initiative". Ich kenne genug Leute (bin selber einer, und genau deshalb habe ich da aine ziemlich rigoose Einstellung dazu), die aus "bildungsfernen Schichten" stammen und da einfach nicht bleiben wollten.

    Und ja, zu einem sehr großen Teil ist das eine Entscheidungsfrage. Sowohl von den Eltern, als auch von den (natürlich dann schon etwas reiferen) Kindern.

    Mir ist das schon klar, dass du eine rigorose Einstellung dazu hast. Am besten Hartz 4 einstellen und die Taugenichtse alle verhungern lassen, wenn die den Arsch nicht hochkriegen. Denn die sind ja aller selber Schuld an ihrere Situation. Habe ich deine Position so richtig zusammengefasst?

    Also kurz gesagt; du möchstest amerikanische Verhältnisse.

    • i-Telex 7822222 dege d

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    • Marburger Stammtisch

    Douglas Adams: "Everything, that is invented and exists at the time of your birth, is natural. Everything that is invented until you´re 35 is interesting, exciting and you can possibly make a career in it. Everything that is invented after you´re 35 is against the law of nature. Apply this list to movies, rock music, word processors and mobile phones to work out how old you are."

  • Vielleicht muß man einfach mal seine Perspektive erweitern und schauen, was die Konkurrenz so macht:: Wenn ich in mein Arbeitsumfeld schaue und mit zunehmend mehr Ingenieurskollegen aus Schwellenländern wie Indien oder China rede, verdrehen die die Augen und haben große Fragezeichen im Gesicht, welche Forderungen teilweise an unser (für sie absolut paradiesisch ausehendes) deutsches Bldungswesen gestellt werden. Alleine eine Firma wie Huawei stellt in China jedes Jahr so viele neue Ingenieure ein wie das westliche (USA und Europa zusammen) Bildungswesen überhaupt ausspuckt. Und ich bin mir ziemlich sicher, daß die nicht alle aus wohlbetuchten Familien stammen. In Indien z.B. ist es wesentlich schwieriger (und kostspieliger) als bei uns, höhere Bildungseinrichtungen zu besuchen - Trotzdem schaffen das dort auch "bildungsferne".

    Nur bei uns kann man sich auf den Hintern setzen, die Hände in den Schoß legen und schreien "tut ja keiner was für mich".

  • Es gibt einen Unterschied zwischen "Hände in den Schoß legen" und nach Förderung fragen und "bildungsfremd". Der heißt "Initiative". Ich kenne genug Leute (bin selber einer, und genau deshalb habe ich da aine ziemlich rigoose Einstellung dazu), die aus "bildungsfernen Schichten" stammen und da einfach nicht bleiben wollten.

    Und ja, zu einem sehr großen Teil ist das eine Entscheidungsfrage. Sowohl von den Eltern, als auch von den (natürlich dann schon etwas reiferen) Kindern.

    Mir ist das schon klar, dass du eine rigorose Einstellung dazu hast. Am besten Hartz 4 einstellen und die Taugenichtse alle verhungern lassen, wenn die den Arsch nicht hochkriegen. Denn die sind ja aller selber Schuld an ihrere Situation. Habe ich deine Position so richtig zusammengefasst?

    Also kurz gesagt; du möchstest amerikanische Verhältnisse.

    Nein, ich möchte keine amerikanischen Verhältnisse. Ich finde nämlich unsere ganz gut.

    Der Rest deines Schriebs ist eine ziemlich unverschämte Unterstellung. Das ignoriere ich nicht mal.

  • Also ganz so wenig (nur ein Router) ist dann doch viel zu wenig.

    Es soll ja auch sicher sein. Daher spielt die Frage der Authentifizierung auch eine Rolle. Und nicht jeder Router ist dafür geeignet, mal von dem dann erheblich gestiegenen Bandbreitenbedarf im Vergleich zur Zeit vor Corona (weil plötzlich jeder mit VPN arbeiten will/muss) abgesehen - da muss man erstmal auch die dafür zur Verfügung gestellte Bandbreite nach oben hin anpassen.

    Es gibt eine ganze Reihe professioneller Router z.B. von Draytec, Lancom usw. die eine (relativ) sichere VPN-Lösung schon drin haben. (Ok, Draytec hat sich da in letzter Zeit nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert) Natürlich ist das keine Lösung für 1000 Mitarbeiter, aber diese Firmen haben eh anderes Equipement.


    Bandbreite ist natürlich ein Thema, aber besser langsam, als wie garnicht. Und wenn man durch das VPN vom Notebook nur eine RDP/ICA-Verbdindung zum internen Terminalserver oder zum eigenen Desktop-PC aufbaut und so arbeitet, reicht schlimmstenfalls sogar die Bandbreite von ISDN.

    Da gebe ich Dir Recht, ICA (Citrix oder Windows Terminal Server) ist da echt eine Option.

    Ich arbeite halt in einer großen Firma, da muss ich auch in einem anderen Maßstab denken...

    "The biggest communication problem is we do not listen to understand. We listen to reply." - Stephen Covey


    Webseite und Blog ist immer noch - seit fast 20 Jahren - online.

  • Mir ist das schon klar, dass du eine rigorose Einstellung dazu hast. Am besten Hartz 4 einstellen und die Taugenichtse alle verhungern lassen, wenn die den Arsch nicht hochkriegen. Denn die sind ja aller selber Schuld an ihrere Situation. Habe ich deine Position so richtig zusammengefasst?

    Also kurz gesagt; du möchstest amerikanische Verhältnisse.

    Nein, ich möchte keine amerikanischen Verhältnisse. Ich finde nämlich unsere ganz gut.

    Der Rest deines Schriebs ist eine ziemlich unverschämte Unterstellung. Das ignoriere ich nicht mal.

    Ich kann eben nicht erkennen, an welcher Stelle deine Einstellung von meiner (natürlich überspitzen) Zusammenfassung abweicht.

    Alles, was du hier geäußert hast, geht in diese Richtung. Inklusive der zynischen Kommentare über Hartz 4- Familien (der Spiegelbeitrag).

    Und du sagst selber, dass du eine rigorose Einstellung dazu hast. :nixwiss:


    Aber ich denke, es wird Zeit, diesen Disput zu beenden. Wir liegen da wohl ziemlich weit auseinander.

    • i-Telex 7822222 dege d

    • technikum29 in Kelkheim bei Frankfurt

    • Marburger Stammtisch

    Douglas Adams: "Everything, that is invented and exists at the time of your birth, is natural. Everything that is invented until you´re 35 is interesting, exciting and you can possibly make a career in it. Everything that is invented after you´re 35 is against the law of nature. Apply this list to movies, rock music, word processors and mobile phones to work out how old you are."

  • Da gebe ich Dir Recht, ICA (Citrix oder Windows Terminal Server) ist da echt eine Option.

    Ich arbeite halt in einer großen Firma, da muss ich auch in einem anderen Maßstab denken...

    Die Firma in der ich arbeite ist auch nicht gerade klein, aber ich kenne auch die andere Seite, weil ich vor 10 Jahren mal eine Zeit lang für ein kleineres Systemhaus unterwegs war. Mit ein bischen Willen geht das, sogar einigermaßen sicher.

    1ST1

  • Vielleicht ist es ganz gut, das Ganze nochmal zu rekapitulieren:

    1. Eine Schule macht einen guten und einigermaßen praktikablen Vorschlag (für den sie ganz schön über ihren Schatten springen musste), wie man trotz Corona-Krise und Kontaktverbot mithilfe von IT noch einigermaßen praktikabel Unterricht praktizieren und seinem Auftrag nachkommen kann.
    2. Es gibt aus der Elternschaft 1000 hauptsächlich sinnbefreite Einwände, warum das allles so ja überhaupt mal gar nicht geht. (Über den wirtschaftlichen und sozialen Hintergrund der Eltern habe ich gar nix geschrieben - Das hast du aufgebracht. Wenn es dir hilft: mW. ist da kein Harz-4--Bezieher dabei)
    3. Meine Postings bezogen sich nur auf den Punkt (2) - Nichts anderes.
    4. Inzwischen haben übrigens alle Eltern ihre Einwände zurückgezogen (habe ich auch geschrieben). Der Schulbetrieb findet ab Montag genauso statt, wie die Schule das ursprünglich vorgeschlagen hat - für die Bildungsnahen und die Bildungsfernen.
    5. Alles andere ist eine Interpretation deinerseits. Wenn du daraus Rückschlüsse über meine soziale und politische Einstellung ziehen willst, dein Problem, nicht meins.

    Ich mach' hier jetzt meinen Deckel drauf.

  • Von "nicht in Anspruch nehmen können" kann überhaupt keine Rede sein, alle (bis auf Friseure, die machen das nur schwarz) arbeiten alle Handwerker wie gewohnt weiter.


    Also die kleinen Fahrradläden haben "hier" auch alle geschlossen. Und das ist da vmtl. ein echtes Problem, weil das jetzt genau die Zeit im Jahr ist, wo der Hauptumsatz gemacht wird und auch normalerweise die Werkstatt mal richtig gefüllt ist.

    -- 1982 gab es keinen Raspberry Pi , aber Pi und Raspberries

  • Bandbreite ist natürlich ein Thema, aber besser langsam, als wie garnicht.


    Das Hauptproblem ist aber gar nicht Bandbreite - sondern Asymmetrie.

    Bandbreite ist gerade im Backbone jede Menge vorhanden, aber sie ist dann vor Ort so verschaltet, daß damit eher nur Fernsehen in 4K geguckt werden kann.

    -- 1982 gab es keinen Raspberry Pi , aber Pi und Raspberries

  • Bandbreite ist gerade im Backbone jede Menge vorhanden, aber sie ist dann vor Ort so verschaltet, daß damit eher nur Fernsehen in 4K geguckt werden kann.

    Du weißt aber schon, dass wegen Corona die ganzen Videoportale, ob frei oder kostenpflichtig die Videoauflösung runter gefahren haben, um die Infrastruktur zu entlassen?


    Und wie gesagt, RDP geht notfalls auf einer einkanaligen ISDN-Verbinung mit 64 kBit.

    1ST1

  • Also die kleinen Fahrradläden haben "hier" auch alle geschlossen. Und das ist da vmtl. ein echtes Problem, weil das jetzt genau die Zeit im Jahr ist, wo der Hauptumsatz gemacht wird und auch normalerweise die Werkstatt mal richtig gefüllt ist.

    Ab kommenden Montag können die wieder! Übrigens, ist gut, wenn man selbst weiß wie es geht. Ich habe vorletzte Woche ein Laufrad meines Mountainbikes umgespeicht, das war schon eine Herausforderung...