guter Eprom-Brenner gesucht

  • Da mein Willem nun 2 Eproms (und damit wahrscheinlich meinen geilsten Typenraddrucker) getötet hat beim Ausleseversuch, will ich nun was gescheites haben. Hat jemand einen Tip? Was soll er können:


    -eigentlich nur Sachen, die im "Retrocomputing" so anfallen

    -auch ältere Typen lesen / brennen wie 25xx

    -Amiga Kickstart Eproms 27C400,... C800


    Irgendeinen alten, oder was neues?


    Galep-4 klingt nicht schlecht, gebraucht für um die 200.- zu bekommen.


    Danke!

  • Ich habe einen Hi-Lo ALL-03A und einen Hi-Lo ALL-11.

    Damit geht fast alles und die Geräte sind sehr zuverlässig.

    25xx Eproms / 25V Programmierspannung sind kein Problem.

    Der ALL-03 hat eine eigene ISA-Karte, die Software läuft unter DOS.

    Der ALL-11 hat eine RS-232 Schnittstelle, damit läuft er auch am USB-Adapter.

    Die Software läuft unter Windows, bei mir von XP bis Windows 8.1 x64.

    Es gibt ihn auch mit Parallel- und USB- Anschluß.

    Zu den Geräten gibt es eine Internetseite mit diversen Informationen, Software, Schaltplänen für Programmieradapter (z.B. PLS100).


    PS.: Insbesondere den ALL-03 gab es unter verschiedenen Labels.

    Infos siehe hier.

    PPS.: Der ALL-03 braucht für einige Bausteine Programmieradapter, die der ALL-03A ohne Adapter kann.

  • Ich habe einen Batronix BX40, den ich dir abtreten kann.

    Device-Liste etc unter https://www.batronix.com/versa…eraete/BX40/bagero-I.html

    Hat einen neumodischen USB-Anschluss. Willst du den Prommer an einem Retro-Rechner betreiben oder an deinem "Arbeitsplatz"?

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    (aus: IBM BIOS Source Listing)

  • Ich habe einen HILO ALL-11C2 von 2002 (Made in Taiwan). Den gibt es zwar schon lange nicht mehr und er läuft auch nur mit Centronics und ab Windows 95, kann aber dafür nahezu alles brennen, was man für Retro so braucht, siehe PDF-Dateien. Der hat mich bisher nie im Stich gelassen...
    Vielleicht wird ja bald mal wieder einer bei eBay angeboten oder es gibt einen gebrauchten oder Nachfolger bei diesem etwas merkwürdigen Händler/Nachfolger?


    Außerdem habe ich noch einen mc-AllProg von 1991, der nur die älteren Teile kann und seriell unter DOS läuft. Den habe ich allerdings schon ewig nicht mehr in Betrieb gehabt, keine Ahnung, ob der noch läuft...

    Files

    Sammle Computer und Taschenrechner bis ca. 1990 und CPUs, Speicher und Speichermedien aller Art und suche eine ISA-Bus-Platine (Backplane), einen Epson FX-80, einen NEC P6, einen NEC MultiSync o. ä. (EGA&VGA) und ein Texas Instruments Notebook TravelMate 3000 von 1991.

  • Ich finde ja meinen Topmax parralleport super - den betreibe ich am Win XP Notebook.

    Der brennt so gut wie alles ohne Adapter und warnt auch bei falsch gesteckten Eproms oder schlechten Kontakten.

    Er kann sogar die PLS100N, GAL 26cv12 und div. Microcontroller.

    Außerdem teste ich damit div. verschiedene DRAMS und SRAMS.

    Meine ganzen TTLs und CMOS hab ich damit auch geprüft.

    Für die TTLs, die er nicht kennt, hab ich selbst Prüfmuster geschrieben!


    PS: Nur für die MCM68766 brauche ich noch meinen Merlin am Brotkasten ;)


    Christian

  • Ich habe einen Batronix BX40, den ich dir abtreten kann.

    Device-Liste etc unter https://www.batronix.com/versa…eraete/BX40/bagero-I.html

    Hat einen neumodischen USB-Anschluss. Willst du den Prommer an einem Retro-Rechner betreiben oder an deinem "Arbeitsplatz"?

    Lese ich jetzt erst :) Danke für das Angebot. Wenn mir bis zur CC nicht so ein HILO Dingens zuläuft wäre ich einer Verhandlung hierüber sicher nicht abgeneigt.

    Ist mir eigentlich egal, von welchem Rechner aus der läuft. Am liebsten an meinem Linux PC oder Win XP Notebook. Haben beide USB.

  • Lese ich jetzt erst

    Besser spaet als nie! :-)


    toast_r hatte aber schon angemerkt, das der wohl keine 25xx EPROMs kann.

    Linux Software ist anscheinend verfuegbar. Auch nicht schlecht.


    Ich kann ihn ja zur CC mitbringen.

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  • toast_r hatte aber schon angemerkt, das der wohl keine 25xx EPROMs kann.

    Das ist aber nicht zwingend ein Problem. Ich programmiere mit meinem China TL866CS* auch 2532A.

    Mit 21 Volt und mit einem einfachen Adapter von 2732 auf 2532.


    Also wenn ein Gerät 2732A mit 21 Volt programmieren kann, dann kann man damit auch 2532A programmieren.

    Den Adapter kann man sich selber löten oder warten, bis man einen bei ebay bekommt.


    Wenn man einen Prommer möchte der 2532 direkt unterstützt, dann muss man sehr weit zurück gehen. Selbst mein Galep III aus den 90igern hat schon keinen 2532/2532A mehr in der der Liste.


    Und 2516 sind kompatibel zu 2716. Und die kann man auch mit vielen neueren Prommern programmieren (z.B. auch mit dem TL866CS).


    *) Der TL866CS soll jetzt keine Empfehlung sein, sondern nur ein Beispiel. Der ist ja auch nicht besonders retro.

    Ausserdem kann er in der neuesten Version keine 21 Volt mehr.

  • Ich habe einen Elnec Beeprog2. Aber ich denke, rein für retrocomputing wäre der etwas teuer. Früher hatte ich den GQ-4X programmer, der war auch super. Aber ich weiß jetzt nicht, ob der 21V Bausteine brennen kann ?!

    Es gibt 10 Arten von Menschen. Die einen verstehen das Binärsystem, die anderen nicht.

  • Hi, der Topmax / 2 kann natürlich noch 2532 brennen und der läuft unter Windows XP auf jeden Fall.

    Der TL866 kann keine 2716, da die 25 V benötigen . Man kann 2816 damit brennen, allerdings laufen die nicht immer in alten CBMs als 2716 Ersatz.

    Der neue TL866 kann übrigens nur noch 18V - und damit fast gar keine alten Eproms mehr!!!

  • Der TL866 kann keine 2716, da die 25 V benötigen . Man kann 2816 damit brennen, allerdings laufen die nicht immer in alten CBMs als 2716 Ersatz.

    Die 2716 stehen aber in der Deviceliste (diverse Hersteller) und lassen sich auch anwählen. und ich meine, ich hätte auch schon welche gebrannt. :grübel:

    Ich werde das noch mal testen.


    Der neue TL866 kann übrigens nur noch 18V - und damit fast gar keine alten Eproms mehr!!!

    Ja, das ist sehr ärgerlich.

  • Es gibt exotische 2716, wie AM2716B (12,5V) oder NMC27C16B (14V) - aber die muss man erst mal bekommen!

    In der Software stehen auch TMS2716, M2716 (Thomson/Intel/ST) oder MBM2716 und die sind alle für 25V - aber der TL866 kann das ja gar nicht.

    Die 2716 die ich hier so rumliegen habe (z.Bsp. TMS2716 oder TMS 2516) sind sind alle für 25V.


    PS: Die einfachste Lösung sind halt AT28c16 - nur bei mir laufen sie halt nicht immer - warum auch immer...

  • AT28c16 - nur bei mir laufen sie halt nicht immer - warum auch immer...

    Mess mal an Pin21. Das ist am 2716 der Vpp, der sollte 5V oder Programmierspannung haben. Vielleicht ist der aber auf der Platine nicht beschaltet oder auf GND. Am 28C16 ist das der WriteEnable, wenn der nicht auf 5V ist kommen am Ausgang keine Daten.

    Ist nur 'ne Vermutung, da alles anderen Pins am 2716 und 28c16 gleich sind.

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    (aus: IBM BIOS Source Listing)

  • Wow, ein 28C16 kostet einen Euro. Gibt es dann (außer dem Wunsch nach Originalität) überhaupt noch einen Grund, warum man 2716 einsetzt? Ich habe leider den neuen TL866 bekommen - so ein Mist... :( Dafür war er echt billig! :D Bemerkt habe ich das erst, weil die Software auf keinem der drei Rechner zur Zusammenarbeit mit dem Eprommer zu bewegen war. Dann habe ich das Typenschild genauer angesehen... :fp:

  • Die 2716 die ich hier so rumliegen habe (z.Bsp. TMS2716 oder TMS 2516) sind sind alle für 25V.

    Hast du denn mal gestest, ob die sich mit dem TL866 programmieren lassen? Klar, das ist ausserhalb der Spezifikation, aber das heisst ja nicht, dass es nicht funktioniert. :tüdeldü:


    Gerade die TMS sind nach meiner Erfahrung sehr genügsam.

    nein geht nicht, 21V sind zu wenig. Aber ich kann die ja mit dem Merlin oder dem Topmax programmieren ;)

  • So gerade mal getestet. Diese vier EPROMs habe ich im TL866 programmiert (Verify Ok, Rücklesen Ok).

    Das EPROM vom ST ist sogar mit 21V beschriftet, machte aber interessanterweise die meisten Probleme. Das musste ich als TMS2716 programmieren, damit es funktionierte.

    Erstaunlich. Das Hitachi ist mit 25V+-1V angegeben und die TMS mit 25V.

    Hast du mal mit dem Ossi gemessen wieviel Spannung wirklich rauskommt?

    Vielleicht gibt es auch eine Spannungsspitze beim zuschalten von VPP die das brennen begünstigt.

    Die Frage ist wie lange die Daten nun drinnen bleiben...

    Eigentlich ist mir das aber auch egal, da ich ja genug Brenner hab die 2716 und 2532 ordentlich brennen können ;)

  • Bin mit meinem Xeltek Superpro 610P seit 5 Jahren sehr zufrieden. Brennt so ziemlich alles. Gab‘s mal als Sonderangebot auf E##y mit sämtlichen Adaptern. Allerdings nicht ganz billig, ca. 200-230 Mäuse, je nach Umfang.

  • Nachdem ich mit dem TL866 jetzt doch Probleme mit dem 2716 von ST hatte, habe ich auch noch mal versucht ein paar TMS2732A zu programmieren.

    Das klappt im Moment nicht mehr zuverlässig. Obwohl der (alte) TL866 die 21 Volt ja können müsste. Das war am Anfang (als ich den Prommer neu bekommen habe) anders.

    Ich werde noch mal die Programmierspannung messen.


    Die alten 25V-Prommer sind mir einfach zu umständlich (oder zu teuer). Ich habe noch einen Galep III, der braucht Windows XP 32 Bit (das habe ich nirgends mehr laufen) und eine Centronics-Schnittstelle (habe ich auch nicht mehr). Andere Prommer, wie der Sunshine, benötigen sogar DOS und Steckkarten oder RS232-Schnittstellen. Nö... :wacko:


    Also vielleicht starte ich jetzt doch mal mein Arduino-Prommer-Projekt. Kennt sich hier jemand mit Boost-Convertern aus, um aus 5V die 25/21/12V Progammierspannungen zu erzeugen? ;)

  • Bin mit meinem Xeltek Superpro 610P seit 5 Jahren sehr zufrieden. Brennt so ziemlich alles. Gab‘s mal als Sonderangebot auf E##y mit sämtlichen Adaptern. Allerdings nicht ganz billig, ca. 200-230 Mäuse, je nach Umfang.

    Nicht das ich den kaufen möchte (zu teuer), aber rein Interesse halber:

    Bei anderen Prommern findet man eine Device-Liste. Beim dem Geräte finde ich gar nicht nichts.

    Nur ein Online Device-Search-Tool, das Hieroglyphen liefert.

  • Also vielleicht starte ich jetzt doch mal mein Arduino-Prommer-Projekt.

    Kennst Du den hier schon?

    Ist zwar nicht der komfortabelste unter der Sonne, dafür aber sehr universell.

    Die Erweiterung auf 25xx hatte ich schonmal angeregt und dem Entwickler dafür extra entsprechende Eproms zum Testen rübergeschickt.

    Blöder Weise habe ich das Ding aus Zeitmangel dann aber doch nicht aufgebaut, was ich ihm jedoch zugesagt hatte, um auch Tests machen zu können.

    Durch den einfachen Aufbau wäre es aber auch kein Problem, diese Erweiterung selbst zu machen.


    Haben möchte ich das Ding eigentlich immer noch, einfach weil es so universell ist, und im Prinzip an jedem Rechner mit RS-232 Schnittstelle und Terminalprogramm betrieben werden kann.

  • Ja, den hatte ich bei meinen Recherchern gestern gefunden. Und sogar irgendwo eine Anzeige, wo jemanden einen fertig aufgebauten verkaufen wollte. Finde ich aber gerade nicht mehr (ebay Kleinanzeigen?)


    Aber das Teil har mir deutlich zuviele Jumper ;)

    Und er hat leider kein USB (klar kann man einen USB-Wandler dazuwischen hängen). Aber die Files muss man dann immer noch im Intel-Hex-Format über's Terminal übertragen. Die Software ist leider in Assembler geschrieben, so dass man da nicht viel dran machen kann (ich jedenfall nicht).


    Ich brauche ja nicht viele Typen. 2716/2516/2532/2532A. Alle anderen macht der TL866 (auch der neue).


    Mit einem Arduino ist das inzwischen alles viel komfortabler machbar. Dann noch ein kleines Windows-Frontend und man hat den gleichen Komfort, wie z.B. bei TL866. Ich denke, wir haben da auch etwas andere Anforderungen. ;)


    Ich frage mich übrigens, wie er das mit dem Übertragen des Hex-Files macht. Das Ding hat doch gar kein RAM. Das heisst für jedes Brennen oder Vergleichen muss das Intel-Hex-File erneut übertragen werden? Und programmiert wird on-the-fly während der Übertragung? Es kann dann auch kein automatisches Verify gemacht werden. Ok, aber vielleicht ein Chksum-Test.

  • Ich habe einen Elnec Beeprog2. Aber ich denke, rein für retrocomputing wäre der etwas teuer.

    Aber genau das Richtige!

    Wie mein Vater immer sagte: "Ich bin zu arm für billiges Werkzeug" - recht hat' er. Ich habe ca. 10 Eprommer seit 1986 "verbrannt", aber mit dem Elnec singen jedes Mal Engelschöre, wenn ich ihn mal wieder zur Arbyte heranziehe. Einfach ein super Teil mit klasse Software...


    Mein Blog post dazu: /http://www.geekdot.com/too-poor-for-cheap-tools/


    Habe auch schon den sog. "AlgOR Service" von Elnec genutzt. Einfach mega cool! Hat man mal wieder einen IC-von-der-Venus, ein wenig Datenblatt und schickt denen beides zu, hat man in 99% der Fälle 14 Tage später eine neue Version der Software und der IC ist les/beschreibbar.

    Sollte ich nur ein Retro-Tool mit in den Sarg nehmen dürfen, es wäre mein Beeprog+ :-D