(fast) 25 Jahre alt: Windows 95

  • Computerbase hat einen Rückblick auf Windows 95 veröffentlicht. Das wird dieses Jahr auch schon wieder 25 Jahre alt.


    Quote

    tl;dr: Vor fast einem Vierteljahrhundert erschien mit Windows 95 ein Betriebssystem, das bis heute auch durch seine Bluescreens in Erinnerung blieb. Mit dem Nachfolger von Windows 3.1 präsentierte Microsoft sein erstes 32-Bit-Betriebssystem, das aber eine weitreichende Kompatibilität zum 16-Bit-Betriebssystem MS-DOS aufwies.


    Siehe https://www.computerbase.de/2020-01/windows-95/


    Zeigt doch mal euren schönsten Windows 95 PC.


  • Bild hab ich keins mehr - leider. Mein einziges Win95-System war 1999/2000 ein im örtlichen Lidl-Zentrallager ausrangierter Uher 486SX25 im Minitower, der von mit dann einen 486DX2-Prozessor und immerhin 8 MB RAM bekam. Lief - manchmal mit Hängen und Würgen, aber lief :D


    Der nächste war dann ein Siemens-Nixdorf Scenic Pro M5 mit Cyrix 6x86 PR200+ Prozessor, 32 MB RAM, 10 GB Festplatte und Win98SE, den hatte ich 2000/01 in Betrieb.

  • und wie man sehen kann

    Also, allzuviel kann ich bei der Bildgröße und dem Ausschnitt nicht erkennen ;)

    args - ich wollt eigentlich das Bild von dem anderen Thread einbinden - da wurde ja schon nach dem Colani-Tower gefragt ... wie macht man das denn?

  • Die ersten Alphas und Betas wurden noch als "Chicago" oder "Windows 4.0" bezeichnet. Ab wann hieß es dann offiziell "Windows 95"? Mein erster Rechner mit Windows 95 war ein Gravis MT200 mit MacOS 7.5.5. Vom Verkäufer habe ich eine CD mit "Softwindows" dazu erhalten. :)

  • Wikipedia sagt

    "Im Februar 1995 wurde an eine Handvoll Personen eine Testversion des bis dahin geheimen Windows 95 verteilt. Davor kannte man es nur als Windows 4.0 oder unter seinem Arbeitstitel Windows „Chicago“. Jeder, der an den Testphasen teilnehmen durfte, musste einen Geheimhaltungsvertrag unterzeichnen. Am 24. August 1995 gab Microsoft nach weiteren zahlreichen Tests die Endversion zum Verkauf frei. Deren Versionsnummer war 4.00.950."


    Winhistory sagt

    "Markteinführung Win95 DE 05. September 1995"


    Im Escom-Prospekt vom 25.08.1995 finde ich bei mir die ersten PC-Angebote mit Win95 - ab Pentium 75.

  • Die erste Version - 95a - gab es auch noch als Disketten Version

    (z.B. als update sogar bei kijiji zu koofen nicht mein Angebot)


    Dass war ähnlich harte DJ-Arbeit wie Borland C++, welches aber erst bei der letzten Disk festgestellt hatte, dass der Platz auf der Pladde nicht reicht :fp:

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  • Die erste Version - 95a - gab es auch noch als Disketten Version

    (z.B. als update sogar bei kijiji zu koofen nicht mein Angebot)


    Dass war ähnlich harte DJ-Arbeit wie Borland C++, welches aber erst bei der letzten Disk festgestellt hatte, dass der Platz auf der Pladde nicht reicht :fp:

    WIMRE war Win95a die zweite Version, nämlich der Nachfolger von Windows 95. Danach kamen noch b und c.


    War das bei Windows 95 eigentlich auch noch so, dass er nicht nur alle Disketten gebraucht hat sondern ständig auch noch wieder eine von den ersten. Also sowas wie: 1, 2, 3, 1, 4, 1, 2, 5, ...

  • Habe das auch noch als Install da. Läuft aber in einer eigenartigen Umgebung - nämlich auf einer PC-Karte, bei der nur der x86 vorhanden ist, der Rest wird vom HostSystem "gestellt". 486er mit 32MB und manchmal sehr zäh und zudem recht absturzfreudig. DOS dagegen läuft super stabil. Win31 darauf habe ich nie probiert.



     




    Spezielle Gerätetreiber sind auch auf dem PC mit Win95 eine wahre Freude. Besonders zu empfehlen: SCSI und Netzwerkkarten.


     



    Multimedia gab es auch bereits


     



    und wichtige Programme, die die Ewigkeit erleben werden.


     

  • und es hat als OS so seine "Eigenheiten"


    wenn etwa ein Link (Alias/Verknüpfung) abhanden kam, dann wird da regelmäßig richtiger Unfug als Ersatz angeboten.


     


    wird nur noch getoppt von dem Plattenbereinigunstools, was nicht mehr zuordenbare Dateinamen nicht irgendwohin verschiebt, sondern rabiat löschen will bevor es weiter Plattentests zuläßt.


    Und auch das wichtigste Element eines Betriebssystems nach außen hin - den Filemanager - möchte man tunlichst durch einen ersetzen, der bißchen performed und so ein paar kleine Gimmicks wie Bildanzeige und Notepad mitbringt.


     



    zur maximalen Tiefenentspannung dann noch ein paar Games drauf und "ferti'sch"


     


    wer da wohl gewinnen wird ??


    War leider nicht mehr zu ermitteln, weil der Rechner freezte. Das RISC OS drunter wars aber nicht.



    Und es gab auch zu Zeiten als das noch Chicago hieß und mit Geheimnisverrat einherging, wenn Developers, Developers, Developers (hint, hint ...) was erzählt hätten, durchaus SEHR gut benutzbare Alternativen. Leider hatten die das Manko, daß es wenig Software gab und als dann Direct3D kam, war es mit den Alternativen ganz aus.


     



    ... wobei diese, wie man im letzten Bild sieht, i.a. auch eine sehr krude Grundlage haben. Man kann da zwar wieder mit einer Alternative - namens DR DOS - bißchen was retten, aber prinzipiell ist eben schon die Basis kein 32Bit System, futureproof und ausgereift.


    Ach ja, der W95 Install ist tatsächlich ein K(r)ampf - volle Zustimmung. Aber das ist auch bei W98 so, wo man sich ja fragt, was man da eine 3/4 Stunde lang hin- und herkopieren kann.


    Trotzdem: Optisch und bedienungstechnisch ein großer Fortschritt zu 3.1 oder DOSSHELL. Und eigentlich hat sich ja am Bedienprinzip bis heute nichts verändert.



    Was immer unterschätzt wird: Der Gates hat damit viel weitergehende Vorstellungen gehabt. Die waren damals im Mangement wahrscheinlich total berauscht von der Idee des Netzwerkens (technisch) und haben da Sachen drin, die eher stören, wenn man nur mal Doom spielen will oder Word benutzen.




    PS: Sorry für die Bildqualität. Nicht ganz 256x256 Pixel, aber irgendwie kann die "Sonnenschein-Knipsbüchse" das nicht wirklich am Monitor.