Fensterschaum als Füllmaterial?

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    Also ich habe schon viele Monitore erfolgreich versendet.

    Den Monitor bestimmt 8-10 mal in Luftpolsterfolie rundherum einwickeln und in einen passend gefaltet/geklebten Karton packen.

    Diesen dann nochmal 5cm rundherum gepolstert in einen Umkarton packen. Besonders an allen Ecken gut dicke, zerknüllte Packpappe packen, den meist fällt er auf eine Ecke. Den Rest kann man mit großen Luftpolstern füllen.

    Ich habe viel mit DHL in die ganze Welt versendet. Besonders wertvolle Geräte verschicke ich mit UPS. Da ist das Bruchrisiko sehr viel geringer.

    Mit UPS habe ich mal einen PET aus den USA bekommen - der war überhaupt nicht gepolstert!!! - Einfach nur einen einen Karton gesteckt. Und er ist unversehrt angekommen - unglaublich.


    Christian

  • Hier ganz in der Nähe habe ich Transline.

    Dort kann man wie bei jedem vernünftigen Paketdienst gegen Aufpreis manuelle Sortierung bestellen, für nicht bandfähige Ware.

    Auch kann man die Ware palettieren, und bezahlt halt das Volumengewicht.

    Dann wird die nicht hin und hergeworfen oder gestapelt.

    Ist teurer als Hermes aber besser.

    Gibt viele derartiger Logistikdienste.

    Nehmt einfach den, der bei Euch in der Nähe ist.

  • Immernoch 10cm Styropor aus Platten und Ecken an jeder Seite vom örtlichen Elektronikmarkt. Auch gerne in Kombination mit harten Schaumstoff.


    Ja es gibt Tüten zu je 50ct, die sind mit 2k-Polyurethan gefüllt und gehen auf, wenn man innen was zerdrückt. Eher ungeeignet für schwere Gegenstände, zumal Fensterschaum flexibler ist wie Bauschaum und noch weniger geeignet ist.

    ::solder::Ich "darf" beruflich basteln...

  • Quote
    Wie hat man nur die ganzen TV's und CRT's damals transportiert? :D

    Die ‚modernen‘ Röhren-TVs wurden immer in Styropor-Formverpackungen versandt, und zwar weltweit. Das Gesamtsystem musste einen - genau einen - Fall aus beträchtlicher Höhe schadlos überstehen können. Wenn ich mich recht erinnere waren es 2 m Fallhöhe. Das funktioniert, weil Styropor unter Selbstaufopferung enorm viel Enegie aufnehmen kann, ähnlich wie eine Knautschzone im PKW. Diese Styroporteile sind ingenieurmäßig durchkonstruiert und maschinell gefertigt. Keine Chance, dieses Schutzniveu mit einer hausgemachten Lösung zu erzielen.


    Und übrigends - in Fernsehergehäusen war nie Weichmacher. Die waren seit den 60er Jahren aus schlagzähem Polystyrol. Und schlagzäh hieß nie, dass man den Fernseher runterwerfen durfte …


    Dietrich

    Guten Morgen

    Dietrich



    noch ein Kleines Quiz, anhand dem markanten Design

    ähnlich wie "was bin ich"

    (war ne Frühere Rate Sendung für Berufe),


    ggf kommt jemand drauf, bis zur Mittagspause,

  • Zu filligran für CRT, das bricht.

    Aber wenn du die Zwischenräume jetzt noch mit Bauschaum ausschämst hättest du eine schöne Hart/Weich-Kombi...

    ::solder::Ich "darf" beruflich basteln...

    Edited once, last by PC-Rath_de ().

  • Quote
    Wie hat man nur die ganzen TV's und CRT's damals transportiert? :D

    Die ‚modernen‘ Röhren-TVs wurden immer in Styropor-Formverpackungen versandt, und zwar weltweit. Das Gesamtsystem musste einen - genau einen - Fall aus beträchtlicher Höhe schadlos überstehen können. Wenn ich mich recht erinnere waren es 2 m Fallhöhe. Das funktioniert, weil Styropor unter Selbstaufopferung enorm viel Enegie aufnehmen kann, ähnlich wie eine Knautschzone im PKW. Diese Styroporteile sind ingenieurmäßig durchkonstruiert und maschinell gefertigt. Keine Chance, dieses Schutzniveu mit einer hausgemachten Lösung zu erzielen.


    Und übrigends - in Fernsehergehäusen war nie Weichmacher. Die waren seit den 60er Jahren aus schlagzähem Polystyrol. Und schlagzäh hieß nie, dass man den Fernseher runterwerfen durfte …


    Dietrich

    Fernseher wurden früher aber nicht mit der Post (DHL) oder Hermes verschickt!!!

    Die Pappkartons mit Styroporeinlage sind für den Transport per Spedition auf Palette bestimmt.

    So wurden die TVs an die ganzen Händler geliefert - wie alle anderen AV-Geräte auch.

    Von dort wurden sie vom Kunde persönlich transportiert oder vom Händler selbst bzw. per Spedition geliefert - und die beachten auch die Pfeile und Glas-Symbole auf dem Karton ;) - Das machen DHL, Hermes und CO und deren Sortieranlagen aber nicht.

    Ich habe damals auch schon mal einen großen Fernseher per Telefon bestellt (ohne Internet), aber der kam dann mit UPS und nicht mit der Post!



    Christian

  • Hermes war damals doch nur ein Spediteur für große Waren. Wir haben damals viel bei Otto bestellt.

  • Ich hab vor längerer Zeit mal einen Monitor an Schroeder geschickt.

    Monitor in Sack gewickelt, Säcke drumherum mit Bauschaum gefüllt.

    Leider keine Rückmeldung erhalten, ob er in Ordnung ankam.

    Vielleicht kann er ja was dazu sagen.


    schubl

  • Ich habe einen Interessenten für einen Monitor. Mir ist gerade in den Sinn gekommen, ob man nicht einfach Fensterschaum einsetzen könnte, anstelle von Styropor, welches man erst zurecht schneiden müsste.

    Weiss jetzt nicht, wie sehr sich Fensterschaum ausdehnt bzw. wieviel Druck es bei Hindernissen verursacht. Also am Karton.

    Was meint ihr?

    :D  https://www.youtube.com/watch?…2VuIG1pdCBiYXVzY2hhdW0%3D


    Der hat es ziemlich doof gemacht! Wenn, den Bauschaum durch eine Zwischenlage Plastik vor dem fertig auffüllen Teilen!

    Dann hat man 2 Teile, die man auseinander nehmen kann.

    Habe schon CBM-Rechner und auch anderes mit alten Sitzauflagen für Gartenmöbel ausgepolstert.
    Vielleicht konnte der Empfänger die noch mal verwenden! :D

  • Hermes gehört oder gehörte otto in Hamburg und hat damals nur otto Sachen geliefert.

    Aber nun ist es ja ein normaler Paketdienst wie dhl und die anderen.


    Es ging mir ja darum das die Kartons der Hersteller mit Styroporeinlage, wie auch beim c64, Audio, hifi usw. niemals für den Paketversand gedacht waren/sind.

    Das sind Kartons für Lieferung an den Händler per Spedition auf Pakette!

  • Das auspacken war tatsächlich eine anstrengende Nummer, dafür war der Monitor im perfekten Zustand. :cat2:

  • Atari SM 124

    nicht ganz, aber schon ziemlich nah,

    damit sich noch weitere beteiligen können, Auflösung dann heute Abend


    GT 64 oder GT 65 von Schneider oder Amstrad…


    xesrjb

    "Der Wein mit der Pille ist im Becher mit dem Fächer. Im Pokal mit dem Portal ist der Wein gut und fein

  • Da nehme ich auch schon mal alte Badematten…🤦‍♂️


    xesrjb

    "Der Wein mit der Pille ist im Becher mit dem Fächer. Im Pokal mit dem Portal ist der Wein gut und fein

  • Habe schon CBM-Rechner und auch anderes mit alten Sitzauflagen für Gartenmöbel ausgepolstert.
    Vielleicht konnte der Empfänger die noch mal verwenden! :D

    War ich das vielleicht? Das habe ich in der Tat schonmal getan, für andere Transportzwecke. Soll ich Fotos holen... ::pc::

  • Atari SM 124

    nicht ganz, aber schon ziemlich nah,

    damit sich noch weitere beteiligen können, Auflösung dann heute Abend


    Genauso sah das damals aus. Bei Fallbeanspruchung wurde der Schaum großflächig stark und irreversibel gestaucht. Dabei wurde die Zellstruktur des Schaumes zerstört. Der Schaum durfte auch brechen, der Monitor alllerdings nicht. Diese geplante Zerstörung des Styropor frißt sehr viel Energie - so viel, dass dem Monitor nichts passiert. Ein zweites mal durfte die Kiste allerdings dann nicht nochmal fallen. Die Beanspruchungen in den Sortieranlagen, solange nichts schiefgeht, sind dagegen recht gering. Eine gute Hobbyverpackung sollte funktionieren - meistens….


    Dietrich

    Meine Computer: Elektor Junior, EPSON HX-20, Robotron PC1715, Poly-Computer 880, Schneider CPC464, APPLE II+, VIKTOR V386PX

    Mein Betriebssystem: CPM-65

  • Wenn der Styro in dem Bild bricht (wird er früh) ist der Bildschirm umgeschützt. Die Freiräume bitte weich polstern (Stryofetzen, Kisten, Matratzenschaumstoff, Bauschaum in Tüte o.ä.), damit er auch dann grundlegend geschützt ist.

    ::solder::Ich "darf" beruflich basteln...

  • Wenn der Styro in dem Bild bricht (wird er früh) ist der Bildschirm umgeschützt. Die Freiräume bitte weich polstern (Stryofetzen, Kisten, Matratzenschaumstoff, Bauschaum in Tüte o.ä.), damit er auch dann grundlegend geschützt ist.

    Der Styro bricht in der Regel gar nicht, weil die Biegebeanspruchung die untergeordnete Kraft beim Fallen ist. Karton, Styro und Monitor bilden eine formstabile Einheit, an der sich erstmal wenig biegt. Die Hauptstoßkraft geht in die Kompression des Styro und da ist es unschlagbar.


    Das ist übrigends auch der Grund dafür, warum Ski- und Fahrradhelme aus Styropor sind und warum diese nach einem starken Schlag nicht mehr verwendet werden dürfen.


    Wen‘s genauer interessiert - hier ist ein gutes Erklärvideo https://youtu.be/j7nfOkjqt7Y?si=1gGCqWS9RndVwBMs


    Dietrich

    Meine Computer: Elektor Junior, EPSON HX-20, Robotron PC1715, Poly-Computer 880, Schneider CPC464, APPLE II+, VIKTOR V386PX

    Mein Betriebssystem: CPM-65

  • Yeesss, das wäre wohl gelacht, wenn ich das nicht erkennen würde…😉


    xesrjb

    "Der Wein mit der Pille ist im Becher mit dem Fächer. Im Pokal mit dem Portal ist der Wein gut und fein

  • Richtig, deswegen polstere ich auch mit Ecken und Platten verschiedener Härte. Bei seinem Monitor werden im Worstcase die Streben hinten wegbrechen und der Schutz ist dahin

    ::solder::Ich "darf" beruflich basteln...

  • Wenn der Styro in dem Bild bricht (wird er früh) ist der Bildschirm umgeschützt. Die Freiräume bitte weich polstern (Stryofetzen, Kisten, Matratzenschaumstoff, Bauschaum in Tüte o.ä.), damit er auch dann grundlegend geschützt ist.

    War bei meinem Monitor, den ich zugeschickt bekommen habe so. Ich habe es mit heißkleber wieder zusammengeklebt. Funktioniert gut.