Diskussion zum Thema "Coronavirus"

  • Also in Wuhan beginnt jetzt, 3 Monate nach den ersten Quarantänen und Maßnahmen, so langsam wieder Normalität einzukehren. Und China war wesentlich rigoroser als Europa mit den Schutzmaßnahmen. Mit viel Glück sind wir hier also auch in 3 Monaten durch, wenn nicht erst dann, wenn alle mal Corona hatten oder ein Impfstoff erhältlich ist, je nachdem was früher passiert. In diesem Fall wäre allerdings die Wirtschaft hier völlig im Arsch, ein bis zwei Jahre diese Einschränkungen würde Europa nicht verkraften.

  • Das befürchte ich auch, die Maßnahmen sind wahrscheinlich viel zu lasch, damit es so "schnell" wie in China rum geht. Allerdings bezweifle ich nach wie vor, dass es in China wirklich rum ist. Dort waren 80.000 Menschen infiziert, von 1,3 Milliarden. Also noch knapp 1.3 Milliardeb, die schutzlos sind, es reicht nach wie vor eine infizierte Person...


    Ich habe per Mail ein Video bekommen, von einer Pressekonferenz in Mailand mit einem chinesischen Arzt (aus Wuhan) der sich die Situation in Norditalien und in Madrid angeschaut hat. Er redet recht wütend, das ist sogar ohne Chinesisch-Kenntnisse erkennbar, und Wut ist etwas, was man Asiaten beim Sprechen nur selten anmerkt. Im englischen Untertitel erfährt man dann seine Kritik, er schimpft geradezu, dass noch viel zu viele Leute unterwegs sind, das kaum einer Masken trägt (die sind auch hier seltener als Klopapier! Trigema (der Chef mit dem Affen) will jetzt welche herstellen.), die Maßnahmen viel zu lasch sind, usw. Das Krisenmanagement ist geradezu unter aller Sau, könnte man die PK zusammenfassen...


    https://www.youtube.com/watch?v=PWW_XQ1JPEI

    Laut der Vorschau müsste in dem Video wenigstens ein Teil der PK enthalten sein.

  • Die geringen Neuansteckungen in China sind den weiterhin aufrechterhaltenen Maßnahmen zur Isolation und Vereinzelung zu verdanken.

    Und nicht zu vergessen, die Chinesen produzieren auch die Filtermasken, die hier fehlen (und nutzen sie momentan im eigenen Land).

    Auf die Arbeit scheinen die Chinesen gehen zu "dürfen", aber sonst ist vieles noch sehr restriktiv dort !

    Ich denke, hier wird es länger als 3 Monate dauern, zumal die Fallzahlen weiterhin nicht sinken sondern steigen.

    "Ich habe keine Zeit mich zu beeilen." (Igor Strawinsky)


    ... und schaut auch mal bei meinem Blog vorbei ...

  • Ich denke, hier wird es länger als 3 Monate dauern, zumal die Fallzahlen weiterhin nicht sinken sondern steigen.

    Dvon gehe ich auch aus. Das ist der weltweite Trend:


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    Weiterhin exponentiell, insbesondere die USA holt momentan rasant auf.


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    Italien auch noch ansteigend


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    Frankreich ansteigend.


    Dazu eine Anketote, die mir meine Mutter geschrieben hat. Momentan sind alle Artikel auf der Webseite der Tageszeitung Quest-France ohne Paywall, und sie liest dort alles, was es gibt, denn eigentlich wären meine Eltern jetzt wieder in einem gemieteten Ferienhaus in der Bretagne, irgendwie will sie halt an dem Leben dort teilhaben, und hat ja auch sonst nix zu tun... Und da stieß sie auf einen Artikel aus der Nordbretagne, aus dem Tregor, wenn das hier jemand kennt. Und zwar ist es so, dass zu Begin der Krise in Frankreich viele Leute aus Paris in ihre Ferienhäuser an der Küste gefahren sind, so wie es jlopez für Spanien auch geschrieben hatte. Keine Ahnung, wie es in anderen Regionen ist, aber die Bretonen sind halt so, nicht nur der frische Fisch, sondern alles Übel kommt eben nunmal aus Lutetia. Die haben nämlich damit begonnen, die Reifen aller Autos aus anderen Departements stammen, platt zu stechen, die sind schuld, dass nun die Zahl der Corona-Fälle auch in der Bretagne ansteigt. Hat halt auch den Nachteil, dass ein Arzt, der dort wohnt, und dessen Auto aus einem anderen Departement stammt, nicht zu seiner Klinik in Tréguir fahren kann...


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    In der Niederlande sind offiziell noch einige Regionen Coronafrei. Aber Tendenz exponentiell steigend.


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    Nur Deutschland scheint Hoffmumg zu machen, es kommt genau die erhoffte Kurve. Allerdings sind die Zahlen laut RKI möglicherweise erst morgen zuverlässig.


    Vergleichbare Grafiken für andere Länder (außer Slowenien) habe ich auf arcgis.com bisher nicht gesehen. USA und GB wären mal interessant. Hier die Übersicht mit allen bekannten Links: https://npgeo-corona-npgeo-de.hub.arcgis.com/


    Sieht so aus, als ob bisher neben China und Südkorea nur Deutschland die Kurve kriegt. Falls wir im Sommer Urlaub machen dürfen, könnt ihr euch schonmal auf einen Urlaub in Deutschland einstellen. Falls es so weit kommt, die Anzahl Hotels, Ferienhäuser und sonstige Unterkünfte wird aber sicher nicht für den Ansturm ausreichen.

  • Ich glaube auch nicht, dass die Chinesen die Kuh vom Eis geholt haben.

  • Vergleichbare Grafiken für andere Länder (außer Slowenien) habe ich auf arcgis.com bisher nicht gesehen. USA und GB wären mal interessant. Hier die Übersicht mit allen bekannten Links: https://npgeo-corona-npgeo-de.hub.arcgis.com/

    Diese Grafiken und Zahlen zur Verdopplungszeit sind ganz gut:


    https://ourworldindata.org/cor…confirmed-cases-to-double

  • Aber sobald in China auch nur ein Infizierter entdeckt wird, kann man sicher sein, dass gnadenlos in seiner Umgebung alles aufgefahren wird, was sich jetzt bewährt hat. Also Ausgangssperre usw. Dann ist nur ein Häuserblock betroffen, und nicht ein Kontinent wie in Europa. Die Chinesen haben es ja geschafft, alles auf Wuhan zu konzentrieren, in den anderen Städten hatte man die Ausbrüche schnell im Griff, ohne dass es zu großen Schäden kam.


    Mit der Reisefreiheit dürfte es aber weltweit jetzt weitgehend für längere Zeit Schluss sein. Es wird ja wohl keiner erst zwei Wochen in Quarantäne gehen wollen, bevor er den Flughafen am Zielort verlassen darf.

  • Ich verstehe das so: Der ungehemmte Flugverkehr, den es bis zur Corona-Krise gab, tut dem Planeten nicht gut, und gehört daher ganz gewaltig reduziert.

    Das ist jetzt erstmal durch die Krise gegeben.

    Gleiches gilt für Kreuzfahrtschiffe und exzessiven Tourismus allgemein.

  • Ich verstehe das so: Der ungehemmte Flugverkehr, den es bis zur Corona-Krise gab, tut dem Planeten nicht gut, und gehört daher ganz gewaltig reduziert.

    Das ist jetzt erstmal durch die Krise gegeben.

    Gleiches gilt für Kreuzfahrtschiffe und exzessiven Tourismus allgemein.

    Ich bin auch kein Freund von Fern-/Flugreisen. Zumal der Club in Thailand exakt gleich aussieht, wie der in Spanien. ;)

    Und für Kreuzfahrten auf Altölverbrennungsanlagen bin ich 20 Jahre zu jung. :mrgreen:


    Aber ich habe wenig Hoffnung, dass wir kurz nach der Krise nicht wieder auf dem gleichen Niveau sein werden, wie vorher. Das verschiebt die Klimaerwärmung um vielleicht max. 1 Jahr.

  • Ich verstehe das so: Der ungehemmte Flugverkehr, den es bis zur Corona-Krise gab, tut dem Planeten nicht gut, und gehört daher ganz gewaltig reduziert.

    Ja, so hab ich es gemeint. Meine Meinung : mind 50% aller Dienstreisen per Flugzeug sind nicht nötig. Klar, wenn jemand wo eine Anlage installieren /abnehmen muß = substantielle Arbeit verrichten, muß die Reise sein. Aber wenn es um das Transportieren eines Anzugträgers geht, der irgendwo eine Powerpoint-Präsentation durchklickt, geht das auch online fast genauso gut. Ist ja auch ein selbtverstärkendes System. Ich kenne Kollegen, die Reisen gern (weil dann muß man ja nicht arbeiten und bekommt trotzdem Geld) und sammelt "Meilen", die man privat nutzen darf. Und wegen der Meilen wird dann im Anschluß nochmal mehr privat rumgeflogen. Mal übers verlängerte Wochenende nach XYZ. Dazu noch 2 mal im Jahr nach mit dem Flieger in Urlaub. Flugreisen sind viel zu billig.

    Darüber hinaus: Wieviele hunderttausend Deutsche mögen wohl täglich unter Fluglärm leiden im Normalbetrieb?

    Davon mal abgesehen, daß diese Irrsinnsmobilität und das ständige Gehetze von einem Punkt zum anderen auf dem Planeten schlecht für ebendenselben ist. Wir sollte wieder lernen, daß man sich in der Heimat auch erholen kann.

    Aber etwas reduzieren steht ja im Widerspruch zur Staatsreligion Wirtschaftssystem. Allein der Gedanke daran ist ja eine Sünde (Was sollen denn die Anleger denken, die ständige Steigerung (Wir brauchen "Wachstum!") der Konsumsteigerung sind wir denen schuldig!)

  • Auch wenn man es Niemanden wünscht, aber die aktuelle Situation wird die Reiseindustrie ordentlich durchrütteln. D.h. trotz Rettungsschirmen, Krediten etc. werden einige, wenn nicht sogar viele Firmen unter die Räder kommen. Angefangen bei den ganzen Billiganbietern, welche die Preise für Reisen etc. auf ein Ramschniveau gedrückt haben.


    Daher denke ich, dass nach einer Corona Krise, die Preise für Flüge, Pauschalreisen und deutlich höher sein werden, als wir es vor der Krise gewohnt waren.


    -

    Grüsse

    Sven

  • Ich bin bisher in meinem Leben genau einmal geflogen - mit einer viersitzigen, einmotorigen Maschine.

    Der Flug dauerte ca. 15 Minuten. Es war ein Rundflug am Tag der offenen Tür am Flugplatz Niershorst.

    Ist von hier aus ca. 12km. entfernt.

    Gerne würde ich mal einen Rundflug mit einer JU-52 machen. Die finden immer wieder mal wieder am Flughafen Mönchengladbach statt, sind aber leider recht teuer. Mal sehen, vielleicht gönne ich mir das irgendwann mal.

    Natürlich gibt es auf dem Planeten sehr viele reizvolle Reiseziele. Aber ich denke nicht, daß ich das Recht habe, nur um mir ein fernes Land aus der Nähe anzusehen, Unmengen CO2 in die Luft zu blasen.

    Wer weiß, vielleicht gibt es irgendwann eine verträgliche Methode für Fernreisen. Dann gerne - sofern bezahlbar.

  • Ich dachte seit 2019 gibts keine Rundfluege mehr. ?!

    Niershorst darf noch ?

    Das waere interessant fuer einen Freund von mir.

  • Auch wenn man es Niemanden wünscht, aber die aktuelle Situation wird die Reiseindustrie ordentlich durchrütteln. D.h. trotz Rettungsschirmen, Krediten etc. werden einige, wenn nicht sogar viele Firmen unter die Räder kommen. Angefangen bei den ganzen Billiganbietern, welche die Preise für Reisen etc. auf ein Ramschniveau gedrückt haben.


    Daher denke ich, dass nach einer Corona Krise, die Preise für Flüge, Pauschalreisen und deutlich höher sein werden, als wir es vor der Krise gewohnt waren.

    Glaube ich nicht. Lass es von mir aus auch 2 Jahre dauern, aber dann ist alles wie vorher.

    Denn es wird ja nicht an der Nachfrage mangeln.

  • Das ist schon ca. 10 Jahre her.

    Daß es das nicht mehr gibt wusste ich noch nicht.


    https://de.wikipedia.org/wiki/…_der_Junkers_Ju_52_HB-HOT


    Das war das Problem was mich erinnert hat und vor allem warum die Fluege eingestellt wurde.

    Ich und mein Freund waeren gerne nochmal von Berlin Tempelhof damit auf "Reisen" gegangen. Sehr Schade.

  • Glaube ich nicht. Lass es von mir aus auch 2 Jahre dauern, aber dann ist alles wie vorher.

    Denn es wird ja nicht an der Nachfrage mangeln.

    Na, ich weiß nicht.

    Meine Vermutung geht eher dahin, daß es 5 bis 10 Jahre dauern wird, bis die Wirtschaft sich von der Corona-Krise erhohlt hat - und damit auch die Nachfrage nach verzichtbaren Dingen, wie Urlaubsreisen. Und das auch nur, wenn die Sache in spätestens 3 Monaten ausgestanden ist.

  • https://de.wikipedia.org/wiki/…_der_Junkers_Ju_52_HB-HOT


    Das war das Problem was mich erinnert hat und vor allem warum die Fluege eingestellt wurde.

    Ich und mein Freund waeren gerne nochmal von Berlin Tempelhof damit auf "Reisen" gegangen. Sehr Schade.

    Dann bezieht sich das nicht auf Rundflüge, sondern auf Flüge mit der JU-52.

    Wirklich sehr schade. Eigentlich war ich der Meinung, daß die zu sichersten Maschinen überhaupt gehört.

  • Ist sie auch. Nur weil einmal eine runterfällt, wird das nicht anders.

    So ähnlich wie bei der Überschallverbindung nach NY, die dann mal Feuer fing.


    Gibt sicher irgendwo Fliegerseiten, wo man Statistiken findet, Modell vs. Flugstunden. Da wird die JU und die Cessna ganz oben stehen. Danach kommen dann diese kleinen Geschäftsflieger mit den runden Bullaugen.


    Anders wird das aussehen, wenn man das auf transportierte Personen umrechnet. Da werden die großen Flieger besser dastehen.

  • Es gab da noch irgend ein anderes Problem. AUf jeden Fall wurden dann die Rundfluege gaenzlich eingestellt.

    Der Unfall in der Schweiz gehoerte aber wohl mit dazu gegen die JU-62 zu entscheiden.

    Was in Deutschland passiwert war, weiss ich jetzt adhok nicht mehr.

  • 2 Jahre dauern, aber dann ist alles wie vorher.

    Bei der "Weltfinanzkrise" von 2007 und der damit in Zusammenhang stehenden "Griechenlandrettung" hat man auch absurde Summen "virtuelles" Geld "vernichtet" und vom "völligen Zusammenbruch" schwadroniert. Danach hat man zur Kompensation dessen die aus Gier und Verantwortunglosigkeit entstandenen Schulden der "systemrelevanten" Bankster einfach vergesellschaftet. Nach 2 Jahren war ja damals auch alles wieder prima *. Wäre Corona nicht gekommen, wäre vielleicht mal wieder wo ne "Immobilienblase" geplatzt, mit der darauf hin folgenden Kettenreaktion.


    *) siehe beliebiges DAX Chart aus der Zeit.

    Von den neoliberalen Spinnern haben wir ja gelernt, daß ein steigender der DAX gleichbedeutend ist mit steigender Lebensfreude und Wohlstand eines jeden Erdenbürgers.

  • Ich verstehe das so: Der ungehemmte Flugverkehr, den es bis zur Corona-Krise gab, tut dem Planeten nicht gut, und gehört daher ganz gewaltig reduziert.

    Zum Glück kannst du niemandem vorschreiben, wer wann wohin verreisen soll. So funktioniert nämlich unsere Welt nicht.


    Zum einen denke ich da an die ungezählten Angestellten der Flugzeughersteller, der Flughäfen und der Fluggesellschaften, und alles andere was da dran hängt. Wärst du derjenige, der den Leuten erzählt, dass sie jetzt keinen Job mehr haben?


    Zum anderen diejenigen, die per Flugzeug reisen müssen. Zum einen weil eine Urlaubsreise per Zug nach Australien und wieder zurück innerhalb der vom Arbeitgeber genehmigten Urlaubszeit nicht so wirklich der Bringer ist. Zum anderen weil dadurch Kontakte zwischen über mehrere Kontinente verteilten Familien nur noch virtuell möglich wären.


    Und nicht zuletzt die vielen immer noch notwendigen Geschäftsreisen, Besuche von Messen, Kongressen und was sonst noch nur mit persönlicher Präsenz zu machen ist.


    Wo ich einberstanden wäre, wären Reisen, die mit dem Zug kaum langsammer sind, als der Flug inklusive Fahrt von der Stadt zum Flughafen, Ein checken, auschecken, vom Flughafen zum eigentlichen Zielort. Da ist bereits viel einzusparen, auch wenn unsere DB beim Ausbau von Schnellfahrstrecken viel zu langsam ist. Andererseits, chinesische Verhältnisse zum Durchsetzen solcher Projekte will hier auch niemand haben.

    Das ist jetzt erstmal durch die Krise gegeben.

    Sobald der Virus behandelbar ist (jenseits von Beatmungsmaschinen) wird das sich wieder ändern, bis die nächste Fledermaus gefressen wird.

    Gleiches gilt für Kreuzfahrtschiffe und exzessiven Tourismus allgemein.

    Kreuzfahrtschiffe kann man viel sauberer machen. Und was willst du gegen den Massentourismus machen, solange es Kinder mit Schulpflicht und festen Ferienzeiten gibt? Seien wir um lezteres froh!

  • Bin mit der Rimowa Ju-52 vor etwa 7 Jahren geflogen, was die Flugeigenschaften angeht, denke ich auch dass man die Maschine nur schwer mutwillig abstürzen lassen kann. Fliegt so langsam wie meine alte SR-500, aber ist unklimatisiert und laut - im Sommer nicht so toll.

    Allerdings war bei der abgestürzten Maschine der Ju-Air jede Menge Materialermüdung festgestellt worden, bei dem Alter kein Wunder. Ein endgültiger Absturzbericht steht aber noch aus. Würde mit der Maschine nicht mehr fliegen, trotz des tollen Erlebnisses im Allgemeinen.


    Zum Thema unnötige Reisen ... sehe das auch wie die Meisten, es wird viel zu viel geflogen oder gefahren. Kein Wunder dass die Umweltverschmutzung weiter zugenommen hatte, ohne das Klimaziele erreicht werden (konnten). Ob die Corona-Krise jetzt dazu beiträgt, doch noch mit blauem Auge davon zu kommen, und unter 1,5 Grad Celsius durchschnittliche Erwärmung bis 2100 zu erreichen, ist aber fraglich. Wahrscheinlich versucht man dann die entgangene Verschmutzung wieder einzuholen :-(

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    ... und schaut auch mal bei meinem Blog vorbei ...

    Edited 2 times, last by Peter z80.eu ().

  • Natürlich gibt es auf dem Planeten sehr viele reizvolle Reiseziele. Aber ich denke nicht, daß ich das Recht habe, nur um mir ein fernes Land aus der Nähe anzusehen, Unmengen CO2 in die Luft zu blasen.

    Wenn du den Verbrauch von den Großraumfliegern auf alle Passagiere azf dem Flug runterbrichst, liegen die im Vergleich zu einem SUV garnicht mal so schlecht. Man kalkuliert da je nach Flugzeugtyp und Flugbedingungen prop Person und 100 km mit 3-10 Litern Kerosin. Das Problem sind nur die Luftschichten, in denen die fliegen. Aber es laufen ja schon verschiedene Versuche mit alterativen Treibstoffen und Antrieben.

  • Bei der "Weltfinanzkrise" von 2007 und der damit in Zusammenhang stehenden "Griechenlandrettung" hat man auch absurde Summen "virtuelles" Geld "vernichtet" und vom "völligen Zusammenbruch" schwadroniert. Danach hat man zur Kompensation dessen die aus Gier und Verantwortunglosigkeit entstandenen Schulden der "systemrelevanten" Bankster einfach vergesellschaftet. Nach 2 Jahren war ja damals auch alles wieder prima

    Diese Ansicht hört und liest man sehr oft, ich finde ich fast schon populistisch und zu simpel. Wäre schön, wenn uns mal ein Banker über die damalige Situation aufklären könnte. In der Realität hängen die Banken dieser Welt fast ausnahmslos alle sehr eng zusammen, weil sie sich gegenseitig Geld verliehen haben. Macht eine pleite, folgt bald die nächste. Und spätestens dann, wenn deine eigene Hausbank flöten geht und du an dein dort gespartes Geld nicht mehr ran kommst, wirst du verstehen, dass es nicht so einfach ist.

  • Allerdings war bei der abgestürzten Maschine der Ju-Air jede Menge Materialermüdung festgestellt worden, bei dem Alter kein Wunder

    Die anderen Ju 52 und DC-3 sind nicht jünger!

  • Kein Wunder dass die Umweltverschmutzung weiter zugenommen hatte,

    Die Urlaubsreisen haben daran nur geringen Anteil. Pendler und die vielen LKW sind viel schlimmer. Das mit dem Pendeln könnte sich jetzt ändern, momentan ist man ja in vielen Jobs gezwungen, im Homeoffice zu arbeiten, das könnte viele Firmen zum dauerhaften Umdenken bringen. Und Güter gehören - verdammt nochmal - und die DB sagte das schon in den 1970ern in ihrem Slogan - auf die Bahn.