An was bastelt ihr gerade (Computer bezogen)?

  • Danke fuer die Info - damals wollte ich nicht mehr Saft drauf geben und er ging an.

    Laut https://www.robotrontechnik.de…owtopic.php?threadid=3110

    hat da ein KC compact den Audruck 15v-20v 20W


    Intern werden +12v und +5v erstellt:

    Quote

    Intern werden dann +12V mittels Festspannungsregler B3170 und +5V mittels Schaltregler B2960 erzeugt.
    Der B3170 hat laut Datenblatt eine min. Eingangs/Ausgangsspannungdifferenz von 3V.

    Die 19V des Laptopnetzteils müssten also reichen.


    Der rechte Kontakt ist der Pluspol (von hinten gesehen)
    also der näher zur Tapebuchse ist. Eine Messung zwichen der Masse des Tapeausgangs und dem Minuskontakt der Stromversorgung sollte dich überzeugen. Beide sind verbunden.Die Sicherung im Orginalnetzteil ist mit 1A angegeben.


    Code
    +      -
    ___    ___
    /   \__/   \
    | O      O |
    |__________|
    
    Kabelbuchse am Netzteil (Polung also andersrum wie am KC compact selber)
  • Hi all, kann mir wer zur Reparatur meines AES Textsystems Tipps geben? Der eingebaute Monitor ist plötzlich ausgefallen. Zunächst gab es kurz ein einzeilig gestauchtes Bild, dann gar keine Ausgabe mehr. Eine Messung der Stromversorgung zeigt 8 Volt statt regulärer 12 Volt, d.h. es muss wohl irgendwo einen Kurzschluss auf der Monitor-Platine geben (das Netzteil von Rechner & Monitor ist ok). Leider habe ich dazu weder Unterlagen noch Erfahrung. Insofern habe ich versucht, einen anderen Monitor an den Rechner anzuschließen. Das gestaltet sich aber ebenfalls schwierig. Empirisch habe ich inzwischen herausgefunden, dass AES einen ungewöhnlichen Videomodus mit 23.8 kHz Horizontalfrequenz und 58.8 Hz Wiederholfrequenz verwendet (RE: AES (Lanier) 103 (aka Beaugrand Alphatext)). Nach einiger Suche habe ich dafür sogar einen passenden Monitor gefunden (NEC Multisync 1525X-BK), der synchronisiert das Bild prinzipiell:

    Allerdings habe ich nun ein Problem mit dem Videosignal selbst. Der Rechner verwendet offenbar kein TTL Signal, sondern irgendwas Composite/S-Video-artiges (RE: AES (Lanier) 103 (aka Beaugrand Alphatext)

    Gibt es hier vielleicht Video-Experten, die das Signal deuten können oder mir Tipps zur weiteren Vorgangsweise (zusätzliche Messungen mit angepassten Einstellungen, etc.) geben können?

  • Lass mal lieber den alten Monitor reparieren. Am einfachsten du kommst vorbei und wir piepen den zusammen durch.

    Wenn zu weit müssen wir das aus der Ferne basteln.

    12V ist oft für die CCLF Beleuchtung. Oft sind die MosFETs durch. Ist es ein CRT ist es oft der Zeilentrafo. Musst du mal schauen, ob du bei der 100...200V Leitung einen Widerstand gegen Masse hast <50 Ohm.

    Musst du mal Platinenfotos machen.

    23kHz klingt nach EGA. Aus dem Gerät kommt kein TTL 5V oder Analog 0,7V raus?

    Und nur 2 Signale, kein RGB(HV)?

    Mal schauen, ob man einen TV mit 23kHz Kompatibilität aufgetrieben bekommt. Wenn der VGA hat, stehen die Chancen gut

  • Herzlichen Dank für Deinen Vorschlag! Leider bin ich in Wien...

    Der AES Rechner ist im Prinzip eine "Bildschirmschreibmaschine" der frühen 80er Jahre. Der Hauptbildschirm sieht etwa so aus:

    Die Videoausgabe hat natürlich noch nix mit VGA oder LCD/TFT zu tun. Der Videomodus scheint EGA-ähnlich zu sein (24.8 kHz horizontal, knapp 60 Hz Wiederholrate). Am internen Video-Connector gibt es 6 Pins, nämlich Masse, 12 Volt, Hsync, Vsync und zwei Video Pins (vermutlich Daten und Intensität?). Diese Pins siehst Du auch drinnen im Monitor (ganz links ist GND=Gelb, dann sind ein paar unbenutzte Kontakte und anschließend folgen die restlichen Signale). Ein Defekt am Zeilentrafo ist natürlich denkbar, auch wenn das Ding zuvor problemlos funktioniert hat (keine Geräusche, Gerüche, Zucken im Bild, ...). Den Monitor habe ich bislang noch nicht soweit zerlegt, dass ich da weitere Messungen durchführen kann (ich bastle so ungern an CRTs)...

  • Klingt für mich eher nach MDA (abgesehen von der Frequenz). Der hat H, V, Signal und Intensivität. Da könnte man mit arbeiten. Ist es 5V TTL?

    Einfach mal einen Tag ausgeschaltet stehen lassen, von Netzteilausgang die höchste Spannung suchen und den Widerstand nach Masse messen.

  • Habe meinen neuen Macintosh SE/30 geöffnet und das Logicboard rausgeholt:

    Hier nach einer ersten Entstaub- und IsoProp-Kur. Sieht nicht schlecht aus, die PRAM-Batterie (33 Jahre altes Original) ist zum Glück nicht ausgelaufen.


    Die Elkos scheinen auch nicht zu sehr gesifft zu haben:


    Inzwischen sind die Elkos alle vom Board runter.

    Ich habe es auch ohne Heissluft-Station geschafft, alle Pads ganz zu lassen.

    Ich habe die Elkos mit frischem Lötzinn versorgt und dann erst ein Lötpad erwärmt und dabei den Elko mit einer Pinzette mit möglichst wenig Kraft vom Lötpad weggedrückt. Dann die gleiche Prozedur mit dem anderen Lötpad. Dabei ist es mirt passiert, dass der Elko bereits nach dem ersten Durchgang abgefallen ist. Die Lötpads sind aber alle heile geblieben. Vermutlich hat der Elko-Siff das Lötzinn angegriffen.

    Es hat auch einige Zeit viel Flussmittel, Entlötlitze und IsoProp gebraucht um die Pads im Anschluß zu reinigen.

  • Ich habe die Elkos mit frischem Lötzinn versorgt und dann erst ein Lötpad erwärmt und dabei den Elko mit einer Pinzette mit möglichst wenig Kraft vom Lötpad weggedrückt.

    Ich kneife diese SMD-Elkos inzwischen immer mit einem scharfen Seitenschneider oberhalb des Kunststoffplättchens ab. Dann kann man das Elko-Unterteil abnehmen und die Pins wesentlich bequemer einzeln ablöten, ohne die Gefahr, die Pads abzureißen.


    :)

  • Internes Netzteil von meinem Netgear 16-Port Gigabit-Switch karpott. Der ist mindestens 15 Jahre mehr oder weniger nonstop gelaufen und war damals ziemlich teuer... Hab dann in der Bucht für nicht mal 9 Euro ein Netzteil gefunden, was augenscheinlich passen müsste.


    Aber es ist geringfügig kleiner, was nicht passt, wird passend gemacht!


    Ganz rechts, kaputtes Netzteil (Sicherung Ok, Gleichrichter Ok, irgendwas dahinter tot - aber bei 9-Euro-Ersatz hätte sich das nicht gelohnt), daneben das neue Netzteil mit selbstgeschnitztem Adapter für die vorgegebenen Befestigungspunkte.



    Blechschere, Feilen, Bohrmaschine, Schraubstock, und ein ausreichend großes Blech, mehr braucht man nicht...



    Den 6-poligen Stecker musste ich noch auf 4 Pins reduzieren.



    Geht!!!

  • zumal das ja wirklich nach ordentlicher Hardware aussieht und demnächst sowieso gewechselt werden wird ( 10 GBE ), da kann der schon noch bißchen weiterlaufen. Solche Teile sind eigentlich extrem interessante Geräte, die irgendwie immer bißchen "untergehen" im sonstigen Gerätepark. Dabei gibt es auch da allerlei bemerkenswertes - und ganze Fachbücher drüber.

  • Ich bastele gerade an meiner Software fuer mein zukuenftiges Papierloses Buero.

    Und das funktioniert schon ganz gut.

    Umlaute wären vielleicht nicht schlecht, nur so als Idee. :ätsch:

    Ohne Umlaute gehts schneller mit dem tippeln. Wenn du jahrzehntelang keine Umlaute benutzt auf der Arbeit, wirkt sich das leider auch auf das Privattippeln aus. :capone:

    Die Daten die ich verarbeitet habe, waren alle fuer Grossrechner und die mochten leider keine Umlaute. Also selber :ätsch:

    Ich kriegs aber auch nicht mehr raus aus meinem geschreibsel. Das ist so "eingebrannt" in meinen Fingern. ::heilig::

  • Umlaute wären vielleicht nicht schlecht, nur so als Idee. :ätsch:

    Viellecht verwendet der Kollege ein VT100 mit US ASCII 7Bit mit einem Text-Basiertem Web-Browser? Das würde auch die Schriftart Courier erklären... :D :D :D


    Das ist doch aber Consolas.......

    Und ne, ich hab ne 45 Jahre alte IBM Tastatur hier dran.

    Dafuer jetzt aber zentriert.

    :xmas:

  • Mein SE/30 hat jetzt neue Kondensatoren bekommen. Jetzt gibt er auch wieder seinen Startup-Gong aus.

    Er bootet problemlos von der eingebauten, nicht-original-Apple 540MB Commer Festplatte.


    Leider funktioniert das Diskettenlaufwerk nicht. Der motorisierte Auswurf funktioniert problemlos, aber das LW liest oder initialisiert keine Diskette.


    Ich habe das Laufwerk vom Staub befreit, die Köpfe mit IsoProp gereinigt und die beweglichen Teile geschmiert.

    Der Spindelmotor läuft an, wenn eine Diskette eingelegt wird, der Kopf bewegt sich aber nicht.

    Der Kopfantrieb funktioniert aber prinzipiell. Verstellt man den Kopf manuell, wird er in Ausgangslage zurückgefahren. Laufwerk ist ein Sony MP-F75W-01G mit 1,44MB.

    Könnte da auch ein Recap helfen?

  • Ich habe das Laufwerk vom Staub befreit, die Köpfe mit IsoProp gereinigt und die beweglichen Teile geschmiert.

    Der Spindelmotor läuft an, wenn eine Diskette eingelegt wird, der Kopf bewegt sich aber nicht.

    Der Kopfantrieb funktioniert aber prinzipiell. Verstellt man den Kopf manuell, wird er in Ausgangslage zurückgefahren. Laufwerk ist ein Sony MP-F75W-01G mit 1,44MB.

    Könnte da auch ein Recap helfen?

    Könnte dieses Zahrad sein : https://68kmla.org/bb/index.ph…es-like-mp-f51w-03.35990/

  • Gestern ihm Technikum29 einen neuen Fernschreiber installiert (Siemens T100S).


  • Bei mir ist mal "PC-Großbaustelle". Nach dem mir am Dienstag Olaf.Friedrich bei einem 486er und einem alten Pentium-Rechner den Dallas-Chip getauscht hat (vielen Dank noch mal dafür) habe ich diese Miditower mit einem 3.5" und einem 5.25" Laufwerk als PC-Diskettensammelstation aufgebaut. Mit 32MB RAM läuft auf dem 200MHz PC immerhin Windows 98. Für den 486er suche ich noch einer kleinen IDE-Platte. Mit 8MB RAM soll dann da ein DOS laufen und mit zwei 5.25" Zoll Laufwerken das kopieren dieses alten Disketten-Formates erleichtern. Das BIOS erlaubt noch das LowLevel formatieren von Festplatten.

    Dann habe ich bei der Gelegenheit zwei etwas modernere Pentiums (333 MHz und 1 GHz) mit Windows XP und je einem Diskettenlaufwerk versehen, so daß ich an sowohl 5.25" als 3.5" Disketten einlesen kann. Außerdem kann ich so nach und nach meine alte Hardware (PC-Karten, RAMs, SCSI, usw.) testen.

    Als nächstes "Mini"-Projekt möchte ich diese vier PCs intern als Arbeitsgruppe vernetzen, damit wäre dann ein komfortabler Datentransfer möglich.

    Für den Winter möchte ich gern eine Menge gestrandeter Disketten einlesen (& ggf. sichern) und den seriellen Transfer zu anderen Technik (Taschenrechner & frühen Laptops/Portables) möglich machen.

    Danach kamen heute die zwei Epson EL-2 an die Reihe, aber da sind die alten Platten (bisher für mich) noch nicht ansprechbar. Allerdings fehlt mir da auch die Setup-Diskette (Fehler 161), vielleicht kann da ein Kollege helfen? Da sind auch nach Dallas-Chips verbaut, möglicherweise müssen die auch noch mal getauscht werden. :fp:

    Die zwei Tandon-PCs sind dann später mal dran ... die "Arbeit" hört also nie auf ;)

    Die drei Schneider PCs sind Dank der CC soweit ok und brauchen erst mal keine Zuwendung.

    Bis später mal

    Ein schönen Sonntag noch.

    Matthias

    Mein Schwerpunkt sind Taschenrechner und Pockets. Aktuell suche ich zB. nach: Privileg PR55NC, Commodore N-60, NSC 4640, Casio pro fx-1, HP-10C, HP-16C, HP-34C, HP-55, HP-70, HP-71, HP-75, HP-80 :fp:... gern im Tausch gegen "Kollegen" oder andere Oldies (Heimcomputer, Laptops, ...)

    Abzugeben wären: Atari 520ST+ mit Doppeldisk und zwei Megafiles, Schneider PC 1512 (Color, Doppelfloppy), Commodore CBM-4016 (auf 32 kB erweitert) mit PetSD, ...

    Edited once, last by rechnerfreak ().

  • I have tidied up a bit my Greaseweazle setup, slimline 3D printed enclosure and a single bay 5.25" external 40 track drive to connect. ( Apart from this drive I have other single drive units in cases e.g. Amstrad 3", IBM 3.5", Disk ][ etc... ) On the weekend I'll receive a PDP dual 8" drive, I hope I can hook it up as well, if not, then there will be some trading going on for sure :D )


  • On the weekend I'll receive a PDP dual 8" drive, I hope I can hook it up as well, if not, then there will be some trading going on for sure :D )

    An RX01 or RX02 ? Cannot be used on a PC, it has internal electronics that are completly incompatible .

    I would exchange for 2 normal 8" drives, but the distance....