Mein neuestes Etwas

  • (ging hoch beim Einschalten

    Netzfilter ?

    Vermute ich auch ;) ... irgendwann wenn ich Zeit/Lust hab, schau ich mir das mal an.

  • Die im Descent II-Manual beschriebene CRAZY Installation (!) auf der Festplatte umfasst übrigens fast 254 MB auf einem DOS-Rechner ... das ist schon absoluter Wahnsinn. Da musste ich selber schon ganz schön *zaubern* mit meiner schnellen DOS-Kiste, um das komplett zu installieren.


    Dazu gibt es noch sehr gute Patches ... V1.1 ... V1.2 ... habe ich auch gleich alles gepatched ... bloß gut, wenn man noch weiß, wie das alles funktioniert. :thumbup:

  • Mein neuer Kassettenrekorder von 1975 - wie neu und OVP mit Garantiekarte und Sanyo Adapter!

    Das ist das Modell aus den allerersten PETs. Leider haben meine beiden "blauen" schon den Rekorder mit den weißen Tasten ohne Eject :(


    Aber nun kann ich hiermit Musik hören am PET ;)


       


       

  • Das ist das Modell aus den allerersten PETs. Leider haben meine beiden "blauen" schon den Rekorder mit den weißen Tasten ohne Eject :(

    Ähm, Moment. Die mit den weissen Tasten ohne Eject und eingesägtem Batteriekasten waren die ersten.

    Dann kamen die C2N mit den schwarzen Tasten und Eject.


    Oder hast du mal ein historisches Bild mit schwarzen Tasten und belegtem Fertigungsdatum? Würde mich interessieren.

  • Das dachte ich auch früher. Die PCB-Nummer der Sanyo Datasette ist aber niedriger. Die Sanyo hab ich nur in 1977er PETs gesehen, die mit den weißen tasten hab ich noch in einem 78er blue PET.


    1. Sanyo - PCB 320008 - made in Korea - Modell von 1975 !

    2. schwarz, weiße Tasten, abgesägte Ecke, kein Eject - PCB 320109 - (Precor billig-Tape aus Taiwan)

    3. schwarz, schwarze Tasten, Eject (könnte auch von Sanyo sein, da die Tasten so aussehen!)


    https://www.youtube.com/watch?v=xzMdKCOOvKI


    Diverse Fotos von Chuck

  • ...

    Ich habe aber noch nicht ausprobiert, ob meiner die gleichen ESC Sequenzen versteht. Grafikdaten starten mit ESC K oder ESC L.

    ...

    Jetzt doch mit QBASIC schnell mal ausprobiert: der Drucker ist mit den EPROMs grafikfähig (high und low resolution), mit den EPROM-Dateien kann man also einen alten (Type I) MX-80 zum Type II oder III aufrüsten.

  • In den letzten 2 Wochen gab es endlich mal wieder etwas außergewöhnliche Dinge zu erhaschen. Auf dem lokalen Flohmarkt hier bin ich am 15.06. über einen Sanyo MBC-670 bei einem Bekannten (Haushaltsauflöser) gestolpert. Das Teil sieht noch passabel aus, Tastatur samt Kabel und der Deckel für das Netzkabel-Fach waren dabei, also habe ich es gegen einen moderaten Obulus aus seinen Fängen "erlöst".


           


    Der Rechner springt an, braucht aber wohl (wenigstens) bildschirmseitig eine Kondensator-Kur. Anfangs kam eine Einschaltmeldung erst nach kurzem Abwarten, und dann gleich 3x auf dem Screen: oben mit mehreren horizontalen Rasterzeilen Spacing zwischen den einzelnen Zeilen jedes Zeichens (also quasi doppelt bis 3x so hoch wie normal), darunter das Gleiche, nur mit weniger Leerraster, und zuguterletzt in der Mitte der Bildschirmhöhe die Meldung dann in korrekter Zeichengröße.


    Mittlerweile bringt der MBC-670 die Einschaltmeldung meist nur noch 2x (oben mit Leerrasterzeilen, in der Mitte ohne Leerraster), und mit Laufdauer verschwindet dann das obere "Echo" irgendwann. Typisch Kondensatoren also.


    Booten tut der Rechner allerdings auch nicht weiter. Anscheinend kriegt er von der (an der hellen Blende etwas siffig aussehenden) Festplatte kein System übergeben, denn nach einigen Versuchen gibt es dann einen Zugriff auf die Floppy, der mangels Medium nicht soooo erfolgreich verläuft. Mal schauen, wie das weitergeht...


    Säubern muss ich den Rechner auch noch, innen sieht er allerdings supersauber aus.

  • schönes Teil, hatte das gleiche Modell. Vielleicht fliegt noch irgendwo ne Disk rum. Da sollten aber die normalen DOS 2.11 ~ 3.x + laufen...


    Grüße,

    Marcus

  • Dieses Wochenende dann durfte ich einen richtigen "Knaller" abholen. Witzige Story, wie es dazu kam...


    Ich hatte in den Kleinanzeigen auf einen mit recht sportlicher VB bepreisten "Victor Vicki" in explizit defektem Zustand, als Ersatzteilspender und ohne Tastatur geschrieben. Die Anzeige hat vielleicht der eine oder andere auch entdeckt. Nachdem nichts kam, hab ich nochmal nachgehakt, allerdings in beiden Nachrichten ohne Erwähnung des VB oder eines Preises überhaupt - ich hab nur nachgefragt, wo das Gerät herkommt und ob ggf. noch die Tastatur existiert, oder ob es ein Fund aus HH-Auflösung war, wo nix mehr nachkommen wird.


    Das Nachhaken führte letztlich dann doch zu einem (supernetten) Telefonat mit einem unglaublich interessanten und vielseitig interessierten älteren Elektronikbastler und IT'ler, den ich dann am Sonntag besuchen und folgenden "Kleinigkeiten" mitnehmen durfte:


    - den Victor Vicki in halb zerlegtem Zustand, aber ordentlich zusammengesteckt, so dass alle Teile vorhanden sind und das Gerät komplett aussieht

    - die Tastatur zum Vicki, die der Kollege mal vor Jahren umbauen wollte, es aber nie gemacht hat - sogar die Schrauben sind in einem Tütchen dabei



    Zusätzlich habe ich (mit Vorankündigung im Rahmen des vorigen Telefonats) noch einpacken dürfen:

    - einen kompletten Victor Sirius 1 / Victor 9000, inkl. Monitor, Tastatur und Staubschutzhauben


        


    - eine große Diskettenbox voller Software, allerdings nicht mehr unbedingt klar, was drauf ist und ob da noch was funktioniert



    - eine Infomappe, randvoll mit

    - der Originalrechnung des Vicki, einem Victor-Aufkleber und einem ausgeschnittenen Sirius-Schriftzug,

    - Hardware-Werbebroschüren zum Sirius 1 und zum Matrixdrucker,

    - einer Preis- und Händlerliste,

    - einem Exemplar der "Victor Nachrichten"-Minizeitung,

    - Software-Werbebroschüren von Victor selbst,

    - ein Prospekt mit Vorstellung des Unternehmens


     


     


    Und das lag nur zuoberst auf dem Karton... Also weiter...

  • Unter der Infomappe kamen dann folgende Ordner und Heftchen (leider fast alles "nur" Kopien, aber immerhin...):

    - Programmer's Toolkit Vol. I & II

    - Sirius 1 - Hardware & Supplemantal Technical Reference Manuals

    - Sirius 1 - MS-Pascal user's Manual (MS-DOS implementation)

    - Sirius 1 - MS-DOS Handbuch (Original, auch wenn der Einband erst nach Kopie aussah; ist "gebunden")

    - Sirius 1 - Programmierung Bildschirm und Tastatur, mit Tastatur-Code-Tabelle


     


     


     



    Man hat gemerkt, dass der Kollege seinerzeit wirklich viel mit den Geräten gearbeitet und viel Herzblut investiert hat. Mich hat es jedenfalls sehr begeistert, und wir haben uns locker mal 2 Stunden im Keller unterhalten und gefachsimpelt, wo er die Sachen schon für mich raussortiert hatte. Wird aber sicherlich nicht das letzte Treffen gewesen sein.


    Zum Abschluss des Besuchs bekam ich dann noch ein paar PC ISA-Steckkarten (SCSI, 1542B u.ä.), ein paralleles ZIP-Laufwerk, ein 386DX-Mainboard mit starkem Batterieschaden, mehrere Tütchen mit RAM-Riegeln und Prozessoren (u.a. ein 387-Copro, zwei 486er, einige AMD- und Pentium-Prozessoren) und ein paar Bücher / Handbücher in die Hand gedrückt, zu denen die Hardware nicht mehr vorhanden ist:



    Zuguterletzt: die Software PeachFibu von Peachtree, für den NCR DecisionMate V - da hatte der Kollege mal 3 Rechner von der Sorte, hat sie aber alle ausgeschlachtet. :fp:::cry:: Ich konnte nur noch die Reste zweier Netzteilplatinen in Augenschein nehmen, denen sogar die Spulen geraubt waren - bei einer war der charakteristische Einschalter mit der roten Kappe noch dran.



    Naja, man kann nicht noch mehr Glück an einem Tag erwarten.


    Insgesamt aber ein toller Kontakt mit einem interessanten Menschen, der viel zu erzählen hat. Das hat die Fahrt alleine schon gelohnt.

  • Niedlich diese Staubschutzhäubchen für jedes einzelen Gerät.

    Ich wette, wäre eine Maus dabei, hätte diese auch ein Häubchen bekommen...::joint::

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  • Niedlich diese Staubschutzhäubchen für jedes einzelen Gerät.

    Du wirst lachen - die Staubschutzhaube ist für Zentraleinheit UND Monitor in EINEM Stück gefertigt. Sieht aus wie ein Kleid, mit nem breiteren Röckchen unten, das den eigentlichen Rechner bedeckt. Damit es ohne Zerren drüberpasst, sind auf der Rückseite zwei abgesteppte Schlitze am Unterrand eingearbeitet.


    Die Haube scheint auch keine Handarbeit zu sein, sondern durchaus "offiziell" gefertigt. Am unteren Innensaum findet sich u.a. ein kleines Label, das das Abschalten des Geräts vor dem Abdecken anmahnt. Leider hab ich aber weder ein Logo noch einen Hersteller etc. finden können, ich werde das Teil mal reinigen und dabei gründlicher innen unter die Lupe nehmen... :-D

  • War da nicht noch ein Lötjumper drauf, bei dem linken durch das Etikett verdeckt? Beim rechten ist der vom Mittelsteg des Sockels verdeckt. Könntest Du das nochmal so fotografieren, daß das richtig zu sehen ist?

  • Kann man evtl. von solchen Sachen auch mal "ordentliche" Fotos machen und dann in die richtige Gruppe einstellen. Evtl. einfach nur als Fotothread mit den beiden Foto's, aber so, daß man in 15 Jahren ( ja, ja der Optimismus siegt ! , manchmal zumindest :) ) noch eine Chance hat das wiederzufinden.


    Ordentlich heißt in dem Fall: schöne hohe Auflösung und v.a. scharf (!) und möglichst ohne Verzerrung, also oben und unten als Aufsicht. Ein fetziges Bild dazu, wie so ein schräg geschossenes, macht die Sache natürlich noch besser.


    Hat man eigentlich zu der Zeit die Bahnen auf den Platinen freihand gezeichnet ? Ich weiß mittlerweile, daß es da auch irgendwelche Zeichenschablonen gegeben haben muß, aber das sieht immer irgendwie sehr "künstlerisch" aus und zwar auch bei den ganz Großen ala digital und Co.

  • Von Helmut weiß ich, daß für ihn damals ein Dienstleister die Platinenlayouts nach seinen Vorgaben (Schalplan, Maße, ...) erstellt hat.

    Die Layouts wurden in doppelter (oder war's noch größer?) Größe auf Folie erstellt. Dazu wurden Leiterbahnen, Lötaugen usw. als schwarze Folie auf eine transparente Trägerfolie geklebt. Das ganze wurde dann fototechnisch auf Originalgröße gebracht. Das Ergebnis war dann die Ätzvorlage.

  • Kann man evtl. von solchen Sachen auch mal "ordentliche" Fotos machen


    Ordentlich heißt in dem Fall: schöne hohe Auflösung und v.a. scharf (!) und möglichst ohne Verzerrung, also oben und unten als Aufsicht. Ein fetziges Bild dazu, wie so ein schräg geschossenes, macht die Sache natürlich noch besser.

    Also wirklich.... :dislike:

    Ich habe die Teile gestern Abend in einer Kiste mit Platinen gefunden und daraufhin dem Helmut mal angerufen, weil mir die Machart und vorallem die Handschrift aufgefallen ist (das Etikett auf dem einem Modul zeigt ja auch: da ist nie Benutzt worden)

    Also Linke Hand: Helmut am Tel., mit rechts dann freihändig mal eben ein Foto machen (mitten in der Nacht und bei schlechtem Licht)... Ich hätte es aber auch lassen können, dann gäbe es gar keine.

    und dann in die richtige Gruppe einstellen

    Wo gehört das denn deiner Meinung nach hin?


    Hat man eigentlich zu der Zeit die Bahnen auf den Platinen freihand gezeichnet ? Ich weiß mittlerweile, daß es da auch irgendwelche Zeichenschablonen gegeben haben muß,

    Ja, das wurde 'freihand' gemacht... bzw. mit Abreibe-Folien. Zu der Zeit war noch nicht viel mit CAD/CAM

    War da nicht noch ein Lötjumper drauf, bei dem linken durch das Etikett verdeckt? Beim rechten ist der vom Mittelstand des Sockels verdeckt. Könntest Du das nochmal so fotografieren, daß das richtig zu sehen ist?

    Ja, da ist ein Jumper, den man auf den Fotos nicht sehen kann.

    Ich mache nachher noch mal bessere Fotos und kann die ja ein MOD vor mir aus in die 'richtige' Gruppe kopieren.


    BTW: ich habe hier auch noch unbestückte Platinen vom Helmut, das sind wohl IEC-Interfaces für Epson Drucker, sowie ein Stapel IEEE488 Adapter für CBMs


    Gruß, Gerd