Mein neuestes Etwas

  • Ich habe etwas unter 400 Euro bezahlt, aber ohne Maus und Disketten. Das originale Laufwerk kenne ich, im Moment habe ich ein ähnliches (von einem "nachgebauten" A1010) verbaut. Der Auswurf-Knopf passt nicht ganz exakt, aber mein Rechner ist ohnehin kein "Museumsstück" ;)

  • Ich habe etwas unter 400 Euro bezahlt, aber ohne Maus und Disketten. Das originale Laufwerk kenne ich, im Moment habe ich ein ähnliches (von einem "nachgebauten" A1010) verbaut. Der Auswurf-Knopf passt nicht ganz exakt, aber mein Rechner ist ohnehin kein "Museumsstück" ;)

    Vor 8 Jahren habe ich auf dem Flohmarkt noch 35 Euro für einen A1000 mit Tastatur, Maus und einigen Disketten bezahlt.

  • Ich habe etwas unter 400 Euro bezahlt, aber ohne Maus und Disketten. Das originale Laufwerk kenne ich, im Moment habe ich ein ähnliches (von einem "nachgebauten" A1010) verbaut. Der Auswurf-Knopf passt nicht ganz exakt, aber mein Rechner ist ohnehin kein "Museumsstück" ;)

    Vor 8 Jahren habe ich auf dem Flohmarkt noch 35 Euro für einen A1000 mit Tastatur, Maus und einigen Disketten bezahlt.

    Ich weiß, aber das ist nicht nur bei Commodore Amiga so...

  • Ich habe heute einen COTURN Plattenspieler bekommen und direkt mal eine LP digitalisiert:

    "Computer Controlled Synthesizer Performances" LP by "ALF Products" 1977
    This is a recording of the 1977 "Computer Controlled Synthesizer Performances" LP by "ALF Products". I added some visuals with infos from the cover.
    www.youtube.com


    Bisher hatte ich mit der LP massiv Probleme, weil die sehr 'hot' aufgenommen worden war und de ganzen billig-Plattenspieler übersteuert haben. Selbst mein teurerer Philips hat nicht funktioniert. Da hat der pre-amp das Signal zu laut weitergeleitet was wieder zu clipping geführt hat.


    Mit dem Ergebnis des COTURN bin ich super zufrieden. Leider musste ich den regelbaren Kopfhörerausgang nutzen, weil Line-out wieder viel zu laut war...


    -Jonas



  • Ich war heute im Technikum29, nochmal schönen Gruß und Danke an Roland_t29 und detlef für den Empfang, Führung, Fachsimpelei usw. und habe die 3 Programma 101 abgeholt. Und als ich da die Autobahn Richtung Frankfurter Kreuz die Mainbrücke überquerte, sah ich die beiden Zwillingstürme, die ehemalige, mir sehr vertraute ehemalige Zentrale der Deutschen Olivetti GmbH in Frankfurt-Niederrad. Da hatte ich dann eine spontane Idee für einen Fototermin...


    Wer sie nicht kennt, die Programma 101 ist der erste richtige Desktop-Computer der Welt, programmierbar. Entwickelt zwischen 1965 und 67 und wurde unter anderem bei der NASA von unzähligen Wissenschaftlern und Ingenieuren für die Berechnung der Flugbahn der Apllo-Missionen (Mond-Landung) usw. verwendet. Es gibt noch keine richtige CPU in Form eines Microchips, sondern alles wurde noch in RTL-Technik (Resistor-Transistor-Logic) diskret aufgebaut. Als Eingabegerät fungiert ausschließlich die elektromechanische Tastatur, Ausgabegerät ist der kleine Zahlendrucker, als Massenspeicher gibt es Magnetkarten und soweit ich weiß, man kann das auch im Internet nachschlagen, ist ein Drahtschleifenspeicher als RAM integriert.


    Ich gehe jetzt nicht davon aus, dass die noch funktioniert und mache mich erstmal schlau. Ehrlich gesagt hätte ich niemals damit gerechnet, dass ich je eine P101 bekomme, wenn mal eine in der Bucht auftaucht, dann unbezahlbar, plus hohen Versandkosten, das Ding wiegt gut und gerne 30kg, und eine werde ich an horniger weiter geben, am Ende werde ich wohl nur eine wirklich behalten und die zweite für ein ganz besonders Tauschobjekt vorhalten.

  • 1ST1 Und wenn eine davon wieder funktioniert, dann berechnest du uns die Mondumlaufbahn der Apollo 11 damit, oder? ;)


    Bei eBay KA ist schon länger eine im Angebot für nen Mondpreis ;)


    Olivetti Programma 101 + Zubehör
    Der Computer war von 1968 bis 1979 in Gebrauch Artikelstandort: Niedersachsen - Hameln,Olivetti Programma 101 + Zubehör in Niedersachsen - Hameln
    www.ebay-kleinanzeigen.de

    "Link arms,don't make them." - Du musst Gott für alles danken, sogar für einen Franken

  • Falls Bedarf besteht, es kann sein, daß ich noch irgendwo ein Netzkabel einer Programma 101 rumliegen habe. Auf dem damals längst ausgemusterten Klotz habe ich anfangs/Mitte der 80er ein bißchen rumprogrammiert, habe sie aber leider verschrottet, als sie mich nach jahrelanger guter Pflege mit den sich verflüssigenden Gummiteilen des Kartenlesers geärgert hat. Das war so eine Sauerei, ich hatte einfach keine Lust mehr. War ja auch nicht so richtig handlich, das Teil, und der Lüfter mit seinem Turbinensound war auch nicht lange zu ertragen.

  • ..., als Massenspeicher gibt es Magnetkarten und soweit ich weiß, man kann das auch im Internet nachschlagen, ist ein Drahtschleifenspeicher als RAM integriert.

    Hallo 1ST1: Details zur P101 gibt es auf unserer Webseite . Das RAM ist ein magnetorestriktiver Laufzeitspeicher, das ROM ist ein Fädelspeicher. Viel Spass mit den Geräten und Dank für deinen Besuch heute !!


    Gruß

    Roland

  • Ich war heute im Technikum29, nochmal schönen Gruß und Danke an Roland_t29 und detlef für den Empfang, Führung, Fachsimpelei usw. und habe die 3 Programma 101 abgeholt.

    Ich bin da ja auch nur Gast. ;)

    Aber es ist immer wieder sehr interessant dort.

    i-Telex 211230 dege d

    http://www.marburger-stammtisch.de


    Douglas Adams: "Everything, that is invented and exists at the time of your birth, is natural. Everything that is invented until you´re 35 is interesting, exciting and you can possibly make a career in it. Everything that is invented after you´re 35 is against the law of nature. Apply this list to movies, rock music, word processors and mobile phones to work out how old you are."

  • Nur ein paar Kleinigkeiten heute...

    - 2 etwas ranzige N64-Controller

    - eine TP-Netzwerkeinschubkarte für alte HP Laserjets

    - eine Zotac GTX650 Synergy mit 2 GB Ram

    - ein ITT/Nokia SL 531 tragbarer Taperecorder, "Computer Qualified"

    - ein iiyama 15"-TFT (für einen Euro konnte ich da nicht nein sagen), passend zum

    - Compaq DeskPro XE 450 (sollte ein 486er sein).



    Der Compaq hat so gut wie keinen Gilb. Hoffentlich ist drinnen keine Batterieseuche...

    Schaun mer mal, was alles läuft...


    Stehenlassen hab ich eine Kiste mit originalverpackter XBox360 Limited Edition, einer Ur-XBox und ner Hand voll Spielen, je ein Controller, XBox-Fernbedienung und Kleinkram, für 38 Euro. Davon hab ich einfach schon zuviel...

  • Der Compaq hat so gut wie keinen Gilb. Hoffentlich ist drinnen keine Batterieseuche...

    Update nach nem ersten Blick ins Innere:

    - Batterie ist eine Knopfzelle, also alles gut!

    - relativ sauberes Inneres

    - 2 Festplatten sind eingebaut, eine 3,5"-Floppy, eine 3Com-Netzwerkkarte, der Rest ist Mainboard und Risercard.


    Und dann ungläubiges Kopfschütteln meinerseits, wie dämlich der Vorbesitzer war:

    Das Gerät scheint aus einer Firma zu sein. Wahrscheinlich wurde der "Quoten-Horst" aus der IT (also ein ohne jedes IT-Fachwissen bis zur Rente in der Abteilung "mitgeschleifter" Dauerschläfer) damit beauftragt, den Computer zu entsorgen und vorher unbrauchbar zu machen.


    Wie man es machen würde:

    Festplatten richtig formatieren. Dann auf Mainboard, Festplatte etc. diverse Chips zerstören, Schraubenzieher mit Schwung und Power schräg drüberziehen, ggf. die Festplatten mit einem Hammer auf strichweise 1/20-Bauhöhe bringen.


    Wie man es *nicht* machen sollte:

    Die Daten- und die Stromkabel in der Mitte des jeweiligen Kabelverlaufs mit einem Seitenschneider kappen. Datenkabel dazu vorher abziehen, damit man da auch dolle reinschneiden kann. Dann alles ins Gehäuse zurückwerfen und zuschrauben.


    Der Volltrottel hat also, unschwer zu erraten, Letzteres gemacht. Wie dumm kann man sein? Die Datenkabel sind in Sekunden mit identischen Exemplaren aus der Grabbelkiste ersetzt. Die Stromkabel (AT-Netzteil, also 12 Pins, dazu 2x 5,25"-Molex und 1x 3,5"-Molex, und *ohjeohje* 4 Käbelchen zu den 2 HDD-LEDs) werde ich 1:1 aus einem defekten AT-Netzteil ins Compaq-Original umlöten, die LED-Käbelchen flicken (alle Stecker sind/wären auch noch im Gehäuse vorhanden, da nur an den Laufwerken abgezogen). Und dann - schau ich mir mal an, was da Wichtiges auf den Festplatten ist. Und welche Firma da geschlampt hat. Ich bin gespannt... :versohl:


  • Das ist der Anschluss, scheint das selbe Format zu sein, wie Olivetti Tekne, Editor und Lexikon eletromechanische Schreibmaschinen.

    Könnte das das Programma-Kabel sein?



    Erstaunlicherweise habe ich zwei solche gefunden, dann aber bemerkt, daß das auch bei meiner Logos 250 paßt. Das wäre ja durchaus stimmig.


    Du kannst gern eins haben, dann schreib eine PM.

  • Und mal wieder was neues im ORM: Brusviga 1010 (bin mir nicht 100% sicher, da das Typenschild fehlt)

    Das ist ziemlich sicher keine 1010 (die hätte ein 10-stelliges Rechenwerk, deine hat nur 8).


    Das ist eher eine 810 (8-stelliges Rechenwerk, keine Volltastatur).


    Damals hätte das was beim Preis ausgemacht ;) Heute wohl eher nicht mehr....

  • Und mal wieder was neues im ORM: Brusviga 1010 (bin mir nicht 100% sicher, da das Typenschild fehlt)

    Was ist mit dem „n“? 😉


    xesrjb

    Welches "n"?

    Jupp, stimmt

  • Stimmt. Ist eine 810, Danke für die Info. Einzige Info ist hier:

    Brunsviga 810

  • mein neues Etwas vom Wochenende: ein Tektronix Oszi Typ 453. An sich nicht sooo besonders, Baujahr Mitte/Ende 60er Jahre, volltransistorisiert (SerienNr > 20.000), 50 MHz, 2 Kanal, 2. Zeitbasis. Wurde von Tektronix speziell für IBM entwickelt. Das Teil ist "rock-solid", wie der Angelsachse sagt, es erfüllt Militärspecs, hält extreme Temperaturen und Feuchte aus und widersteht Stößen bis 30 G. Es war für den Außendienst konzipiert, wo es rauh zugeht. Zusatzbedingung: es mußte als Handgepäck im Flugzeug durchgehen und unter den Sitz passen.



    Mein Gerät ist ein Mod 210H: es trägt auf der Frontseite mittig oben den Aufdruck "Property of IBM". Wenn man solche Geräte im Internet findet, wurde das oft weggekratzt. Zusätzlich wurde es per Schablone auf der Oberseite herrlich grell mit "IBM" markiert.


    Mein Gerät ist von einem IBM-Außendienstmann und war bis 1982 im aktiven Außendiensteinsatz. Viele Beulen und Kratzer zeugen von "intensivem" Gebrauch. Ordentliche Verschrottungserklärung liegt vor :-). Der Mann liebte auch das Risiko: auf der Rückseite ist ein Schalter angebracht, mit dem man den Schutzleiter von der Gehäusemasse trennen konnte.


    Außer der Beseitigung des Drecks von Jahrzehnten war nichts zu tun, das Teil läuft anstandslos und musste noch nicht mal nachjustiert/-kalibriert werden.


    Das Gerät passt zeitlich super zu unserer IBM1130:



    Gruß

    Roland