Diskussion zum Thema "Coronavirus"

  • "der wäre sowieso bald gestorben, deswegen soll er jetzt nicht als Covid-19-Toter zählen"

    Das ist so nicht gesagt worden.


    Eine Aussage war: Nur weil ein Toter an Corona erkrankt war, aber an Herzinfarkt oder Gehirnschlag gestorben ist, muss er nicht als Corona-Toter zaehlen.

    Aber leider wird dies sonst nirgends untersucht.


    Ein weiter: Alle untersuchten Corona-Toten hatte teilweise massive Vorerkrankungen.

    Und: Am Jahresende wird es statistisch nicht mehr Tote in D als die Jahre zuvor.

    D.h.: Ob jemand im Maerz an Corona stirbt oder im Dezember an Fettleibigkeit (als Beispiel) ist der Statistik egal.


    Und beide Fachleute haben auf das Problem der begrenzten Intensivbetten hingewiesen und die aktuellen Massnahmen befuerwortet.


    So habe ich es verstanden.

    Daher weiss ich nicht, warum jetzt so abstruse Zusammenhaenge dargestellt werden.

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  • "der wäre sowieso bald gestorben, deswegen soll er jetzt nicht als Covid-19-Toter zählen"

    Das ist so nicht gesagt worden.

    Genau das habe ich in der letzten Zeit häufig gelesen. Ich habe nicht behauptet, daß es hier so gesagt worden sei.

    Das ist so nicht gesagt worden.


    Eine Aussage war: Nur weil ein Toter an Corona erkrankt war, aber an Herzinfarkt oder Gehirnschlag gestorben ist, muss er nicht als Corona-Toter zaehlen.

    Aber leider wird dies sonst nirgends untersucht.

    Ist dies nicht eines der zentralen Anliegen der Heinsberg-Studie?

    Ein weiter: Alle untersuchten Corona-Toten hatte teilweise massive Vorerkrankungen.

    Keineswegs alle. Und wenn es so wäre, was folgte daraus?

    Und: Am Jahresende wird es statistisch nicht mehr Tote in D als die Jahre zuvor.

    Darum geht es doch überhaupt nicht. Du kannst auch einen Zehnjahreszeitraum nehmen, dann sind es erst recht nicht mehr Tote. Würde das Virus jetzt 9/10 der Weltbevölkerung töten, dann wären die Verstorbenenzahlen in den nächsten 50 Jahren sogar niedriger als ohne Virus.


    Daher weiss ich nicht, warum jetzt so abstruse Zusammenhaenge dargestellt werden.

    Wie gesagt, weil mir dieses 'Argument' in den letzten Tagen häufig über den Weg gelaufen ist. Ich habe das nicht auf die genannte TV-Sendung bezogen. Sorry, falls das so erschien.

  • Keineswegs alle. Und wenn es so wäre, was folgte daraus?

    Im Fall des Rechtsmediziners aus HH, doch alle.

    Klare Aussage des Prof: Es gab keinen einzigen Corona-Toten, der von denen untersucht wurde, der keine Vorerkrankung hatte.


    Das schlimme ist ja, das es nirgendwo anders untersucht wird. Das naehrt ja Spekulationen ohne Ende.


    Sorry, falls das so erschien.

    Alles gut.


    Beim Lanz ist manchmal die Gespraechsfuehrung etwas verwirrend. Ich krieg da auch nicht immer alles mit. Und oft mach ich auch aus bzw zappe weiter.

    Es interssierte mich nur gestern etwas mehr, weil der Prof mit der Heinsberger Studie interviewt wurde. Und Heinsberg ist hier "um die Ecke".

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  • Ein weiter: Alle untersuchten Corona-Toten hatte teilweise massive Vorerkrankungen.

    Keineswegs alle. Und wenn es so wäre, was folgte daraus?

    Daraus würde folgen, dass nach (!) Eindämmung der derzeitigen Welle die Personen mit Vorerkrankungen besonders intensiv überwacht und geschützt werden müssen. Für alle anderen bräuchte es keine besonderen Maßnahmen, da diese die Infektion normal überstehen würden.


    Das ist ja letztlich das, was wir bei der normalen Grippe auch machen. Zur Erinnerung 4-16 Mio. Infizierte in Deutschland, 25.000 Tote in der Saison 2018/19. Das nehmen wir ja anscheinend als normal hin und beachten es nicht weiter... .

    Erfahrung ist Wissen, das wir erwerben, kurz nachdem wir es gebraucht hätten.


    Mein Netz: Acorn | Atari | Milan | Amiga | Apple IIGS | Macintosh | SUN Sparc | NeXT |SGI | IBM RS/6000 | DEC Vaxstation| Raspberry Pi | PCs mit OS/2, BeOS, Linux, AROS, Windows, BSD | Stand-alone: Apple //c | Sinclair QL | Amstrad | PDAs

  • Im Fall des Rechtsmediziners aus HH, doch alle.

    Klare Aussage des Prof: Es gab keinen einzigen Corona-Toten, der von denen untersucht wurde, der keine Vorerkrankung hatte.

    Es ist natürlich leider auch so, daß es gar nicht so viele Menschen ohne jede Vorerkrankung gibt. Oftmals sind die Schwachstellen einfach nur nicht bekannt. Das Stereotyp ist der kerngesunde Jogger, der beim Laufen tot umfällt. Erst bei der Obduktion sieht man dann, daß er was hatte.


    Wer hier kann von sich sagen, daß er 100% gesund und ohne Risiken ist? Ich nicht.


    Und es geht ja auch nicht nur um die, die an der Krankheit versterben, sondern die vielen, auch jüngeren, auch zuvor gesunden, bei denen sie einen schweren Verlauf nimmt.

  • Das ist ja letztlich das, was wir bei der normalen Grippe auch machen. Zur Erinnerung 4-16 Mio. Infizierte in Deutschland, 25.000 Tote in der Saison 2018/19. Das nehmen wir ja anscheinend als normal hin und beachten es nicht weiter... .

    Wer ist "wir"? Zu Beginn jeder Grippesaison werden die Zahlen berichtet, und es gibt überall Aufrufe, sich impfen zu lassen. Ich mache das konsequent seit Jahren, auch wenn es kein 100%-Schutz ist. Schon 50% oder auch nur 30% sind ein Gewinn.

  • Wir = der Querschnitt der Bundesbürger.


    Und versteh' mich nicht falsch: Mich hat Corona dazu gebracht, mir überhaupt einmal die Influenza-Zahlen anzusehen und ich bin ziemlich schockiert über die Fallzahlen und die Sterblichkeit und die oft laxen Aussagen ("sterben ja eh bloß alte Leute dran"), Mehr Schutz für Schwächere tut da dringend Not.

    Erfahrung ist Wissen, das wir erwerben, kurz nachdem wir es gebraucht hätten.


    Mein Netz: Acorn | Atari | Milan | Amiga | Apple IIGS | Macintosh | SUN Sparc | NeXT |SGI | IBM RS/6000 | DEC Vaxstation| Raspberry Pi | PCs mit OS/2, BeOS, Linux, AROS, Windows, BSD | Stand-alone: Apple //c | Sinclair QL | Amstrad | PDAs

  • Und es geht ja auch nicht nur um die, die an der Krankheit versterben, sondern die vielen, auch jüngeren, auch zuvor gesunden, bei denen sie einen schweren Verlauf nimmt.

    Das war auch eine Frage des Rechtsmediziners zu den Einzelfaellen des 12-jaehrigen Maedchen und 16-jaehrigen Jungen, die in F an Corona gestorben ist. Auch hier hat nie einer untersucht, was wirklich die Todesursache war.

    In normalen Zeiten haette sich vielleicht sogar die Staatsanwaltschaft damit beschaeftigt.


    Das Stereotyp ist der kerngesunde Jogger, der beim Laufen tot umfällt. Erst bei der Obduktion sieht man dann, daß er was hatte.


    Wer hier kann von sich sagen, daß er 100% gesund und ohne Risiken ist? Ich nicht.

    Bei meinem 1. Bandscheibenvorfall sagte auch die Neurochirogin, das wenn man eine Reihenuntersuchung bei 30 oder 40 jaehrigen machen wuerde, mindestens die Haelfte eine Auffaelligkeiten oder Erkrankung haetten.

    Seitdem sage ich immer, wenn man zum Arzt geht, ist man nach dem Arztbesuch kranker als vorher. :-)


    Zu Beginn jeder Grippesaison werden die Zahlen berichtet

    Ach, hoer auf.

    Zu Beginn von Corona habe ich, ich meine bei Wikipedia, gelesen, dass die Zahlen der Grippeerkrankungen nur an wenigen Arztpraxen erhoben werden und nach der Saison hochgerechnet werden.


    Wir werden mit Zahlen vollgeballert, am besten 3 Stellen nach dem Komma, aber keiner weiss oder sagt dir, wie die Zahlen gerechnet werden.

    Nach dem Motto, trau keiner Statistik, die du nicht selber gefaelscht geschrieben hast.


    War auch so ein Thema bei Lanz.

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  • Wir = der Querschnitt der Bundesbürger.


    Und versteh' mich nicht falsch: Mich hat Corona dazu gebracht, mir überhaupt einmal die Influenza-Zahlen anzusehen und ich bin ziemlich schockiert über die Fallzahlen und die Sterblichkeit und die oft laxen Aussagen ("sterben ja eh bloß alte Leute dran"), Mehr Schutz für Schwächere tut da dringend Not.

    In der Tat, auch bei der Grippe geht es nicht nur um einen selbst, sondern auch den Schutz anderer. Zum Impfen veranlaßt hat mich damals ein Bericht eines Freundes, der eine Grippe durchgemacht hat. Das muß man wirklich nicht haben. Zuvor war mir das alles (Grippe vs. Erkältung) gar nicht so klar. Die Corona-Geschichte dürfte jedenfalls auch zu besseren Grippeimpfzahlen führen, und das hoffentlich nicht nur vorübergehend.

  • Unterschied: Der Tod bei der Grippe ist nicht so grausam.

    Ich habe vor ein paar Tagen ein Interview mit einem Palliativmediziner gelesen, der deutlich gemacht hat, dass niemand qualvoll ersticken muss, wenn es denn ans Sterben geht. Mit Opiaten wird der Patient weitgehend beruhigt, gleichzeitig blockieren die auch die Meldung über den Sauerstoffmangel ans Gehirn. Davon bekommt (soweit man's von außen eben sehen kann) der Sterbende nichts mehr mit.


    Setzt natürlich voraus, dass genügend Intensiv- und Palliativbetten und genügend Medikamente verfügbar sind.


    Aber lasst uns mal lieber alle am Leben bleiben. ::uzi:: :sense:

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  • Ach, hoer auf.

    Zu Beginn von Corona habe ich, ich meine bei Wikipedia, gelesen, dass die Zahlen der Grippeerkrankungen nur an wenigen Arztpraxen erhoben werden und nach der Saison hochgerechnet werden.

    Detaillierte Infos zu Statistiken und Unschärfen gibt es hier: https://influenza.rki.de/

    Erfahrung ist Wissen, das wir erwerben, kurz nachdem wir es gebraucht hätten.


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  • Der einzige Unterschied ist:

    - Ein Haustier einzuschläfern kostet ca. 10 Euro

    - Einen Menschen Einzuschläfern geht wegen der Kirche nicht. Deshalb wird das etwas in die Länge gezogen und kostet dann mehrere 10k€.

    PDP-11/34a, IBM System /23, IBM PS2 Mod.25/30/55, Tandon 286, IBM XT 5150, 5160, 5170, Apple 2, ...

  • DAS geht NICHT nur wegen der Kirche nicht. Und das ist auch gut so und v.a. auch GANZ wichtig.

    Gerade DLand hat da ein gutes Stück Erfahrung der Welt "beschert", warum DAS eben nicht geht.


    Das Problem ist nämlich, daß sowas die Basis der menschlichen Kultur untergräbt. Man kann sich auch mal überlegen, warum das schon bei den alten Griechen im Mediziner-Codex drinsteht, daß man sowas eben nicht machen darf - und darf sich dann fragen, warum wir gerade in einer Zeit leben, wo soetwas schrittweise wieder hoffähig (gemacht) wird.

  • Also ich bitte um einen schnellen und vor allem >>>>günstigen<<<< Tod, denn unter Drogen gesetzt und langsam ins Jenseits siechen -auch wenn ich da nix mitbekomme- will ich nicht.


    Ich sehe es auch nicht als Bereicherung an Todkranke gegen ihren Willen bis zum Schluss am Leben zu erhalten. Das ist eher der christliche Ansatz (der Bilderbuch-Jünger musste ja auch leiden), der wie ein Schatten über uns liegt. Wenn es keine Heilung gibt und ich nichts mehr mitbekomme > ab in die Kiste und das günstig!


    Ich habe etwas dagegen, dass sich wer auch immer an meinem Nachlass bedient und somit meine Familie schröpft... Es reicht schon das eine Beerdigung nicht für 500 Euro zu haben ist... Ein Grund weshalb ich eingeäschert werden muss, sonst rotiere ich Jahrelang im Sarg und schreie wild rum...

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  • Tja, hast Du auch schon mal Bilder von verhungernden Kinder gesehen? Das ist schrecklich!


    Massengräber sind zusammengelegte "Einzelgräber". Das ist zwar nicht schön, aber in dieser Zeit eben nicht anders zu händeln.


    Vereinsamte Menschen ohne Verwandschaft sind auch vorher schon gestorben und sind/und werden in Armengräber begraben.

    Manchmal auch mehrere in ein Grab! Das ist nichts neues.

  • Also, Massengräber bringe ich bisher immer mit Kriegsverbrechen in Zusammenhang.

    Da läßt man aber die Holzkisten weg, oder?


    Ich vermute mal das Sterben und die dazu gehörende Infrastruktur sind in unserer durchoptimierten Welt eben auf die normale Sterberate angepaßt. Geht die mal leicht nach oben, macht das die Grenzen sichtbar...

  • Da läßt man aber die Holzkisten weg, oder?


    Ich vermute mal das Sterben und die dazu gehörende Infrastruktur sind in unserer durchoptimierten Welt eben auf die normale Sterberate angepaßt. Geht die mal leicht nach oben, macht das die Grenzen sichtbar...

    Naja! "leicht nach oben" ist aber nicht gerade zu diesem Zeitpunkt der richtige Ausdruck!


    Bei leicht nach oben nehme ich an, das wenn es am Tag "normal" 20-30 Tote gibt, es dann eben 50 sind!


    Aber derzeit ist dass "leicht nach oben" etliche Hunderte statt ein paar Dutzend Tote.

  • Hätte nicht gedacht, so was hier lesen zu müssen - wer akzeptiert denn höhere Sterberaten einfach so ? Keine Moral und Ethik mehr vorhanden ?

    Jeder Tote ist ein Mensch, und nicht nur eine Zahl. Es könnten Eure Großeltern bspw. sein. Oder ein anderer geliebter Mensch. Und es sind leider nicht nur Vorerkrankte und Alte, die davon sterben. Auch Jüngere ohne Vorerkrankung sind nachweislich schon an Covid19 gestorben.


    Wer so kaltblütig darüber hinwegsehen kann, ob mehr Menschen sterben, bei dem würde ich keine Träne nachweinen, wenn er selbst verstirbt - weil er selbst dadurch keinen Wert für die Gemeinschaft hat.


    Und was die Zählung angeht - wenn jemand früher aufgrund Covid19 verstirbt, und hätte ohne länger leben können, und selbst wenn er nur noch 3 Monate zu leben hätte (außerdem weiß man das nie so, dass man das im Voraus bestimmen kann!), zählt zu Recht als Corona-Virus-Opfer.

    "Ich habe keine Zeit mich zu beeilen." (Igor Strawinsky)


    ... und schaut auch mal bei meinem Blog vorbei ...

  • Naja! "leicht nach oben" ist aber nicht gerade zu diesem Zeitpunkt der richtige Ausdruck!


    Bei leicht nach oben nehme ich an, das wenn es am Tag "normal" 20-30 Tote gibt, es dann eben 50 sind!

    Ja, das ist richtig. Aus der Statistik: in den USA sterben jedes Jahr wie in den meisten Industrieländern ca 1 % der Bevölkerung pro Jahr. In den USA leben ca. 330 Mio Menschen, d.h. pro Tag sterben normalerweise ca. 10.000 Menschen, durch Corona ist die Sterberate derzeit leider um 20% erhöht.

    Ich möchte keinesfalls unmoralisch oder pietätlos erscheinen, wenn das doch so wahr bitte ich um Entschuldigung.

    Es ging nur um die Frage, warum derzeit in Sammelgräbern bestattet werden muss.

  • Es ging nur um die Frage, warum derzeit in Sammelgräbern bestattet werden muss.

    Ganz hart gesagt, die zusammengefügten Einzelgräber (um nicht immer "Massengräber/Sammelgräber" zu schreiben), sind

    einfach Platz sparender.


    Hätte nicht gedacht, so was hier lesen zu müssen - wer akzeptiert denn höhere Sterberaten einfach so ? Keine Moral und Ethik mehr vorhanden ?

    Also was soll man machen. Werden die Toten weniger wenn man es nicht akzeptiert??

    (Alle jetzt ganz fest daran denken es nicht zu akzeptieren, morgen schauen wir ob es weniger tote gibt!)


    Man muss es akzeptieren! Es ist gelinde gesagt die Realität, die gerade in unsre Wohnzimmer gesendet wird!

    Deswegen ist aber keiner "kaltblütig"!


    Ich fand da nirgends etwas von falscher Ethik oder Moral.

    Harte Zeiten bringen harte Bilder!

    Das Leben besteht eben nicht nur aus bunten Bildchen und tanzenden Elfen.

    Es könnten Eure Großeltern bspw. sein. Oder ein anderer geliebter Mensch

    Der Tod gehört zum Leben!

    Sobald man geboren wird, ist der Tod schon daneben und wartet.

    Wann es soweit sein wird, weiß keiner.


    Meine Grosseltern sind schon verstorben, auch manche Freunde.

    Auch meine Eltern sind schon in einem Alter, wo es irgendwann kommen wird, dass man angerufen wird!


    Jeder Tote ist ein Mensch, und nicht nur eine Zahl.


    Ich weiß auch, das ich mal abtreten werde. (Ob mir dann jemand eine Träne nachweint oder nicht, ich werd´s nicht merken)

    Und ich werde sicher nicht namentlich in einer Sterbestatistik auftauchen.

    In Statistiken ist der Mensch nun mal nur eine Zahl!



    Zum Schluss, wegen "Ethik und Moral", die Du angesprochen hast!


    Da wo man Ethik und Moral zeigen und auch leben kann, ist in seinem Umfeld zu schauen, dass man hilft, Abstand hält, die Augen offen hält!


    In dieser Situation macht Ethik und Moral Sinn!!!


    Nicht ob man irgendwelche Zahlen oder Bilder akzeptiert oder nicht! Das hat mit Ethik oder Moral nichts zu tun.



    In diesem Sinne, bleibt gesund achtet auf Eure Familie!


    Liebe Grüsse,


    DeSegi

  • Wieso geht Ihr nicht einfach mal nach draußen und genießt das schöne Wetter und macht Euch nicht Sorgen um Sachen die Ihr eh nicht ändern könnt.

    Ja, es ist sehr schlimm zur z.Z. mit Corona, keine Frage. Aber sich immer noch zusätzlich alle schlechten Nachrichten raussuchen und hier posten, ändert rein gar nichts, außer dass es Euch noch viel schlechter geht. Und ob das alles stimmt was geschrieben wird, weiß auch keiner.

    Ich will Corona absolut nicht schönreden, aber ich persönlich habe es mir abgewöhnt mir ständig alle Hiobsbotschaften reinzuziehen.

    Am besten hier zumachen. Meine Meinung. Und jeder hat das Recht auf meine Meinung 😊


    Frohe Ostern!

  • Klar kann man selber nichts dran ändern. Aber wenn jeden Tag zig tausende Menschen an einem Virus sterben, der hier quasi vor der Haustüre steht, dann kann man nicht einfach „abschalten“. Dann macht man sich Sorgen um seine lieben und um sich selbst. Da nimmt man dann gerne jede Information mit und sei sie noch so grausam, damit man auch ganz einfach weiß wo man dran ist und wie es weitergeht.

    Außerdem sind Empfehlungen und Regelwerke wichtig und da will bzw muss man ja auch up to date bleiben.

    Momentan ist halt alles anders ! Für die, die es immer noch nicht verstanden haben; wir sind im Krieg !! Wir sind im Krieg im Dauerbeschuss von einen Gegner, den wir nicht sehen und gegen den wir momentan noch nicht wirklich was machen können !


    Gruss Jan