Mein neuestes Etwas

  • Vorhin zufällig auf dem örtlichen Flohmarkt entdeckt: eine Sony Mavica MVC-FD7 von 1997. Eine der ersten Digitalkameras mit Speicherung auf einem eingebauten 3,5"-Diskettenlaufwerk, 10-fach optischem Zoom und stolzen 640x480 Pixeln Auflösung. Leider waren weder Akku noch Ladegerät dabei...



    Sammle Computer und Taschenrechner bis ca. 1990 und CPUs, Speicher und Speichermedien aller Art und suche einen Epson FX-80, einen NEC P6, einen NEC MultiSync o. ä. (EGA&VGA) und ein Texas Instruments Notebook TravelMate 3000 von 1991.

  • Leider waren weder Akku noch Ladegerät dabei.

    Ich wage zu behaupten das man dafür noch Akkus findet. Und möglicherweise gibt es auch passende Ladegeräte. Gibt es da nicht Universalladegeräte mit variablen Ladeports?

  • Leider waren weder Akku noch Ladegerät dabei...

    Da wäre ich eher froh, das da kein Akku mehr drin war ... wer weiß, wie das ding sonst ausgesehen hätte ...

    Na ja, war wohl damals bereits ein Lithium-Ionen-Akku drin. Laufen die auch so übel aus oder explodieren die nur gelegentlich? :nixwiss:

    Weiß zufällig jemand, wo da + und - ist und wie man die Anschlüsse gut kontaktieren kann. Würde mich schon interessieren, ob die noch funktioniert... :grübel:

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  • Leider waren weder Akku noch Ladegerät dabei.

    Ich wage zu behaupten das man dafür noch Akkus findet. Und möglicherweise gibt es auch passende Ladegeräte. Gibt es da nicht Universalladegeräte mit variablen Ladeports?

    Ja, die gibt es beim Chinesen neu für jeweils ca. 8-10 Euro, aber solange ich nicht weiß, ob die Kamera noch funktioniert, wollte ich die nicht kaufen...

    Sammle Computer und Taschenrechner bis ca. 1990 und CPUs, Speicher und Speichermedien aller Art und suche einen Epson FX-80, einen NEC P6, einen NEC MultiSync o. ä. (EGA&VGA) und ein Texas Instruments Notebook TravelMate 3000 von 1991.

  • Tja, Ladebuchse hat das Teil möglicherweise nicht.

    Aber wenn man auf das äh HIER geborgte Bild schaut..

    sieht man vorne links ein "plus". Du kannst damit die Lage des Plus-Kontaktes in der Kamerea bestimmen.

    Tests finden natürlich auf eigenes Risiko statt:tüdeldü:.


    [Blocked Image: https://i.ebayimg.com/images/g/zjYAAOSwqu9VGriw/s-l1600.jpg][Blocked Image: https://i.ebayimg.com/images/g/zjYAAOSwqu9VGriw/s-l1600.jpg]

  • Weiß zufällig jemand, wo da + und - ist und wie man die Anschlüsse gut kontaktieren kann. Würde mich schon interessieren, ob die noch funktioniert... :grübel:

    Dummerweise kann die Ladebuchse auf deinen Fotos nicht sehen.... :tüdeldü:

    Die Kamera hat gar keine Ladebuchse, den Akku muss man extern laden. Im Akkufach ist ganz unten (ca. 7 cm tief) links und rechts je ein Kontakt zu sehen...

    Sammle Computer und Taschenrechner bis ca. 1990 und CPUs, Speicher und Speichermedien aller Art und suche einen Epson FX-80, einen NEC P6, einen NEC MultiSync o. ä. (EGA&VGA) und ein Texas Instruments Notebook TravelMate 3000 von 1991.

  • Da kommen wohl 2 ganz ordinäre Li-Ion Akkus rein (Serie geschaltet), wie sie in den "ACTION-billig-Markt" Powerbanks

    zu bekommen sind. Wenn Du noch 2 Zellen rumliegen hast?

    Zum Testen sollte das gehen.


    Stefan

  • Ja, die Mavica läuft auch mit ganz normalen AA-Zellen, ich hatte im Job vor langer Zeit mal eine.

  • Mit einem Labornetzgerät, das ich auf 7,2 V eingestellt habe und zwei guten, alten und extralangen Hirschmann-Klemmen konnte ich die Kontakte einigermaßen stabil verbinden (Minus ist übrigens am Außenrand der Kamera). Allerdings kann ich die Kamera damit nur auf dem Kopf betreiben, da mir sonst die Klemmen abfallen.

    Die anfängliche Strombegrenzung auf 300 mA reichte nicht einmal zum Einschalten. Dann habe ich auf 500 mA erhöht und die Kamera zeigte tatsächlich etwas auf dem Display, ich konnte Datum und Uhrzeit einstellen und weitere Einstellungen vornehmen (es gibt nur 4 Menüpunkte :)).

    Sobald ich allerdings den Blitz aktivieren wollte oder eine Diskette einschob, reichten auch 700 mA nicht, so habe ich die Begrenzung schließlich auf 1 A gestellt, womit dann endlich alles funktionierte. Mit der Scharfstellung hat sie noch ein kleines Problem, aber immerhin funktioniert sie mal prinzipiell.

    Was sind das eigentlich für versteckte, binäre Dateien mit der Endung .411 auf der Diskette, die zu jedem Bild mitgespeichert werden? :nixwiss:


    Files

    • MVC-009F.zip

      (4.41 kB, downloaded 2 times, last: )

    Sammle Computer und Taschenrechner bis ca. 1990 und CPUs, Speicher und Speichermedien aller Art und suche einen Epson FX-80, einen NEC P6, einen NEC MultiSync o. ä. (EGA&VGA) und ein Texas Instruments Notebook TravelMate 3000 von 1991.

    Edited once, last by Antikythera ().

  • Endlich mal die Krönung der klassischen ARM-Prozessoren: ein RiscPC OS3.7 StrongArm ... in bedauernswertem Zustand.

    Aber ein schönes vollständiges Gesamtpaket mit deutscher Tastatur,SCSI,etc.pp. ist es grundsätzlich.

    Anschalten werde ich noch nicht, Gründe sind offensichtlich. Essig ja oder nein ?

  • MarkL Definitiv. Mach mal eine Nahaufnahme. Ich würde definitv empfehlen, auch den mittleren Ram Sockel zu tauschen, alle Bauteile in 2-5cm Umkreis von der Batterie runter und dann mal weitersehen.


    Erst mal runter mit dem Krebsgeschwür, dann ausblasen, ein Bad (Warmes Wasser, Spülmittel, Zahnbürste), Dann ein Bad in Essigsäure, 10min, dann gut mit Wasser abspülen, Ausblasen. Trocknen und weiter sehen.


    Auf jeden Fall den Ist Zustand erfassen. Überall wo grüne Verfärbungen sind müssen die Bauelemente runter, sonst besteht die Gefahr, dass Du nie Ruhe hast und es drunter weiter arbeitet.

  • Der von ebay ? Sehr schönes Teil, aber sehr häßliche Batterie-Ecke. Gabs neulich schonmal i.P. in genau dem gleichen Zustand hier im Forum als Nachfrage.


    Die Morley-Karte ist sehr schön. Eigentlich gar nicht unbedingt für RiscPC - wobei die auch da eine stabile Karte ist - aber das war die wohl schnellste für die Archimedes Reihe verfügbare. Test gabs in der Archimedes Zeitschrift im M&T Technik Verlag wo sie i.P. Spitzenreiter war.

  • Irgendwie scheine ich gerade eine Affinität für HP-Taschenrechner zu entwickeln. Mir lief dieser, in der Bucht als defekt verkaufter, HP-25 zu:


    Die Akkus waren total im Eimer, was bei diesem Modell wohl die Stromversorgung total durcheinanderbringt und auch einen Betrieb mit externem Netzteil unmöglich macht. Also alle Kontakte geschrubbt, alte Akkukarkassen entfernt, neue Eneloops eingebaut, schwupps waren 44 Jahre wieder ausgeglichen.




    Ich denke ich werde mal mit ein NiCd-Zellen schauen ob sich das originale HP Ladegerät (110V/220V umschaltbar, mit US-Adapter) wieder verwenden lässt.

    Wer mag kann sich die Bilder der Reparatur auf Twitter anschauen: https://twitter.com/robat645af/status/1186726156378218496

  • Ja ist er, und was ist eigentlich 'i.P.' ? Die Morley-Karte werfe ich vielleicht gleich mal in den A7000, um der nervig langsamen Festplatte zu entkommen. Wenigstens ein Anfang, vielleicht. So sensibel wie ein Amiga-4000-Board sieht mir das aber nicht aus. Wieviele Lagen hat das vom RiscPC eigentlich ?


    Braucht man ein SCSI2SD 6 oder reicht ein langsameres 5.1 , um dem RiscPC mit Morley-Karte auf die Sprünge zu helfen ?

    Im Amiga 4000 an der Fastlane-SCSI steht ein 5.1 ja eher auf der Bremse.

  • Ja ist er, und was ist eigentlich 'i.P.' ?

    i.P. = im Prinzip


    Die Morley-Karte werfe ich vielleicht gleich mal in den A7000, um der nervig langsamen Festplatte zu entkommen. Wenigstens ein Anfang, vielleicht.


    Braucht man ein SCSI2SD 6 oder reicht ein langsameres 5.1 , um dem RiscPC mit Morley-Karte auf die Sprünge zu helfen ?

    Im Amiga 4000 an der Fastlane-SCSI steht ein 5.1 ja eher auf der Bremse.


    Wie gesagt, das ist schnell zu Archimedes Zeiten.

    Das Morley ist ein SCSI-1 Interface - aber hat im Gegensatz zu allen anderen SCSI-1 Modulen einen kleinen Cache-Speicher. Was Du Dir heute unter schnell vorstellst, ist da aber weit davon weg, was es wirklich kann. Die Testwerte mit einem 10MB großen File waren 1490 KByte/s Write und 2090 KByte/s Read. Allerdings haben sie das auf einem Sysquest Laufwerk getestet - möglicherweise wird es mit eine HDD noch einen Tick mehr. Der Vergleichswert vom Acorn Standardinterface (AKA30,AKA31,AKA32 darüber schweigen sie sich aus) waren 962 KByte/s Write und 1052 KByte/s Read.

    Die im Test benutzte SyQuest Wechselplatte kann gar nicht mehr, daher ist das dort ziemlich optimal, weil es das I/O System "sättigt".

    Der Vorteil vom Morley ist heute daher gar nicht unbedingt Speed sondern v.a. eine deutlich höhere Geschwindigkeit als das Acorn Podule bei ähnlich hoher Verträglichkeit und Stabilität.


    Für Speed mußt Du dann schon ein neueres nehmen (SCSI-II) und am RiscPC und auch am 7000er ist wahrscheinlich die preisgünstigste Variante zu versuchen ein IDE Interface zu bekommen RapIDE oder BlitzIDE oder ... es gab da verschiedene. Die sind schon viel schneller - so 5 MB/s sind da realistisch. Es gibt auch DMA fähige Karten, die aber nur im RiscPC Sinn machen, wie das PowerTec SCSI Interface oder die neueren Karten von Castle (SCSI oder IDE). Da du eine Netzerkkarte mitbekommen hast, und eine ganz gute, wäre aber wahrscheinlich die beste Kombi ein CompactFlash-IDE Drive entweder direkt am in-board IDE oder evtl. an einem IDE-Interface, was das dann auch ausreizt; hat nur den Haken, daß man machmal bißchen suchen muß, bis man eine CFlash gefunden hat, was auch erkannt wird; und am Netzwerk installiert man einen NFS Zugang an einen PC im lokalen Netzwerk. Suchstichworte sind Sunfish und Moonfish. Klappt eigentlich ganz prima.


    Für den Originalsound willst Du aber ja evtl. auch die Conner 210MB Platte haben, die da original reingehört.

    :)


    Wieviele Lagen hat das vom RiscPC eigentlich ?


    Ich würde auch sagen - 4 Layer ist das schon. War es vmtl. allermindestens schon bei den aus Vorgängergeneration (A3010 z.B.).

  • Nun ja, bei den Geschwindigkeits-Dimensionen von 2MB/s braucht es dann theoretisch schon das wesentlich teurere SCSI2SD V6 von Amigakit.

    Alles Zukunftsmusik derzeit noch, mal sehen, was da an Platte und Systempartition überhaupt drin und drauf ist, es bleibt spannend.


    Übrigens mag ich diese 'Röhrentaschenrechner' auch, habe 2 mehr oder weniger zufällig 'mitgenommen', einen Commodore und einen MBO. Das kommt wohl daher, dass ich den ersten Kontakt zu handlicher Rechentechnik um 1980 mit einem ausrangierten bulgarischen ELKA-Rechner eines Schulfreundes hatte.

  • ... eigentlich darf ich ja nicht bzw. der Platz wird hier langsam knapp (zuviele Reparatur-Geräte in der Werkstatt und Retro-Spielzimmer) und ich sollte mal aufräumen um sowas noch unterzubringen - dennoch, super tolle Sachen durfte ich am Sonntag für die Sammlung in Empfang nehmen :sunny::anbet: ..sogar etwas nicht-Obstiges; eigentlich nicht mehr mein Gebiet aber mal schauen...


    Bin ja kein OVP-Fan aber der Colour Classic Karton nebst Inlays war ein Muss ::pc:: (kein Rechner drinnen, hab ja eh genug)


    ah, und der Mac-Cracker lag gestern vor der Tür ;)


    Grüße,

    Marcus

  • Wer mag kann sich die Bilder der Reparatur auf Twitter anschauen: https://twitter.com/robat645af/status/1186726156378218496

    Sehr schön :-)

    Den HP25 habe ich mir 1976 bei Büromaschinen Braun in Köln gekauft und das Gerät läuft immer noch einwandfrei.


    Die Akku-Kassette hättest Du evtl. nicht aufdremeln müssen - ich konnte bei meinem Rechner den oberen Rand der Kassette mit einem Messer vorsichtig rauslösen. Der Rahmen ist ja nur geklebt und löst sich an den 'vorgesehenen' Stellen. nach dem Austausch der Akkus kann die Kassette wieder ohne Spuren geschlossen werden. Ich habe übrigens NiCd Akkus ohne vorstehendes Käppchen auf dem Plus-Pol verwendet. Damit funktioniert alles mechanisch und elektrisch einwandfrei.

  • Wer mag kann sich die Bilder der Reparatur auf Twitter anschauen: https://twitter.com/robat645af/status/1186726156378218496

    Sehr schön :-)

    Den HP25 habe ich mir 1976 bei Büromaschinen Braun in Köln gekauft und das Gerät läuft immer noch einwandfrei.


    Die Akku-Kassette hättest Du evtl. nicht aufdremeln müssen - ich konnte bei meinem Rechner den oberen Rand der Kassette mit einem Messer vorsichtig rauslösen. Der Rahmen ist ja nur geklebt und löst sich an den 'vorgesehenen' Stellen. nach dem Austausch der Akkus kann die Kassette wieder ohne Spuren geschlossen werden. Ich habe übrigens NiCd Akkus ohne vorstehendes Käppchen auf dem Plus-Pol verwendet. Damit funktioniert alles mechanisch und elektrisch einwandfrei.

    Ich habe es versucht, leider ist das Plastik so mürbe dass ich Angst hatte größere Risse zu verursachen. Ich werde es aber so verkleben dass es einerseits einfach wieder zu öffnen ist andererseits aber auch nicht zu sehen sein wird.

    Der Rechner ist echt klasse, trotz seines Alters sind keine Abnutzungen zu erkennen, Tasten sind knackig und die Beschriftung hat keinerlei Abrieb oder so... HP halt :)

  • Der Rechner ist echt klasse, trotz seines Alters sind keine Abnutzungen zu erkennen, Tasten sind knackig und die Beschriftung hat keinerlei Abrieb oder so... HP halt

    ... diese Tasten sind im "double short" Verfahren hergestellt - es werden zwei Spritzgußvorgänge für die beiden Farben gemacht. Die Beschriftung wird in der ersten Form hergestellt, entformt, dann in die zweite Form gelegt und dann nochmal mit der zweiten Farbe umspritzt - kein billiger Aufdruck. Erfordern zwei sehr präzise Formensätze und mehr als den doppelten Aufwand - heute möchte das keiner mehr bezahlen.

    Diese Tasten sind dafür "unabreibbar", da müsste man schon 2 mm Abrieb haben, bis die Beschriftung unbrauchbar wird.

    Wenn man ganz, ganz genau hinsieht, kann man sehen, dass nach 30+ Jahren minimale Spalte zwischen den beiden Farben entstehen, wenn die Kunststoffe unterschiedlich altern.

  • ...also eigentlich Standard wie bei fast jedem der heute noch beliebten 8- oder 16-Bit-Heimcomputer. Sogar beim Billigheimer Pus/4 von Commodore.

  • also bitte ... Billigheimer ... war das nicht ... ist es nur geworden, weil die Leute das unglaubliche Potential dieser großartigen Maschine nicht sofort erkannt haben und darum die Firma C= sich gezwungen sah, diese massiv abzuverkaufen.


    Im Gegenteil handelt es sich dabei um einen erstklassigen, hochwertigen Rechner der Business (!) Klasse. Eingebaut sind vier vollwertige Softwarepakete, für die woanders hunderte Dollar zusätzlich ausgegeben werden mußten. Daß sie - bis auf rudimentäre Texte - nicht benutzbar sind, ist eine gänzlich andere Baustelle. ;)