Alte Prospekte und Preislisten

  • Hehe,

    da bekomm ich mal wieder Lust meinen alten Quelle Katalog von 1987 (oder 88?) rauszukramen und zu schmökern

  • Wow, die CBM 9060 Festplatte mit satten 5MB hab ich ja noch nie gesehen.:shock:

    Wie weit geht deine Begeisterung ? Da ist noch ne Bestellkarte im Katalog ;)


    Hier noch ne Seite - mit interessantem Einlegeblatt :



    Der Joystick sieht schon sehr nach nem Quickshot aus ... Plagiat und deshalb Verkauf untersagt ?

  • Wow, die CBM 9060 Festplatte mit satten 5MB hab ich ja noch nie gesehen. :shock:

    wird aber heute wieder fast für den selben Preis GEBRAUCHT verkauft...?

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  • Hallo allerseits,

    ich habe mich hier gerade mal angemeldet, nachdem ich vorgestern im Keller einen Stapel alter Computer-Prospekte, -Anzeigen etc. aus den Jahren 1986 bis ca. 2005 (Vobis, Escom, Schadt/Proline u.a) entdeckt habe.


    Ich möchte nur gern eine Frage loswerden: Besteht daran tatsächlich Interesse, so daß es Sinn machen würde, das ganze Zeug säuberlich einzuscannen und irgendwo im Web zu veröffentlichen oder ist das in Wirklichkeit nicht der Mühe wert? Da es sich insgesamt um ca. 150 großenteils mehrseitige Items handelt, würde es schon ein bißchen Arbeit machen. Deshalb frage ich vorsichtshalber mal, ob ich damit überhaupt jemandem einen Gefallen tun würde oder ob das de facto nur Altpapier ist.


    Vielleicht hat ja jemand eine Meinung, die er mir mitteilen möchte. Schon jetzt vielen Dank dafür!

  • Das hat meiner Meinung nach durchaus einen Sinn.


    Gerade Beilagen mit Angeboten und Preisen werden oft nicht mal von den Bibliotheken archiviert. So kenne ich eine Uni mit einem Bestand der CHIP seit 1981, die zwar die Zeitschriften selbst ordentlich gebunden haben, die "Denkzettel" von Vobis aber fehlen. Eine fundierte Aussage über Preisentwicklungen und (historische) Rechnerpreise ist so früher oder später nicht mehr möglich.


    Den Arbeitsaufwand sehe ich natürlich...

    Erfahrung ist Wissen, das wir erwerben, kurz nachdem wir es gebraucht hätten.


    Mein Netz: Acorn | Atari | Milan | Amiga | Apple IIGS | Macintosh | SUN Sparc | NeXT |SGI | IBM RS/6000 | DEC Vaxstation| Raspberry Pi | PCs mit OS/2, BeOS, Linux, AROS, Windows, BSD | Stand-alone: Apple //c | Sinclair QL | Amstrad | PDAs

  • Ich finde, so eine Fleißarbeit ist nur etwas für einen echten Enthusiasten, denn alle anderen werfen nach ein paar eingescannten Prospekten wahrscheinlich genervt das Handtuch. Es müsste auch ein dauerhafter Webspace verfügbar sein und der kostet i.d.R. Geld.


    Zur Frage von Altpapier , inwieweit das überhaupt Sinn macht: Sicher würde der eine oder andere gerne mal in solchen PDFs stöbern, aus purer Neugier oder aus Nostalgie. Fachhistorische Bedeutung darf man von so einem punktuellen Sammelsurium aber eher nicht erwarten. Wer belastbares Material zur Preisentwicklung von PCs, Monitoren, Druckern, Modems und anderen Peripheriegeräten sucht, ist wahrscheinlich besser bedient mit den statistischen Zusammenstellungen von Branchenverbänden. Die sind z.B. auch Basis für Grafiken wie man sie immer wieder mal in 'Chip' oder in der 'Elektronik Praxis' sieht.

  • Wer belastbares Material zur Preisentwicklung von PCs, Monitoren, Druckern, Modems und anderen Peripheriegeräten sucht, ist wahrscheinlich besser bedient mit den statistischen Zusammenstellungen von Branchenverbänden. Die sind z.B. auch Basis für Grafiken wie man sie immer wieder mal in 'Chip' oder in der 'Elektronik Praxis' sieht.

    Wie will man denn solche Preise in Statistiken packen? Wenn da nicht exakt dabei steht, um welches Model und welche Ausstattung es sich handelt. Die Preisspannen sind die riesig.

    Also da mache ich mir lieber selber ein Bild anhand alter Prospekte und Anzeigen in alten Zeitschriften. Außerdem geht es ja nicht nur um Preise sondern (zumindest mir) auch darum, was wann angeboten wurde. Ich kriege da nämlich inzwischen oft nicht mehr zusammen, welche Geräte und welche Technologie wann auf dem Markt kam.

  • Gib die Prospekte doch einfach an Interesserierte ab, unter der Voraussetzung, dass diese diese dann einscannen und hier einstellen? Ich hätte beispielsweise gerne die frühen Escom Extra der Jahre 1992 - 1994. Ich würde diese dann auch scannen.

  • Vielleicht kann man ja auch das Scannen selbst "verteilen". Daß jemand allein 150 solche Prospekte scannt, halte ich auch für unwahrscheinlich, einfach weil das spätestens beim 3ten Scan an Spaßfaktor deutlich einbüßt.

    Aber wenn man die Sachen geschickt unter die Leute bringt, ist das sicher eine gute Sache - wenn da am Ende ein Scan steht. Ich könnte mir z.B. vorstellen, daß jemand wie katzentier.de/_misc/vobis sicher noch die ein oder andere Vobis Seite auf seine Webseite aufnehmen würde. Sicher im Rahmen, aber anfragen kann man ja evtl. mal.


    Dann gibt es Leute die spezielle Ausgaben suchen, wie z.B. die ESCOM Ausgabe Extra2 von 1993 wurde von NeXTSTEP gesucht - vielleicht kann man da ja was "einrenken" bzw. "vermitteln".


    Und ganz generell: Für den Gang der Weltgeschichte ist das sicher völlig unerheblich, ob jemand Produktflyer aufhebt, aber irgendwie sind die Sachen eigentlich schon ganz informativ und geben v.a. viel schneller ein Gefühl dafür, was zu einer bestimmten Zeit "en vogue" war als tausende Berichte von Messen o.ä.


    Ich würde mal anbieten so ca. 5-10 von den Flyern zu scannen. Portokosten fürs Zusenden würde ich übernehmen, und wenn danach jemand die Flyer haben will, kann ich die auch gerne weiterschicken. Vielleicht finden sich ja noch ein paar Scanwütige, und man bekommt so den ganzen Satz eingelesen - wäre nur schön, wenn sie dann irgendwie auch zugänglich liegen würden (bei jemand, der sich auch mit potentiellem Ärger befassen mag oder das im Vorfeld geschickt ausschließen kann (Erlaubnis etc.)) und evtl. im Vorfeld festgelegt ist, wie gescannt wird (Mindeststandard 400dpi/24Bit oder sowas).