Mein neuestes Etwas

  • Sehr schön, dass die Kiste wieder läuft. Ich habe ihn ja wirklich nur mit einigen Tränen und aufgrund meiner nicht vorhandenen Elektronikkenntnisse eingetauscht :-)


    Ja, und ich könnte Dir auch genau sagen wer da wann was aufgeklebt hat. Das Gerät ging in unserer Familie durch mehrere Hände.


    So ein schönes Gerät... hab viel Freude damit!

  • Ich bin mit den ganzen 3,5" DD und HD Disketten formatieren durch, da kommen einige hundert weg, weiter geht es bald mit den 5, 1/4, von denen ich mittlerweile eine riesen Menge habe. Das Reduziere ich auch drastisch.


    Guckst Du die eigentlich an bevor Du die überformatierst ?


    Wenn ja, dann sind evtl. neben Gerätetreibern und Co auch die mit selbstgeschriebenen Programmen SEHR spannend. Die wären dann auch aufhebungswürdig, gerade weil es davon dann i.a. nur die eine Kopie gibt.


    Auch solche Klubdisketten von kleinen "Vereinen" mit max. 3-5 je erschienenen Ausgaben sind was, wo nicht mehr viel herumgeistert und im Netz gibt es das eigentlich auch kaum, weil da immer noch nur mehr die großen Spiele und Anwendungen archichviert werden, einfach weil das das ist, was die Leute so downloaden. Dabei sind die Selbstbausachen oft viel aussagefähiger über das, was die Leute mit ihren Rechnern so gemacht haben - oder eben der interessantere und kreative Teil, der nach 120 Stunden Turrican Zocken noch übrig blieb. :)


    Es gibt etwa bei http://www.simulationsraum.de/ auch jemanden, der sich gewissermaßen beruflich mit dem Sammeln alter Computerartefakte befaßt und wahrscheinlich eine der wenigen Stellen im deutschsprachigen Raum ist, der gerade an solchen "echten" Geistesleistungen Interesse und Archivierungspotential hat. Wie langfristig gut sowas dann da aufbewahrt ist, kann ich nicht sagen, aber ich vermute, daß man in >= 50 Jahren sich eher für solche kleinen Privatcodes interessieren wird, als für die Firmenprogramme.

  • Guckst Du die eigentlich an bevor Du die überformatierst

    Ja, ich habe einige durchgesehen. Auch sehr viele behalten, es gibt einiges an Daten aus dem PD Bereich. Das Problem ist die Masse an Disketten. Man kann nicht alles prüfen... Von den 5, 1/4 habe ich noch mehr, aber da sind offenbar viele bei, die auf IBM Formatiert sind, Also oft auch Sicherheitskopien die ich jederzeit von einem modernen PC ziehen kann.

    Aber ich musste viele formatieren, weil dort Diplomarbeiten und persönliche Daten vorhanden waren.

    - 23 HomeComputer - 3 Basic Interpreter - 2 Classic Toshiba-Books -


    "You'd be amazed what it can do-be-do-be-do"


  • Heute endlich eingetroffen. Hab nen Fehler gemacht, hab an den falschen Hermes-Shop schicken lassen, der hat normalerweise nur bis 17:00 auf, das wusste ich vorher nicht, so früh kann ich aber nicht vor Ort sein, heute ist der Ladenbesitzer extra länger geblieben, um das riesige Paket (inkl. TFT, Tastatur, Maus, Kabels, Disketten, ... - echt professionell verpackt!) endlich los zu werden. Da hab ich was zu forschen, EISA-PCI Pentium 166... Dem fehlt ne Soundkarte. Und die Laufwerke sind farblich unmöglich...


    So, jetzt erstmal anschließen und die Disketten auf meinen Server sichern...

  • Da ist Windows 2000 SP4 drauf. Die SCSI-Festplatte ist heftig, die rattert ganz schön ordentlich, Respekt...


    32 MB RAM und jede Menge PS/2 RAM Slots frei. Komisch ist die Grafikkarte, an und für sich eine fette Kiste, aber die Trident VGA mit 512 kB (800x600 bei 256 Farben) onboard passt da irgendwie garnicht dazu. Ob man da eine andere Grafikkarte einbauen kann? Dann müsste eine ISA-Soundkarte rein, eigentlich habe ich an eine SB-Live im einzigen freien PCI-Slot gedacht...


    Drin stecken, wie man an der Rückansicht schon sehen konnte, eine Netzwerkkarte und eine USB-Karte.


    2x 16 ;B PS/2 RAM verbaut, noch ordentlich Platz. Doch wie passt so ein RAM-Monster zu einer 512 kB Krafikkarte? Das Mainboard gibts scheinbar übrigens auch mit 2 CPU-Sockel.


    Immerhin läuft er.

  • Schreib' bitte mal, was das für ein 5.25" Laufwerk ist ... THX!

    1,2 MB HD, was sonst? Aber das ist das Laufwerk, was am ehesten noch farblich passt...

  • 1,2 MB HD, was sonst? Aber das ist das Laufwerk, was am ehesten noch farblich passt...

    :fp: ... bitte die genaue Modellbezeichnung!? ;) Ich sehe schon ... keine Ahnung der Mann ... :).


    VGA on Board?


    Beschäftige dich mal näher mit dem Rechner ... habe etwas Ähnliches hier ... kann nur sagen, dass es eine Super-DOS Kiste ist.

  • Komisch ist die Grafikkarte, an und für sich eine fette Kiste, aber die Trident VGA mit 512 kB (800x600 bei 256 Farben) onboard passt da irgendwie garnicht dazu.

    Was soll daran nicht passen? Die Kiste hat EISA, Zielmarkt ist also Serveranwendung.

    Das war zu der Zeit vornehmlich Netware, da lief auf dem Server eine reine Textkonsole.

    Eine fette Grafikkarte ist da nur nutzloser Firlefanz.

  • Ich habe mal das EISA/PCI-Setup von DIskette gebootet. DIe Grafikkarte lässt sich abschalten. Also werde ich mal wühlen, irgendwas passendes findet sich... Ich meine ich habe noch eine mit IBM Chip und 4 MB VRAM, das wäre angemessen, vorrausgesetzt ich finde die Treiber dafür noch. Der VIA-USB-Controller startet nicht jedes Mal sauber, hat bei jedem 2 Windows Boot Ausrufezeichen (!) im Gerätemanager, aber ich müsste noch eine 4-Port USB mit NEC Chip haben, die waren imho besser. Ich habe noch ein paar EISA-SCSI-Controller mit internem 50 Pin-Anschluss (z.B 2740), da könnte ich ein internes SCSI-ZIP einbauen. Mal sehen...


    Ob ich Windows 2000 belasse, weiß ich noch nicht. Wenn nicht, baue ich eine andere Platte ein und belasse die jetzt eingebaute so wie sie ist.

  • Mein neues Etwas ist ein Atmega 2560 im TQFP100 (links neben dem PLCC44) !

    Mal schauen wie ich den verlötet bekomme ;)

    Wo soll der denn drauf? Sollte keine Hexerei sein, je nach Dioptrien :shock:

    Das wird ein SRAM/DRAM Tester - ich werde berichten.

    Ich hab hier FL22 Flux und werde erst mal an einer alten Platine mit 0,5mm-Pin-ICs probe löten.

    0,8mm hab ich sonst immer noch mit einer 0,4mm Spitze Bein für Bein gelötet ;)

  • *URKS* ... bitte mache einen schicken DOS-Rechner daraus ... you'll love it.

    Ich habe schon so viele schöne DOS-Rechner, also 2000 lebend zu erhalten wäre schon eine Option. Wenn ich wüsste, wie ich da nachträglich ein Dual-Boot draus machen könnte, das würde mir am Meisten gefallen. Mit de Bootmanager von 2000 müsste das eigentlich gehen...

  • Gestern Abend einen cpc464 bekommen - leider macht der Monitor nur einen Streifen als Bild.


    Dazu ein paar Steckkarten - hach, eine Hercules Stingray Pro - meine erste PCI Grafikkarte.


    Und viele alte RAM-Module.


    Frage ist: was kann man mit RAM Chips vom Typ issi 61c64ah und UM6164AK-25 heute anfangen - wo passen sie rein?

  • Frage ist: was kann man mit RAM Chips vom Typ issi 61c64ah und UM6164AK-25 heute anfangen - wo passen sie rein?

    Das sind 8K x 8 SRAMs mit 25nS. Finden gerne Verwendung als Cache auf 386er oder 486er Boards.

    Das erste hab ich auch rausgefunden. Hätte bei 25ns eigentlich selbst auch Cache kommen können .... waren doch beim pentium 90ns 'in' ...

  • Ich denke, das die Software Archivierung mindestens genauso wichtig ist, wie der Erhalt der Hardware. Durch Virtualisierung

    Kann man so alte Systemumgebungen erfahren.


    Peter

    Leider lässt sich nicht jede Software in virtuellen Umgebungen erhalten. Die Hoffnung stirbt zwar zuletzt, aber es kann eine Herausforderung werden.


    Zudem ändern sich teilweise Rahmenbedingungen der Hostumgebung. Die Erfahrung habe ich gerade gemacht, als ich ein paar VMS die bereits im Jahr 2009 auf dem Mac virtualisiert wurden auf ein 2017er Mac umziehen wollte und feststellen musste, dass durch Architekturänderungen im aktuellen Mac OS (nämlich Wegfall von Carbon) erst mal eine ganze Reihe alter Staff nicht mehr unterstützt wird. Okay, man kann natürlich auf dem neuen OS eine VM vom alten OS und darin eine VM mit .... aber wirklich handelbar ist dass nicht mehr.


    Gerade bei dem Thema Desktopvirtualisierung würde das aber eine gewisse Unterstützung vom Hersteller erfordern. Und Apple ist in diesem Punkt ein wenig - na ja - sonderbar. Denn Desktopvirtualisierung wird nicht lizenziert.

  • Mit de Bootmanager von 2000 müsste das eigentlich gehen...

    Tut es und ist auch weitgehend selbsterklärend. Wenn du keine weitere Festplatte einbaust brauchst du allerdings ein Tool wie PartionMagic, wenn du W2k nicht neuinstallieren willst, da der Festplattenmanager noch kein Resizing kann. Das kam AFAIR erst mit Vista.



    Die Erfahrung habe ich gerade gemacht, als ich ein paar VMS die bereits im Jahr 2009 auf dem Mac virtualisiert wurden auf ein 2017er Mac umziehen wollte und feststellen musste, dass durch Architekturänderungen im aktuellen Mac OS (nämlich Wegfall von Carbon) erst mal eine ganze Reihe alter Staff nicht mehr unterstützt wird.

    Dem Gastsystem ist die Host-Umgebung völlig egal. Entweder benutzt du einen Hypervisor der Carbon braucht - aber welcher sollte das sein, hab' ich noch nie was von gehört?! - oder ich verstehe deinen Kommentar nicht. Auch auf Catalina (=Carbon-Programme laufen nicht) laufen VMs mit Carbon-Unterstützung problemlos - warum auch nicht?!



  • Die Erfahrung habe ich gerade gemacht, als ich ein paar VMS die bereits im Jahr 2009 auf dem Mac virtualisiert wurden auf ein 2017er Mac umziehen wollte und feststellen musste, dass durch Architekturänderungen im aktuellen Mac OS (nämlich Wegfall von Carbon) erst mal eine ganze Reihe alter Staff nicht mehr unterstützt wird.

    Dem Gastsystem ist die Host-Umgebung völlig egal. Entweder benutzt du einen Hypervisor der Carbon braucht - aber welcher sollte das sein, hab' ich noch nie was von gehört?! - oder ich verstehe deinen Kommentar nicht. Auch auf Catalina (=Carbon-Programme laufen nicht) laufen VMs mit Carbon-Unterstützung problemlos - warum auch nicht?!

    Ich habe mich glaub ich etwas mißverständlich ausgedrückt. Ich habe unter Snow Leopard z.B. Windows 95 als VM installiert, um bestimmte Spiele zu spielen.


    Wollte ich jetzt Windows 95 auf einem aktuellem Mac installieren, müsste ich eine ältere Mac OS virtualisieren und darin dann zusätzlich noch ein Windows 95. Also quasi wie die russische Matruschka Puppe.


    Dem Spiel unter dem Windows 95 System würden also weniger Ressourcen zur Verfügung stehen. Die Installation wäre demnach möglich, aber aus Sicht der Ressourcen nicht optimal, da wir ja zwei ineinander geschachtelte virtuelle Systeme hätten.


    Eine direkte Virtualisierung von Windows 95 auf neuem Mac OS ohne Carbon ist nicht mehr möglich. Dazu gibt es auch Forenbeiträge in den Apple Gruppen. Grund ist der Wegfall o.g. Carbon API. Einzige Nutzungsmöglichkeit wäre Virtualisierung eines älteren Mac OS auf dem neuen Mac OS. Und das bringt uns schlicht und einfach zu zuvor genanntem Ressourcenproblem.


    Hinzu kommt der Punkt, dass Mac OS als Desktop System die virtualisierung älterer Desktop Systeme nur bedingt gestattet aus lizenztechnischen Gründen. So ist es zwar möglich, das vorhergehende System zu virtualisieren, aber bei mehreren Generationen geht dass nicht mehr. Man kann also z.B. auf einem neuen Mac kein 9 Jahre altes System mehr virtualisieren, weil Apple es nicht gestattet.


    Und - das ist ein entscheidender Punkt, in dem sich das Thema Desktop-Virtualisierung bei Apple Systemen zwischen Desktop Virtualisierung bei Windows Systemen unterscheidet.


    Sicher gibt es Projekte wie den Hackintosh, die herstellerseitige Sperren umgehen können. Aber dann befindet man sich auch jenseits dem, was der Hersteller erlaubt.