Mein neuestes Etwas

  • Nach sowas würde ich am ehesten hier suchen: https://www.betaarchive.com

    Tja, wohl eher nicht... https://www.betaarchive.com/forum/viewtopic.php?t=32510


    Aus NT 4 sind die Sourcen wohl auch schon rausgeflogen, wie wie dort zu lesen ist, aus den 3.5er auch schon, wie ich nachsehen kann. Oder man müsste es aus den NT 3.1 Quellen selber bauen, wenn man denn einen passenden Compiler hätte und Ahnung, wie es geht... Und wenn man sie hätte...




    Nichtmal Linux, was ja auf allem kompiliert wird, was nicht bei 3 auf den Baum gehüpft ist, gibts für die CPU...

  • NT4 für i860 ist in etwa so häufig anzutreffen wie NT4 für SPARC.

    Da hat man mit UNIX-Derivaten (ggf. AT&T System V/i860 Release 4.0 - also SVR4 für i860) voraussichtlich mehr Glück.


    Einige, weitere Infos zum i860, inkl. "i860 Station Broschure" bietet auch bitsavers:

    http://bitsavers.informatik.un…de/components/intel/i860/

    http://bitsavers.informatik.un…tation_Brochure_Apr91.pdf


    Der englischsprachige Wikipedia-Artikel ist etwas informativer.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Intel_i860

    Dummerweise finde ich den Artikel nicht in Papierform über die Intel-Historie bzw. die Entwicklung zum 486-Nachfolger. Da gab es einen "unterhaltsamen" Artikel hier irgendwo. Auf die Schnelle war nichts aufzutreiben. :/

    Suche SUN SPARCengine-2 Hardware Documentation Set alternativ LSI SparKit-40 SBus

  • Das eigentlich Spannende ist ja auch, daß sie dann - also iNTEL - mal quasi zufällig an den StrongARM gekommen sind, damit ihren eigenen RISC Chip ( da schon i960 ) ersetzt haben, und anschließend aber auch das wieder abgestoßen habe ( Marvell ).

    "Zufällig" ist schön gesagt - das "Patent Settlement" mit DEC damals war schon ziemlich teuer. Und die DEC-Ingenieure, die StrongARM- und Alpha-Know-How hatten, sind ja dann direkt getürmt - schien gegen die Ehre zu gehen, für den Feind zu arbeiten. Was das Aus für den "so gut wie fertig"-StrongARM2 aka SA1500/1501 bedeutete.

    Und Intel hat ja nur die PXA-Krücken an Marvell weiter vertickt. Die IOP- und IXP-XScales haben sie ja moderat weiterentwickelt, Der IOP321 steckte im IYONIX pc und hielt die RISC OS-Fraktion bei Laune, bis das BeagleBoard kam. Der IOP342 wäre beinahe im IYONIX pc 2 gelandet, aber der hat es dann nicht übers wir-denken-drüber-nach-Stadium hinaus geschafft.


    Eingestellt wurde das XScale-Zeugs dann mit der Aussage, dass ja demnächst eine sparsame x86-Variante käme, die das alles ablöst. Auf die warten wir noch heute.

    --

    Zu viel Hardware, zu wenig Zeit. Acorn Archimedes-, RISC OS- und Amstrad/Schneider CPC-Fan.

  • Unterwegs zu mir ist seit heute dieses schöne beige "etwas"

    Das Gehäuse wollte ich schon länger haben und der Preis von 30€ war auch für den vorliegenden, Rostfreien Zustand inkl. Netzteil sehr fair.

    Allerdings wird das Logo erstmal entfernt und dann kommt ein Pentium 100 oder 120 rein. Obwohl laut Vorbesitzer tatsächlich mal nen 486 drin war, ist es mit Baujahr 1996 doch eher ein klassisches Pentium-Gehäuse.


    Dann hab ich auf Kleinanzeigen noch diesen Compaq Deskpro geschossen. Laut Besitzer ist der wahrscheinlich kaputt, aber der war auch so spottbillig, dass es nicht schlimm ist, wenn der fritte ist. Und sonst geht er im nächsten Schwung nach Thüringen, danach läuft er sicherlich wieder ;)


    Bei Muttern steht noch ein schöner ASI Mini-286er oder 386er, den ich die Tage mal nach Mayen holen fahre. Der ist so cool, der kriegt wohl nen Extra Thread gewidmet.


    Und zu guter letzt hab ich heute noch nen Schwung ausgedienter Rechner bekommen, die ich überwiegend schlachte um sie dann einem befreundeten PC-Schrotti als Tauschmaterial gegen Retro-Kram zu geben


    Lediglich der IBM darf, nein, er muss weiterleben. Wieder was von dem, was ich nicht einfach kaufen, sondern durch Zufall finden wollte.

  • Der IBM ist wirklich toll! Kannst du den mal aufklappen, würde ich gerne mal von innen

    Von innen ist er im Vergleich zu anderen besonders kompakten sehr ordentlich und übersichtlich aufgebaut.

    Scheint außerdem von 2002 zu sein.


    Und noch was geschossen, für 30 inkl Versand kann ich zu Highscreen einfach nicht nein sagen...

  • Nicht so spektakulär wie der i860/i960, aber trotzdem nett:

    der Sharp PC-E (S) ist meiner Meinung nach eine der coolsten Pocket Computer der (fast) letzten Generation der sich mit dem sogenannten S-Basic wunderbar und vielseitig programmieren lässt.... :thumbup:

    Außerdem ist die Basic Card der Sharp IQ Organizer Serie weitgehend identisch.... Lediglich ein paar Grafik und Sound Befehle müssen entsprechend angepasst werden....



    Ist kein i960...

    Natürlich nicht..... Ich glaube so hat er es auch nicht gemeint

  • Der IBM ist wirklich toll! Kannst du den mal aufklappen, würde ich gerne mal von innen

    Von innen ist er im Vergleich zu anderen besonders kompakten sehr ordentlich und übersichtlich aufgebaut.

    Scheint außerdem von 2002 zu sein.

    nett - aber im Vergleich zu meinem kürzlichen Neuzugang sieht das immer noch aus wie in Trenkers Rucksack:tüdeldü:

    HP Z820

  • AFAIR hatte der 860er so ein hemdsärmeliges Pipelining, wo man selbst aufpassen musste, wann man das Ergebnis einer vor 2-3 Takten gestarteten Operation zurückbekommt.

    Ist schon in Asm frickelig und dass es brauchbar optimierende Compiler gab, hab ich meine Zweifel.

    Bei Larrabee ist es wohl auch wieder so gelaufen, dass Intel HW Architekten eine super weite SIMD ISA gebastelt haben, für die die Compiler Leute einen tollen auto-parallelizer schreiben sollten, der dann nie kam oder eben kaum was gerissen hat.

    Matt Pharr hatte mal die Geschichte hinter ISPC gepostet, nachdem er Intel verlassen hat.

  • AFAIR hatte der 860er so ein hemdsärmeliges Pipelining, wo man selbst aufpassen musste, wann man das Ergebnis einer vor 2-3 Takten gestarteten Operation zurückbekommt

    Eigentlich war das ein geniales Feature. Das passiert wenn 2 Befehle Abhängigkeiten haben, bzw wenn beim nächsten Befehl das Ergebnis vom vorherigen noch nicht vorliegt. Hatten früher die Prozessoren die Pipeline angehalten, bzw. Strafzyklen durchgeführt. Dies hat logischerweise Performance gekostet.

    Eigentlich ist es besser, das der Compiler schon dafuer sorgt, dass die Pipeline staendig ausgelastet wird.


    Heute wird das Problem umgangen mit Hilfe Out-of-order Ausführung. Es wird einfach ein anderer Befehl aus der Warteschlange genommen und "eingefügt".

  • Bei Signalprozessoren war das früher ganz normal. Der (Assembler) Programmierer musste sich da selbst Gedanken machen wann das Ergebnis der angestossenen Operation verfügbar war. Das hatte Vorteile und Nachteile. Kompiler waren nicht verfügbar, auch lassen sich die speziellen Operationen wie MAC (Multiply and Accumulate) in 'C' schwer so darstellen, dass ein Kompiler dass zwingend in MAC übersetzen musste.

  • Eigentlich hab ich ja keinen Platz mehr, aber ich hab auch wieder einen Neuzugang. Einen schönen Schneider AT286 System 201 in der "Mega" :sabber:Ausführung. So weit ich weiß wurde die Variante (1 MB Arbeitsspeicher standardmäßig verbaut sowie ein 1,44 MB Floppy Laufwerk...) in einer limitierten Stückzahl von nur 2000 Stück gebaut. Da konnte ich einfach nicht wiederstehen. Der passt einfach zu gut in meine Schneider PC Sammlung 8).

    Cartouce : Den nächsten Schneider, den ich finde und schon hab spiele ich dir zu ;)

  • War der nicht letztens zu ganz attraktivem Preis auf ebay-KA?

    Ja genau. Ich hab aber "nur" den Rechner (inkl. Handbüchern und Original Schneider Disketten) des Sets gekauft...


    Tastatur, Monitor stehen vielleicht noch zum Verkauf...

  • Hatte ich auch gesehen. Der hat noch andere Retro-Sachen da.

    Ich fand (und finde) das Teil nur so potthässlich, dass ich auch für den aufgerufenen Preis nicht zuschlagen wollte 8o

    Find ich nicht. Ich find die Tower Gehäuse von Schneider total schick und ganz gut erweiterbar. Und vor allem nicht so klobig wie viele andere 08/15 Gehäuse (z.b. das highscreen Gehäuse was du oben vor kurzem gepostet hast :P)

  • Eigentlich hab ich ja keinen Platz mehr, aber ich hab auch wieder einen Neuzugang. Einen schönen Schneider AT286 System 201 in der "Mega" :sabber:Ausführung. So weit ich weiß wurde die Variante (1 MB Arbeitsspeicher standardmäßig verbaut sowie ein 1,44 MB Floppy Laufwerk...) in einer limitierten Stückzahl von nur 2000 Stück gebaut. Da konnte ich einfach nicht wiederstehen. Der passt einfach zu gut in meine Schneider PC Sammlung 8).

    Cartouce : Den nächsten Schneider, den ich finde und schon hab spiele ich dir zu ;)

    Bei dem Bild fällt auf, das die Firma Schneider wohl ganz sicher gehen wollte, das man weiß von wem der stammt, sofern man das Teil in die 3 Elemente zersägt :evil:. Ansonsten erschließt sich mir nicht der 3malige Schriftzug...

    Gruß Torsten

    BFZ MFA, ZX80Core, AX81, ZX81, ZX81NU, Spectrum+, Harlequin, MSX VG8010, Amstrad NC100, Cambridge Z88, C64, C128D, Amiga 500 & 1200, Atari Portfolio, HP200LX, IBM PC5155, TP755c, TP755cx, T20, T41, T61, PS/2 (Model 40SX), PS/2E, Accura 101, Apple //e, Sharp PC1401 & PC1403H, TI59 m. PC-100c, HP48SX & HP48GX


    ::matrix::

  • soll wohl die Anmutung machen, dass es sich um in "modulares" System basierend auf stapelbaren Einhiten handelt...

  • Was soll das hier? Nur ein schnödes Laptop-Floppy-Einschub-Laufwerk?


    Das DELL MPF82E hat außer der Spezial-Buchse zum Laptop auch eine kleine USB Buchse, mit der man es einfach an jeden Rechner anschließen kann.

    Es kann das 1.44 MB und das 720 KB MS-DOS Format problemlos lesen und schreiben.

    Wer möchte, kann den oberen Bleckdeckel abnehmen (Das Laufwerk selbst ist nochmals gedeckelt) und den seitlichen Auswurfmechanismus mit einer Feinsäge sauber abtrennen.

    Meines hat erschreckende 2.70 € inklusive Versand gekostet.

    Also ein erschwingliches, kleines USB Floppy Laufwerk, das man mit etwas Geschick auch dort einbauen kann, wo eigentlich kein Platz ist.