Auf der Suche so gefunden.....

  • Ich denke, das war eher eine Assoziation, die der Quecksilberschalter und die Form des Verstärkers beim Erfinder (oder bei den Patentanwälten) ausgelöst hat: Zylindrische Form, wird zum Start des Telefongesprächs (zum Einschalten) umgedreht -- genau wie eine Sanduhr; dann kann man doch gleich noch eine einbauen!

    :shock::thumbup:Wow ! Das wird der Zusammenhang sein. Ich bin baff wie du da quer denken kannst.

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  • Guten Abend

    Corto


    Mit viel Phantasie könnte man Fertigungsjahr 83 anhand dem Aufdruck von F. S. T interpretieren


    https://www.fstspeakers.com/

  • Guten Morgen

    fanhistorie

    Erstmal danke für die Verlinkung der FST Speakers Produkte!

    Ja, diese Nummer: 68301 sieht so aus als wäre es ein Nachstempel, zur Produktionsreihe der 8-Ohmigen und nachträglich zugeordnet.

    Ich muss dass mal vergleichen mit ähnlichen Einbauten.

    Interessant.

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  • Nochmal zum Mithörverstärker, hier das Prinzip der Gegentakt B Endstufe: https://www.elektroniktutor.de…gverstaerker/class_b.html


    Sie unterscheidet sich noch nicht von den vorherigen Röhrenendstufen, aber ein großer Sprung war die Eisenlose Gegentakt-Endstufe, welche heute in jedem monolithischen IC realisiert wird. Die Eingangsstufe erzeugt ein gegenphasiges Nutzsignal, welches von den 2 Transis in der Endstufe einzeln (Halbwelle) entsprechend verstärkt wird. An den Ausgang, meist mit einem fetten C, liegt die NF entsprechend an.


    Hier die Schaltung eines Kofferradios Stern R 110: https://www.gfgf.org/GFGF-Scha…tern6Vaganttropic_sch.pdf

    Da ist die Schaltung zu finden, wie sie auch im Mithörverstärker realisiert wurde.

  • Ja, das ist so ein Thema, was sich eventuell lohnt mal zu entzaubern...für Anfänger:):

    aber ein großer Sprung war die Eisenlose Gegentakt-Endstufe

    Ich begreife da die Technik nicht...was fliegt da durch die Luft, dass ein Gerät eine Stimme? verstärkt.

    Ist das die Technik eines Mikrophons?

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  • Eigentlich wollte ich nur meine Compaq Portable III rausholen und ablichten, aber wie es halt immer so kommt - man wird zwischenzeitlich von einem anderen Sammlerkollegen nach einem anderen Gerät gefragt, und das bewegt einen dazu, auch das mal nach einiger Zeit wieder hervorzukramen.


    "Gefunden" stimmt daher nicht wirklich, denn ich wusste, wo es stand, aber lange nicht mehr rausgezogen, und irgendwann schaue ich dann doch aus Angst vor ner vergessenen Batterie (bei diesem Rechner allerdings schon gefühlte 100x geprüft, alles andere wäre fahrlässig gewesen) und wegen der Kondensatoren mal wieder ins Gehäuse. Also hab ich ein paar Bilder geschossen...


    Hier der Rechner von außen:


    Ein paar Kleberreste von altem Packband sind noch an der unteren Front, das geht aber rückstandslos weg. Ansonsten sind alle Teile weitgehend unvergilbt, nix abgebrochen und vor allem komplett. ::heilig::


    Beim ersten Blick ins Innere seit längerem hat mich die ganz geringe Verstaubung erfreut:


    Erneutes Aufatmen, dass die Batterie hier schon vor Jahren rechtzeitig entfernt wurde:


    Keinerlei Grünspan oder sonstige Spuren, keine Platinenverfärbung, nix hat gesaut. Achja - auch die Kondensatoren nicht.



    Auch nicht die Kondensatoren auf der A3640. Die ist übrigens zusätzlich zum aufgelöteten 68030 auf dem Mainboard verbaut, wurde also beim Kauf damals nachgerüstet und passt zu den im Inneren aufgefunden Erweiterungskarten recht gut:



    War definitiv ein Video-Computer. Von links nach rechts sind eingebaut:

    - Macrosystem Retina BLT Z3 Grafikkarte inkl. SHVS-und-Video-Modul

    - Macrosystem Toccata Soundkarte

    - Macrosystem VLab V1.3 Video Digitizer

    - GVP Impact A2000-HC+8 Series II im Vollausbau mit 8 MB RAM, aber ohne HDD (vom Vorbesitzer damals entfernt)


    Die Festplatten sind alle damals ausgebaut worden, die SCSI-Kabel sind aber noch drin. Ebenso eingebaut ist noch die originale HD-Floppy, die 3.1er ROMs und der Onboard-Speicher im Vollausbau. Da hat jemand seinerzeit richtig Geld ausgegeben... ;-)


    Abschließend noch ein Foto der Chips und eines der Schnittstellen von außen - scheint alles in perfektem Zustand zu sein.


    Der Schlüssel für den Schlüsselschalter oben vorne ist auch noch da, genau wie die originalen Gehäusestandfüße. Und selbst die Gehäuseschrauben sind noch die originalen Teile mit lackiertem Kopf und Ring in Gehäusefarbe.


    Einfach nur ein schickes Gerät!!

  • Eigentlich wollte ich nur meine Compaq Portable III rausholen und ablichten, aber wie es halt immer so kommt - man wird zwischenzeitlich von einem anderen Sammlerkollegen nach einem anderen Gerät gefragt, und das bewegt einen dazu, auch das mal nach einiger Zeit wieder hervorzukramen.




    Einfach nur ein schickes Gerät!!


    Wunderschönes Gerät! Erinnert mich an meinen A3000T, der damals unter meinem Schreibtisch stand ... noch bei BBM (in Köln) gekauft für 3798 DM ..


    Die "Sammlerkollegen" haben den Indiana Jones in Dir geweckt :-)

  • Eigentlich wollte ich nur meine Compaq Portable III rausholen und ablichten, aber wie es halt immer so kommt - man wird zwischenzeitlich von einem anderen Sammlerkollegen nach einem anderen Gerät gefragt, und das bewegt einen dazu, auch das mal nach einiger Zeit wieder hervorzukramen.

    Ich finde die Art, wie du das postest einfach nur super-schön!

    Irgendwie macht das Mut in seinen eigenen Kisten zu kramen und dann dem Forum zu komme zu lassen.


    Der Schlüssel für den Schlüsselschalter oben vorne ist auch noch da, genau wie die originalen Gehäusestandfüße. Und selbst die Gehäuseschrauben sind noch die originalen Teile mit lackiertem Kopf und Ring in Gehäusefarbe.

    Genau...darauf lege ich auch wert.

    Zum Erhalt und der Euphorie dieser geheimen Macht einer Schaltzentrale;)

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