An was bastelt ihr gerade (Computer bezogen)?

  • Hallo Georg,


    nein, das ist eine 6785-Baugruppe (Disk/MUX Output). Dann noch eine 6541 (für 2214), eine 6741 (Keyboard, Printer, Cassette) und eine 6350A/6529-1 (Monitor 64 x 16 mit Groß-/Kleinbuchstaben).


    Viele Grüße

    Michael

    Sammle Computer und Taschenrechner bis ca. 1990, CPUs, Speicher, Speichermedien aller Art und suche u. a. EPROM C1701&C1702, i487SX-CPU, IBM-Monitor 5151, IBM-XT-Tastatur Model F, Texas Instruments Notebook TravelMate 3000, Citizen W1D 3,5"-Disklaufwerk, MiniSD- und eMMC-Karten, Magnetblasenspeicher, Bänder (3/4"/1"/AIT/Mammoth/Travan/VXA) und Medien (2" LT-1, Apple Twiggy-Disk 5,25", Bernoulli Box II, HiFD, Jaz, Quest, SQ100-400)

  • Mmh, so ein Disk-Multiplexer ist mir noch nicht in die Finger geraten. Interessant. Wird vermutlich ohne Gegenstück aber doch eher langweilig sein.

    Der 2214 war aber nicht dabei?

  • Am Disk-Anschluss waren die 8"-Diskettenlaufwerke (2270-2) angeschlossen und es war ein längeres Kabel 50- auf 36-polig Centronics mit dabei. Keine Ahnung was daran früher mal angeschlossen wurde? :nixwiss:

    Der 2214 war leider nicht dabei... :(

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  • Dieses 50/36 Kabel dient zum Anschluss des nächsten Rechners, der dann auf die gleiche Disk zugreifen kann. Dazu braucht es dort dann aber eben den MUX - Slave.


    Vermutlich kann man aber auch eine Workstation (2200 F) dort anschließen - das wäre auch spannend.

  • Heute habe ich die WANG-Konsole vom Typ 2226A von 1977 wieder in Betrieb genommen, nachdem ich die letzten Tage die Elkos langsam formiert hatte.

    Die Taste "T" benötigt recht viel Druck, ein paar weitere Tasten prellen etwas und die Oberkante der Textdarstellung macht in der Mitte einen kleinen Bogen nach unten, also habe ich noch ein bisschen was daran zu tun... :)


     

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  • Danke für das schöne Bild. Jetzt kann man mal gut nach dem Unterschied zwischen der Konsole 2226 (Bildschirm und Tastatur) und dem kompletten Rechner 2200F (Bildschirm, Tastatur, CPU mit 32K RAM, 42.5K ROM, Video-, Keyboard-, Drucker- und Disk-Interface) suchen. Tip: Die Position der roten Tastenkappen rechts hat keine Bedeutung - die sind austauschbar und hier wohl mal vertauscht worden.


  • ganz klar - der untere ist schlecht zusammengebaut - da passen die "Spaltmasse" nicht:D

    bei Mercedes würde der durch die Endabnahme durchrasseln ..bei Dacia ginge das gerade noch sooo :ätsch:

  • Dafür hat der untere die bessere Ausstattung samt zusätzlicher Taste und Schiebeschalter, das passt dann wieder besser zu Mercedes (wenn man viele Kreuze in der Aufpreisliste macht) ;)

    Tatsächlich steht der untere mit 9300$ in der Preisliste von 1976, während der obere gerade mal auf 2200$ kommt. Und der wesentliche Unterschied ist tatsächlich der kleine Schalter rechts oben (ist ein Kippschalter, kein Schiebeschalter), mit dem der Rechner eingeschaltet wird.


    Auf der rechten Seitenwand kann man die beiden besser unterscheiden: Da hat der Rechner einen fetten Lüfter, der auch notwendig ist, um die dichtgedrängten Platinen vor dem Hitzetod zu bewahren.

  • passt gerade zum Thema WANG: ich habe heute mal unsere 300 im technikum29 vorsichtig in Betrieb genommen:



    Ein "time-sharing-Tischrechner": bis zu 4 Satellitenstationen können auf den Rechner zugreifen.


    Hier mal mit offener Haube...



    und hier noch ein Blick auf die Innereien:


      


    Da steht noch eine Menge Arbeit an: außer auf CLEAR ALL regieren die Stationen nur garnicht bzw sehr erratisch. Leider haben wir zu der Serie überhaupt keine Doku (oder ich habe sie noch nicht gefunden :) Ich hoffe, im Web fündig zu werden, dann mache ich mich mal an die Reparatur.


    Roland

  • Die Reparatur der WANG gestaltet sich einfacher als gedacht:


    da ich alle Geräte immer über Regel-Trenntrafo betreibe ist mir aufgefallen, dass die WANG, es ist eine 320SE Baujahr 1968, bei 190 - 200 V AC Eingangsspannung (bis auf 2 Macken, s.u.) tadellos funktioniert ! Tadaa !


    In den Unterlagen, auf die byteboard verwiesen hat, ist ein Netzteil-Schaltplan. Das Netzteil ist recht primitiv, es liefert 250 V und + / - 11 V direkt vom Ladeelko ohne Stabilisierung. Aus den 11 V wird auf einer der Platinen eine stabilisierte Referenzspannung für den Kernspeicher abgeleitet. Und die ist (bei 230 V Netzspannung) zu hoch.


    Die nächsten Reparaturschritte sind jetzt klar: ich nehme mal alle Spannungen, vor allem im Bereich Kernspeicher in funktionierendem Zustand auf. Dann modifiziere ich das Netzteil so, dass es "240 V - fest" wird und die ungeregelten Spannungen ins Soll kommen. Dann wird die Kernspeicher-Referenzspannung eingestellt.


    Es verbleiben noch 2 Kleinigkeiten: in einer Tastatur (320 K) leuchtet die +/- Nixie nicht, in einer anderen Tastatur (Typ 360K) funktioniert die "5" an keiner Displaystelle (Anzeigeproblem). Das dürfte an defekten Treibertransistoren liegen und sollte auch schnell erledigt sein.


    Komisch ist die 360K-Tastatur in diesem Ensemble, die nicht zur 320SE passt: die zusätzlichen 4 Speicherregister, die sie adressieren kann, funktionieren natürlich nicht (der Zentraleinheit 320SE fehlt der größere Speicher), der Rest funktioniert tadellos.


    Roland

  • Commodore-Fetischisten und Freunde des hervorragenden Designs!


    Die Tage war's ruhig um mich, weil ich in einem Marathon zwei 8296-D komplett zerrupft, recapped, justiert, gereinigt und getestet habe.

    Die Arbeiten umfassten:

    - Gehäuse duschen, mit Schmutzradierer reinigen

    - Mainboards duschen

    - Netzteil, Mainboard, Monitorplatine, beide Laufwerksplatinen, sowie Laufwerke recappen

    - alles wieder zusammenbauen (beten)

    - Drehzahl der Laufwerke justieren

    - Monitore justieren (Focus, Height, Brightness)

    - Mit allen Laufwerken Disketten formatieren, Daten speichern und wieder laden


    Die Tastaturen hatte ich schon im November einer Komplettüberholung unterzogen.

    An einem 8296-D war der CRTC (6545) defekt, alles andere war i.O. (sehen wir von den DREI Laufwerken ab, von denen ich jeweils genau EINE Schraube ausbohren musste).


    Da detaillierte Restaurationsthreads eh immer das gleiche bei mir sind, poste ich schnell hier die Ergebnisse... :)


    8296-D von Holger (hier passt die Tastatur nicht zum Gerät, sie ist aber vorhanden):


    Sämtliche Tauschteile EINES 8296-D:


    Mein eigener 8296-D:


    Und hier auf Fehlersuche (kein Bild) bei Holgers CBM- der CRTC wars:


    Die beiden Rechner sind 106 Stück auseinander, Holgers hat den DIN-Zeichensatz drin, meiner den Standard-QWERTY.


    So, jetzt ist erstmal PAUSE angesagt.


    Frohes Fest, werte Leser!

    Euer teildefekter Matthias

  • da ich alle Geräte immer über Regel-Trenntrafo betreibe ist mir aufgefallen, dass die WANG, es ist eine 320SE Baujahr 1968, bei 190 - 200 V AC Eingangsspannung (bis auf 2 Macken, s.u.) tadellos funktioniert ! Tadaa !

    Herzlichen Glückwunsch! Ich finde diese alten Tischrechner mit Zentraleinheit und separaten Bedienkonsolen einfach klasse.

    Ich freue mich schon darauf, die mal in Natura zu sehen.

    Gute Arbeit!

  • Am Sonntag bin ich beim Stöbern wieder auf mein SE/30 Ersatz Mainboard gestoßen, und musste feststellen, dass es die Maul und Klauen Seuche - sprich sabbernde Elkos - bekommen hat. Die zwei unteren Elkos sind dann auch fast von alleine abgefallen.:weinen:



    Also alles in der alte Geschirrspühlmaschine im Keller gut durchspühlen, danach in IP Alkohol einlegen und trocknen lassen. Da ich meinen SE/30 vor ein paar Jahren schon mit neuen Elkos ausgestattet hatte, waren noch eine Menge vorrätig. Hier das gerettete Board mit neuen Elkos, bestückt mit 8MB RAM (das andere Board hat 128MB drauf).:kafeee:



    Hier noch mal im Detail zum Vergleich vorher...



    ud nachher...



    Und eingebaut für den finalen Test



    Man beachte das Datum. Das Date&Time Control-Panel kann das nicht, aber mit einem kleinen Pascal Progrämmchen kein Problem...


  • Vorhin habe ich meinen Philips Logic Analyzer aufgebaut um den Datenverkehr zwischen einer WANG 2200T und einem WANG-Disk-Emulator von Georg zu untersuchen. Dafür haben 24 der 64 Kanäle ausgereicht. 8)

    Das waren die Vorarbeiten um dann nächste Woche das Protokoll der WANG CS von vhauffmr zu analysieren, die beim Move-Befehl mit dem Emulator noch Probleme mit dessen Software macht...


    Sammle Computer und Taschenrechner bis ca. 1990, CPUs, Speicher, Speichermedien aller Art und suche u. a. EPROM C1701&C1702, i487SX-CPU, IBM-Monitor 5151, IBM-XT-Tastatur Model F, Texas Instruments Notebook TravelMate 3000, Citizen W1D 3,5"-Disklaufwerk, MiniSD- und eMMC-Karten, Magnetblasenspeicher, Bänder (3/4"/1"/AIT/Mammoth/Travan/VXA) und Medien (2" LT-1, Apple Twiggy-Disk 5,25", Bernoulli Box II, HiFD, Jaz, Quest, SQ100-400)

  • Versuche, ein Sega Saturn per RGB an die Röhre zu bringen, damit ich endlich mit den Jungs gepflegt Verbrecher mit der Lightgun jagen kann.

    Geht nix über ne Runde Virtual Cop mit der Lightgun :). Beide Teile sind toll aber teilweise auch bockschwer...

  • Bislang jagen wir in S/W auf einem kleinen Sony-CRT. Die Lightgun finde ich nicht schwer, vermittelt ein solides, echtes Feeling ;) Das muss so.

    Die Generation Smartphone darf ruhig mitbekommen, wie sich was Echtes anfassen könnte....

  • Vielleicht darin, einen Fernseher mit Bildröhre ohne 100Hz Technik mit RGB zu finden?

    Mit einem LCD Teil geht die Lightgun nicht...

  • Ich spendiere meiner Ducky One 2 SF morgen neue Keyswitches... die original verbauten Cherry MX brown prellen auf einigen Tasten schon deutlich (unglaublich, eigentlich?!).


    Deshalb teste ich mal unglaublich günstige, dennoch vielgelobte Chinesen: Akko Lavender Purple Switches!

    Da die Ducky kein Hotswap hat, muss ich jeden Taster auslöten und den neuen wieder einlöten... mei, was tut man ned alles, gell? :)



    Da sollen sie rein:


  • Berichte mal!


    Und btw ducky, wie stehst du zu deren Qualität? Meine One2 Mini ist ein Quell purer Enttäuschung. Selten so ein knarziges Billoplaste gehabt.

    Ich war anfangs echt begeistert, weil es ja keine Vollmetall-Tastaturen mit QWERTZ-Layout gibt (keine halbwegs bezahlbaren, jedenfalls).
    Und die üblichen Gaming-Tastaturen sind mir einfach viel zu groß.

    Da kam die Ducky gerade recht- aber nach einiger Zeit prellten dann die ersten Taster... ich frage mich mittlerweile, ob da wirklich echte Cherry MX verbaut sind? :)
    Aber stimmt schon: In Summe ist es ein Plastikbomber- leider. Ich hätte so gerne eine massive Alutastatur, aber die ganzen Groupbuys sind immer nur für das UK/US-Layout... woher dann die passenden Keycaps bekommen, wenn man DIN-ISO haben mag? :(


    Viele Grüsse,

    Matthias

  • Berichte mal!


    Und btw ducky, wie stehst du zu deren Qualität? Meine One2 Mini ist ein Quell purer Enttäuschung. Selten so ein knarziges Billoplaste gehabt.

    Hab sie heut erfolgreich umgebaut:

    - hatte noch nie bessere Tasten unter meinen Fingern

    - null Kratzen, weit weniger Spiel beim Betätigen

    - deutlicherer Bump (muss man mögen)

    - kein Klappern, kein Prellen


    Ich kann die Teile aktuell absolut empfehlen- ob sie sich auf Dauer bewähren, wird sich zeigen. Bislang bin ich absolut begeistert, auch der Klang ist herrlich! :)