• Gibt es einen Emulator/Simulator für Kasettenlaufwerke/Bandlaufwerke?

    So etwas wie das GOTEK für DiskImage nur eben für Kasetten-Images.

    Ich stelle mir vor, daß entsprechend auf einer SD-Karte WAV-Files (oder andere geeignetere Formate) aufgenommen, abgelegt und wieder abgespielt werden können.

    Eine Hardwarelösung ohne Verwendung eines Laptops.

    Axel

  • Danke schon mal für die Beispiele!

    Werde ich mir nach der Arbeit heute abend mal anschauen.

    Ich habe da keinen speziellen (Home-)Computer im Sinn. Habe da schon so einige, an die man einen Kasettenrecorder anschließen konnte.

    Sollte somit so universell sein wie möglich. Nur dann eben mit angepassten Adapterkabeln/Steckern.

    Axel

  • Ich hätte jetzt einfach einen MP3 Player verwendet, oder spricht da was dagegen?

    Naja im Falle vom TAPuino spricht schon vieles für das TAPuino und gegen den MP3 Player.


    Vorteile des TAPuino:

    • der C64 kann den (virtuellen) Motor an- und abschalten
    • auf der SD Karte können tausende platzsparende TAP Dateien sein
    • die Suche nach der richtigen Datei ist am TAPuino auch sehr Benutzerfreundlich ...
    • das TAPuino kann auch aufzeichnen wie ein echtes Tape
  • Gibt es einen Emulator/Simulator für Kasettenlaufwerke/Bandlaufwerke?

    Für welchen Rechner denn überhaupt? :nixwiss:


    Tapuino und CBM Tape Pi sind ja speziell für Commodore-Rechner. Denn der verlangt kein Audiosignalsignal sondern ein TTL-Signal.

    Aber du schreibst ja leider nicht dazu, was du überhaupt vor hast.


    Wenn du wirklich nur einen handelsüblichen Kassettenrekorder ersetzen willst, dann bleibt als universelle Lösung nur der MP3-Player. Alles andere ist rechnerspezifisch.

  • Wenn du wirklich nur einen handelsüblichen Kassettenrekorder ersetzen willst, dann bleibt als universelle Lösung nur der MP3-Player. Alles andere ist rechnerspezifisch.

    Oder ein Diktiergerät wie dieses:


    https://www.amazon.de/gp/product/B07MTC91K3


    Das kann auch im WAV Format, also ohne Verlust speichern und legt einzelne Dateien ab, die man mit dem PC austauschen kann. Ich habe mir das gekauft, weil es jemand in (diesem?) Forum mal für den Zweck benutzt und empfohlen hat. Selber ausprobiert hab ich es aber leider immer noch nicht.


    Gruß, Rene

  • mein MPF-1B will regelrecht "angeschrieen" werden - das einzige Gerät, was laut genug ist, um da eine korrekte Datenübertragung zu gewährleisten ist mein alter IBM T40 Notebook - alle Regler VOLL aufreissen - und dann am besten mit nem guten Player wie Audacity ..dann gehts:fp:

  • Ich habe in den letzten 30 Jahren so einige Computer gesammelt. Bandspeicher waren zu Beginn der Homecomputerära ein beliebtes Medium,

    weil relativ günstig. Viele Kasetten, die mit den einzelnen Computer (vom Kim-1....bis zum CPC) erworben wurden sind altersschwach bzw. unbrauchbar

    geworden. Einige Tapes hatte ich derzeit selbst mit dem Computer eingelesen, den weit aus größten Teil an Software habe ich aus dem Internet heruntergeladen. Wenn ich denn mal..... was davon ausprobieren wollte, scheiterte es oft am Aufwand für der Erstellung einer Casette. Das zweite

    Problem.: Fast alle Recorder haben mitlerweile mechanische Probleme: Vom Antriebsriemen bis hin zu Andruckrolle, die sich auflöst ober steinhart

    geworden ist. Das bestätigt mir immer wieder: Ein Computer ist (auch) ein Problem-Vervielfältiger.

    Dieser "spezielle" Tape-Recorder soll nicht die alten Casettenlaufwerke ersetzten, denn die die gehören ja originär zu diesen Systemen.

    Damit möchte ich schneller zum Ziel kommen und mal das eine oder andere Programm auf der original Console laufen lassen.

    Den Einwand von Detlef, daß mit den TTL-Pegeln bei manchen Rechnern, hatte ich jetzt noch gar nicht auf dem Schirm.

    Müsste mir mal mit einem Oszi anschauen, was von diesem Ausgangssignal bei der Wiedergabe übrig bleibt.

    Das mit den unterschidlichen Lautstärkepegeln hatte ich schon an anderer Stelle flüchtig gelesen. Aber wohl erfolgreich verdrängt.

    Eine "eierlegende Wollmiichsau" ist wohl nicht so einfach zu realisieren. Auch weil es es keinen Standart gab (Außer dieses Kansas..Dingsbums)

  • Wobei man so eine hohe Qualität nicht unbedingt braucht. Wenn man sich die Kassettenrekorder so anschaut, die im Homecomputerbereich üblicherweise zur Datenspeicherung verwendet wurden. Da tut's auch MP3. Bei MP3-Player fehlt natürlich meistens die Aufnahmefunktion.

  • Ich habe mir gerade von TEAC den TASCAM DR-05X bestellt. Das Gerät hat einen Datei-Manager, SD-Karte, USB-Anschluß, Line In und Line Out, manuelle

    und automatische Aussteuerung, MP3 und Wav, ... Möglichkeit der Veränderung ( 0,5 bis 2,0x) der Abspielgeschwindigkeit.

    Werde einfach mal ausprobieren, wie weit ich damit komme.

  • Ich habe auf diversen 8-Bit Homecomputern mit "normalem" Kassettenanschluss (also einfach Line-In/Out) einen Lowcost Player/Recorder im Einsatz:

    Das Ding heißt "Lychee 8GB LCD Bildschirm Digitales Diktiergerät" und stammt natürlich aus China, es wird bei uns auch noch unter anderen Namen angeboten (JOLVVN, COVVY, etc.). Ich habe es auf Amazon erstanden (https://www.amazon.de/Lychee-D…diorekorder/dp/B019I01QKU). Es hat Line In und kann unkomprimierte WAV Dateien anlegen, somit eignet es sich gut als Computer-Datenrekorder. Nachteilig sind allerdings die sehr geringen Ausmaße, weshalb Display und Tasten recht klein geraten sind.

  • Das Gerät habe ich bei der Suche auch gesehen. Da hat mich, ehrlich gesagt, der Preis gestört. 18,99 EUR. Ob da noch die Qualität stimmt?

    In der Vergangenheit habe ich da eher schlechte Erfahrungen gemacht. Vorallem mechanische Probleme. Druckknöpfe die klemmen, Anzeigen

    die Streifen bekommen, Pixelfehler, schlechte Kontake in den Batteriefächern, Batteriefächer in denen die Batterie Platz genug findet ....

    Beispiel:

    Zuletzt hatte ich mir ein Internetradio von DUAL für die Werkstatt gekauft. Klangqualität ist hervorragend. Aber, daß hatte ich in Rezensionen gelesen,

    ist die Ausfallwahrscheinlichkeit bemerkenswert groß. So dann bei mir auch. Habe das Problem aber gefunden. Es ist die Kopfhörerbuchse

    (3,5mm Klinke). Wenn man diese benutzt, werden die geräteseitigen Lautsprecher abgeschaltet. Dazu ist in der Buchse eine Kunststoffnase verbaut, die

    die entsprechenden Kontakte öffnet. Und die Kunststoffnase ist es, die das Problem verursacht. Der verwendete Kunststoff zerlegt sich und wächst und

    dabei werden die internen Lautsprecher dauerhaft abgeschaltet. Und auch das Kunststoffgehäuse der Buchse selbst macht Probleme. Es sieht aus

    als ob der Kunststoff schwitzt. Sie ist naß. Es müssen wohl Salze im Kunststoff stecken, an denen sich die Luftfeuchtigkeit absetzt.

    Problem durch Resektion beseitigt.

  • Die beschriebenen Probleme bei Kopfhörerbuchsen billiger Radios kenne ich auch aus der Vergangenheit.
    Das MP3/WAV Diktiergerät funktioniert bisher problemlos. Aber ich nutze meine einzelnen Retro-Computer ja meist nur wenige Tage im Jahr, das Diktiergerät wird also nicht sehr beansprucht ;)

  • Ok. Hätte es dann wohl auch getan. Das Gerät jetzt kostet auch das 5-fache. Was kommt da jetzt rechnerisch bei raus: Funktioniert x 5 = ???

    Für die Wiedergabe eines TTL-Signals braucht es wohl noch eine extra Schaltung am Line-Out. Ich kenn den Spannungshub nicht, aber die

    Batteriespannung beträgt wohl nur 2 x 1,5V. (Wenn es da im Gerät keinen Spannungsdoppler gibt.) In der Bedienungsanleitung, die vorab gelsen

    habe, werden keine technischen Angaben hierzu gemacht.

  • ich hatte mal vor ein paar Jahren eine art mini Review für diese Adapter Kassette hier im Forum gemacht...finde es aber gerade nicht...

    Jedenfalls funktionierte es ganz gut mit meinem C64 und Datasette....:)

  • Hallo "blindarm"

    Habe gerade deinen Beitrag nachgelsen und dabei ist mir wieder etwas eingefallen. Diese Dummy-Kasette hatte ich doch schon mal gesehen. Hatte

    ich auch mal soetwas? Meinen Bruder gefragt und ja- Er wußte sogar wo Teil liegt. Dort lag es jetzt fast 30 Jahre! (Man fühle ich mich jetzt alt)

    Hier die Fotos:




    Das ließe sich evtl mit einem elektronischen Diktiergerät kombinieren. Und zwar für den Fall, daß der Recorder fest im Computer eingebaut ist.

    Z.B.: Pet oder CPC.

    Ein Vorteil wäre, daß einige dieser modernen Geräte mehrere Datensätze auf einer SD-Karte verwalten können.

  • Die Kassete hab ich damals auch genutzt, um meinen D100 Diskman an meinem nur Kassetten Autoradio zu betreiben.

    Irgendwo müsste die noch sein, der Discman hat sich leider selbst zerstört.

    Das ware noch Zeiten.