Auf der Suche so gefunden.....

  • Das Schöne am Frühjahrsputz: Man findet ganz tolle Sachen, die man längst vergessen hat (Alzheimer?) und die zur Neuanschaffung schon wieder auf dem Einkaufszettel stehen (Kaufsucht?). :fp:


    So wie diese Schmalspur-Netzwerklösung für die Parallelschnittstelle.



    Soll Datenübertragung zwischen max. 4 PCs bei gleichzeitigem Zugriff auf 1 gemeinsames Peripheriegerät ermöglichen. Oder den Zugriff von einem PC auf 4 Peripheriegeräte (an nur einem Parallelport). Läuft unter DOS und Windows. Ob das kleine Kästchen wohl auch mit CP/M und Linux kann?

    :tüdeldü:

    : RPN ."Register-Postfix-Notation" ;

  • Das Schöne am Frühjahrsputz: Man findet ganz tolle Sachen, die man längst vergessen hat (Alzheimer?) und die zur Neuanschaffung schon wieder auf dem Einkaufszettel stehen (Kaufsucht?). :fp:

    Kenn ich, gestern etwas aufgeräumt und ich habe jetzt plötzlich 3 Dosen Silikonspray...

    Ständige Interessen: Atari 16/32 Bit - Atari Lynx / weitere Interessen: C64 - Atari 2600/7800 - Sega Mega Drive - Casio Digital Diary SF/CSF (alle Reihen - die sammle ich nicht nur, ich benutze auch) / Psion Serie 3/a/c/mx

    Zu neu für den Verein: Nintendo DS (komplette Reihe)

    Derzeit wieder im Fokus: mein Atari Lynx FlashCard Projekt.

  • Hab schon gedacht, das Heft wäre verschollen...


    Dieses Heft gab Olivetti jedes Quartal an den Fachhandel heraus. Der Inhalt meistens für uns Azubis eher uninteressant. Dieses Heft war wegen einer Seite aber interessant und sieht auch dementsprechend mitgenommen aus, auch die Seiten im Inneren sind vom vielen Blättern lose, ich habe das damals auch stolz in der Verwandtschaft rumgezeigt, und auch bei Freunden, weil die sich nicht vorstellen konnten, was ich da in Frankfurt mache.


    Der mit dem Pfeil das bin ich. Da hatten wir ab August '86 als Start ins erste Lehrjahr drei Monate "Grundausbildung" im Ausbildungszentrum in Ffm-Niederrad, außerhalb der berühmten Eiermann-Türme, sondern in Räumen, die eine Parallelstraße weiter von Hertie angemietet waren. Wenn ich mich noch recht erinnere waren wir damals sogar von der Berufsschule befreit, die jungen Herren von OIlivetti mussten erst später auch dort 1-2 mal Wöchentlich hin. Das Foto ist natürlich gestellt, aber diese 3 Monate wurde Mechanik und Grundlagen E-Technik gepaukt, es war gleichzeitg ein Aussieben, jeden Morgen gabs einen kleinen Test über das, was am Vortag gemacht wurde. Die sichtbaren Schreibmaschinen sind elektromechanische Kugelkopfmaschinen aus der Lexikon 9x Serie. Die beiden Leitz-Ordner mit den Lerninhalten aus den 3 Monaten habe ich noch, unter anderem seitenweise Explosionszeichnungen verschiedener mechanicher und elektomechanischer Schreibmaschinen, jeweils einzelne Funktiuonsgruppen, die ganze Kinematik erklärt, Linea 98, Tekne/Editor 3 bis 5, Lexikon 90-94.


    Ein schönes Souvenir.


    Ich habe bei dieser aktuellen Suche, nennen wir es besser "aufräumen", noch mehr interessante Sachen gefunden, die ich längst verschollen glaubte. Etwas lustiges gibts gleich nebenan.

  • Als ich das Heft da fand, fand ich noch etws, was ich lange verschollen glaubte... Hab dafür schon das ganze Haus auf den Kopf gestellt, aber nix, fort... fort is fort, abgehakt.


    Und dann, so nichtsahnend, warum hab ich da nie gesucht, was ist denn das für eine Mainboardkiste...?



    Auf dem Barcode-Aufkleber steht "MS-6167", das ist das allererste AMD Athlon SLot-A Mainboard überhaupt, MSI hat damals zusammen mit AMD und Gigabyte das "AMD Fester" Referenzdesign für den AMD 760 Chipsatz für den Slot-A Athlon gemacht, und diese Mainboards wurden zunächst eigentlich in weißen Kartons verkauft, um sie etwas vor Intel zu "verstecken", das gab nämlich damals riesen Knatsch, weil AMD auf einmal eine konkrrenzfähige CPU hatte, Intels einzige Chance AMD klein zu halten war die eigenen Mainboardpartner unter Druck zu setzen, damit die dazu keine passende Boards anbieten. Wie wir wissen, ging dieser Plan schief, hat MSI und Gigabyte trotzdem gemacht. Aber mein MS-6167 mit der Athlon 750 CPU, die weiß ich, wo die sind, in dem Karton nicht. Aber was ist da drin?


    Ouhauerrhaaa! Den ganzen Krempel hatte ich schon zig mal gesucht und schon abgeschrieben. Ich hatte allerdings auch eine Mainboardschachtel von ES°COM in Erinnerung, dass diese Sachen da drin wären. Offensichtlich muss ich mal umgepackt haben.



    Diese ISA-RAM-Karte ist mit 2,5 MB bestückt und so eingestellt, dass sie einen PC, der schon 2MB hat, entsprechend erweitert. Ich hatte die damals vorrübergehend in einem 486er drin, bis ich mir mehr 1MB SIMMs leisten konnte. Jetzt ist die perfekt für einen 286er, z.B. meine Olivetti M28, M280, M290 oder für den ATARI ABC-286, da passt dann die Zugriffsgeschwindigkeit aufs RAM über den ISA-Bus besser als bei einem 486er.


    Links der c't-Flasher, den ich einst auf der Arbeit benutzt habe, um unzähligen Kunden ihre BIOS-Chips neu zu flashen, wenns mal schief ging. Rechts eine Speichererweiterung für HP-Laserjet 2 und 3, so einen hatte ich mal hier, da ist aber mal beim Drucken mir die halbe Mechanik um die Ohren geflogen, die RAM-Karte und die 68000 CPU habe ich aufgehoben, der Rest von dem Drucker landete damals dann im Müll.


    Aber fast das wichtigste in der Kiste sind die ganzen Chips. Viel für Atari ST, z.B. MMU, GLUE, DMA-Chips, 3x 68000, verschiedene TOS-ROMs, ein paar GALs für ICD-Hostadapter und für ein HD-Kit, aber auch viele Chips für den C64, CIA, Kernel/Basic-ROMs, statische RAMs (6264, ...), aber auch Z80-CPUs, Z80-PIO, Z80-SIO, Z80-CTC, einen AMI-Key2 Tastaturcontroller für PCs, Nadeltreiber für den Olivetti DM105, usw.


    Die muss ich jetzt mal katalogisieren, sortieren und dann auch mal testen, teils steht mit Filzstift geschrieben "Ok" oder "Def" drauf, aber auf vielen nicht.


    Ein besonderer Schatz ist dieses Kästchen, links das ist ein NEC 8709 Prozessor mit Firmware für die Olivetti ET Compact 60 Schreibmaschine, die drei geöffneten Chips sind NEC 7809, auch die müssten aus der ET Compact 60 sein, aber als Keramikversion, vermutlich defekt, sonst hätte ich die damals nicht geöffnet. Laut Internetrecherche sind diese Chips Z80 kompatibel. Unten Rechts das ist ein Chip von MOS (Bezeichnung lesbar: CS 1009 - laut Googlesuche, bei Wikipedia gefunden: MCS 1009 - 90 Tasten Tastaturmatrix Decoder?), Datecode 01 1977, vermutlich aus einem Taschenrechner.


    Wegen dem MOS-Chip werde ich jetzt vielleicht gleich überrannt...? Ich kenn euch doch!

  • Heute ein Spiel gesucht und dabei einen Rechner gesehen um den ich mich schon laaaange kümmern wollte. Deswegen wurde dieser spezielle Schneider CPC gleich eingepackt. Zu Hause dann getestet: er lief - sogar das 3 Zoll Laufwerk läuft besser als das bei dem ich gerade den Riemen getauscht hatte ....

    Mal schauen was xesrjb dazu sagt .... ;)

  • Hier müssen wir stark sein- bzw. Einige von uns. Den Kanal schau ich ab und an sehr sehr gerne- die Burschen machen nix kaputt und sind immer vorsichtig. Generell ein empfehlenswerter Kanal:


    https://youtu.be/rrx1tK5xcAk


    Für 1ST1 wäre sicherlich auch was dabei- scheint eine italienische Textilfabrik gewesen zu sein. ;)

  • Ich habe zwei M24/M28 Monitore ausgemacht, eine M28/280, vier Lexikon 9x Schreibmaschinen und eine Tekne 3 Schreibmaschine. Sonst leider nix, aber die zu bergen lohnt nicht, völlig fertig, verkackt. Die vielen vielen Terminals scheinen von Qume zu sein, auch ein paar Compaq-PCs habe ich erspät. Bei dem blauen Großrechner wo man auf allen Schränken 380 lesen konnte, denke ich dass das was von IBM war.