Mein neuestes Etwas

  • Nei, die Styroporeinlage fehlt - und auch das Handbuch - das meinte ich mit "es fehlt wohl einiges"

    Naja, das Styropor ist ja kein "wichtiges" Teil das fehlt!

    Handbuch kann ich Dir dann einscannen, falls Du keines findest.:)

  • Dank Belle bin ich zu einem weiteren schönen Keyboard gekommen. Nicht ganz ein echtes HighEnd Teil und vermutlich würde es das Industrial Grey IBM Clicky Keyboard nicht toppen, aber es hat trotzdem etwas Interessantes. Es funktioniert nämlich durchaus mit Switches ( Mikroschalter ), aber eben mal nicht mit den so gehypten Cherry oder ALPS Varianten, sondern mit welchen des Herstellers Futaba. Die Firma könnten manche aus dem Modellbaubereich von Funkfernsteuerungen her kennen, da sind sie quasi der "must-have" Hersteller ( v.a. wegen der Modularität und wegen der Qualität der Sachen ).


    Der Rest des Keyboard ist eher "günstig" - stabile, aber einfache Plastik und ein wenig klapprig, ohne das wirklich was dran klappert. Bis auf eine Nähnadel, die sich im Inneren fand ! :)

    Es ist ein gewisser Widerspruch zwischen Platine und Gehäuse. Dafür gibt es hohe Aufsteller und viel Platz für Belegungsmasken o.ä.



    Futaba Switches haben nicht den üblichen Aufbau, sondern sind was GANZ Eigenes - oder Eigentümliches ; wie man will.


    Eigentlich sind es sowas wie Buckling-Spring Switches , mit der Besonderheit, das Mechanik und Elektronik nochmal ( durch einen dicken Gummipuffer ) komplett getrennt sind. Das eigentliche Prinzip ist dabei eher sowas wie bei einem "Knackfrosch" - sollten also "Frog Clicker Keyboard" heißen ...


    Es gibt mittig im Switch eine Metallplatte, die man nach unten druchdrücken kann. Dadurch, daß sie ab einem bestimmten Punkt eben ala Knackfrosch umspringt, schlägt sie dann gewissermaßen selbsttätig auf den darunterliegenden Gummipuffer und unter diesem liegt dann ein einfacher Metallblattfeder-Kontakt, der die Anschlüsse untendrunter "kurzschließt".

    Oberhalb der Knackfroschplatte sitzt eine Feder, die das Tasten weich macht und die Taste wieder nach oben führt.


    Alles zusammen ergibt sich ein irgendwie sehr eigenwilliges Tastgefühl. Sehr weich und schon fast ein wenig schwammig, aber trotzdem mit einem satten Klick ( wenn auch nicht aufdringlich, sondern eher dezent ), der aber auf eine seltsame Art vom eigenen Tasten entkoppelt zu sein scheint.


    Vermutlich, das muß ich mal noch probieren, gewöhnt man sich da beim Tasten dann auch an, die Taste nie wirklich bis zum Anschlag ( der ja außerdem noch gummigepuffert wäre ) durchzudrücken - was das Gefühl von "Weiche" und "Fingerkuppenschmeichler" noch verstärkt.


    Also definitiv keine Tastatur für ganz harte Kerle, die immer mit dem Brecheisen unterwegs sein müssen - aber für den kultivierten japanischen Samurai oder den chinesischen Mandarin sicher bestens geeignet. Davon abgesehen wahrscheinlich auch für Vielschreiber ... hätt' ich sie ja gleich mal benutzen können.



    Einen schönen Einblick in den Aufbau der Futaba Mikroschalter geben diese beiden Videos


    https://www.youtube.com/watch?v=6RCuy1JOqKI

    Teardown - Futaba MA clicky switches


    https://www.youtube.com/watch?v=RH1FQc5Z7Go&t=3m24s

    Datacomp DFK-700FI review (Futaba MA "clicky switch")



    und noch, ein paar Bilder vom mittlerweile gebadeten Neuzugang


         


         


         




         


         

  • Bei Aldi C64 wird gerne mal gemogelt. Also gut aufpassen.

    Da gibt es wohl ein paar Sachen woran man den erkennt. Soll hinten bei den Abschlüssen z.B. keine Beschriftungen haben.


    Muss mal genauer suchen worauf ich dann alles achten muss.


    Aber da da geschummelt wird, höre ich jetzt zum ersten Mal... Ich meine ist ja nicht der goldene, der wirklich sehr gerne gefälscht wird.


    --

    Elaay (aka WStyle) - Commodore 4 Ever !


    there are 10 types of people in this world, those who understand binary and those who dont

  • Aber da da geschummelt wird, höre ich jetzt zum ersten Mal... Ich meine ist ja nicht der goldene, der wirklich sehr gerne gefälscht wird.

    Ich würde nichtmal unbedingt von "Fälschungen" sprechen. Das Problem ist einfach, dass es dank der Gehäuse- und Tastaturkompatibilität relativ leicht ist, Teile per Kreuztausch zwischen verschiedenen Modellen des C64 auszuwechseln. Da ist schnell mal eine beige Tastatur aus einem ansonsten defekten C64G in einen braunen Brotkasten umgesteckt, dem halt diverse Tastenkappen fehlen oder der diverse abgebrochene Stempel hat. Das muss nicht mit dem Hintergedanken passiert sein, einen "Aldi-C64" zu erzeugen, sondern vielleicht nur, um einen 64er zu komplettieren.


    Deshalb ist es umso wichtiger, dass es eindeutige Merkmale für "originale" Modelle gibt. Mal abgesehen davon, dass selbst Commodore anscheinend teilweise verbaut hat, was gerade so im Lager war - also auch mal orange F-Tasten vom VC-20, dann wieder dunkelbraune...


    Anyway - wer Wert auf ein authentisches Original legt, sollte penibel auf die gesicherten Merkmale achten...

  • Mein neuster Fang aus der Bucht, ein Philips P2740 Terminal.

    Der Netzfilter war kaputt und hatte einen Kurzschluss verursacht.

    Habe ihn abgeklemmt. Jetzt läuft es.

    Das könnte ein umgelabeltes Hazeltine H1000 Terminal sein.

    Auf Bitsavers gibt es eine kurze Beschreibung.


    http://www.bitsavers.org/pdf/hazeltine/H1000/

  • Brunsviga 13RM in gutem Zustand.

    Mit der IP Adresse drauf kann die nie funktioniert haben;-)


    Durch Nachfrage bekommst du eventuell HIER eine Anleitungskopie. Zumindest steht das da. Aber zum Download habe ich da nichts gefunden.

    Suche Teile und Geräte für DEC PDP8 Systeme, DEC PDP 11/40 (Unibus) und Teletype ASR-33+ ASR-35. Sowie Zubehör, Doku usw. aus dem Umfeld.

  • Die funktioniert vermutlich genau so: https://www.youtube.com/watch?v=VCODkEkECD4


    Ich hab da mal Beispiele für Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division ausgeführt. Und weil's mir langweilig war, auch das Quadratwurzelziehen...


    Innenleben: http://www.wolfgangrobel.de/museum/thales.htm


    Diese Sprossenradmaschinen sind alle mehr oder weniger gleich aufgebaut.

  • Da wir es im anderen Thread von "Jugend zurückkaufen" hatten:

    Die gleiche Uhr (Texas Instruments 500 Series) hatte ich als Kind, leider ging sie im Laufe der Jahrzehnte verloren. Vor ein paar Tagen habe ich sie bei einem ebay-Verkäufer in Florida als "untested" gekauft, eben kam sie an. Batterien rein und siehe da:

    Es gibt ein bisschen Übersprechen beim Bubble-LED-Display, aber reinigen muss ich die sowieso erstmal intensiv. Riecht nach vielen Jahren Keller :D

  • DDD war ein Atari-Händler. Eigentlich ist das je nach Kapazität nur eine ganz normale Megafile 20, 30, 60 oder SH205, mehr nicht. DDD hat nur einen leiseren Lüfter eingebaut, oder vielleicht auch nur einen Vorwiderstand eingelötet, und einen eigenen Treiber beigelegt, der aber nicht besser ist als das Original - rückblickend eher sogar schlechter, weil er sich mit modereneren Treibern nicht verträgt, wenn man mal auf einen moderneren Treiber (z.B. HDDRIVER, ICD, CHBD) umsteigen möchte, die können nämlich das Partitionsschema von DDD nicht lesen, wenn ich mich noch recht erinnere... (Das gleiche Problem hat auch der HDPlus-Treiber von Eickmann). Gab noch mehr Händler, die sowas gemacht haben. DDD hat auch die SLM-804 Drucker umgebaut, und zwar haben die in Reihe zum Deckelschalter noch einen Kippschalter eingebaut, so dass der Drucker glaubt, er wäre offen, obwohl der Deckel geschlossen ist. Das hat den Sinn, dass der Drucker nicht die ganze Zeit lärmt, heizt und lüftet, aber das DMA-Interface trotzdem mit Strom versorgt wird, und den Bus nicht blockiert. So einen "Laser/8" habe ich hier stehen, leider ist er kaputtgeheizt.

  • Ja, die DDD konnte ich mit HDX v5.00 nicht dazu bewegen die HDD zu Formatieren.


    Nach langen suchen habe ich die Ver. 3.0 gefunden und damit läuft die Platte.


    Eingebaut ist eine ST-277r.

  • Post aus Banja Luka. "Zollamtlich abgefertigt" siehe Deklaration. Was mag wohl drin sein?

    Die VLC soll *noch* länger zum booten brauchen? :-)

    Suche: SGI Indigo (gerne IP12), DEC/DIGITAL CRT Monitor und ein VT240 (inkl. Monitor).