Mein neuestes Etwas

  • Die 3/60 (...)

    Demonstriert auch schön, daß es eine Fehlinformation ist, die so durch die Welt geistert, daß man für ein 'echtes' Unix unbedingt eine Maschine mit einer kompletten MMU braucht ... also üblicherweise mindestens eine 68030.

    Wie Holger es "punktiert" hat, auch Sun hatte ausnahmslos für jede Architektur ab Sun-1 eine Memory Management Unit (MMU) on-board, eine Kombination aus aus ctx+seg+page map (Speicher) zzgl Software in Form von Kernel-Routinen und Datenstrukturen. Das ursprüngliche Sun MMU-Design war "confidential", ein anderes Wort für proprietär aber in Sun-Jargon akzeptabel und darüber hinaus, lizenzierbar. Die Verallgemeinerung und Optimierung erfolgte erst ab SPARC ISA V8 mit der Sun Reference MMU (SR-MMU). Zu Beginn noch außerhalb des Prozessors implementiert, wie bspw. durch den CY7C605 Cache/Memory Mgmt Unit (CMU), Bestandteil auf den frühen MBus CPU-Modulen von Cypress/Ross für die Sun-4/600er-Serie, auch bekannt unter CY6001 bzw CYM6002. Beide MBus-Module wurden hier noch als SPARC V7 realisiert.


    Jede MMU im Zusammenhang hat ihre Wurzel - und mir ist keine anderen bekannt aber was heißt das schon - bei DEC VMS/VAX. :anbet:

    Wer das genauer nachlesen mag, das Material ist da...

    Sun-1 68000 CPU Board (> Feb 1982), S.4 oder auch im SUN-1 System Ref Manual V1.0 draft of Jul 27, 1982, S. 34 und S.37f

    Sun-2 Arch (Dec 1983) auf Basis Motorola 68010

    Sun-3 Arch V2.0 (May 1985) auf Basis Motorola 68020, später sun3x mit 68030.

  • Ja, Lehmanns, da war ich auch lange Zeit treuer Kunde. Bis eines Tages:


    Ich hatte bei Lehmanns englische Fachliteratur bestellt. Originalpreis irgendwas um die 30US-$, Lehmanns wollte deutlich über 50DM. Da mir keine andere Quelle bekannt war, hab ich's halt bestellt. Kam dann nach ca. 3 Monaten. In einem fürchterlichen Zustand. Seiten eingeknickt, Ecken ramponiert. Konnte ich so nicht annehmen.


    Zwischenzeitlich hatte ich von einem Online-Buchhändler gehört, der Name hatte irgendwas mit Brasilien, Amazonas oder so zu tun. Da war das Buch verfügbar, für unter 40DM inkl. Porto. Kam nach einer Woche an, in perfektem Zustand.


    Ich bin nie wieder zu Lehmanns gegangen ...

  • Ja, Lehmanns, da war ich auch lange Zeit treuer Kunde. Bis eines Tages:

    [...]

    Zwischenzeitlich hatte ich von einem Online-Buchhändler gehört,


    Ich bin nie wieder zu Lehmanns gegangen ...

    Und so fing das Sterben des Einzelhandels an.... :tüdeldü:

  • Mit schlechtem Kundenservice. Genau. Leider. :(

  • Mit schlechtem Kundenservice. Genau. Leider. :(

    Erinnert mich auch den Niedergang der Computermeile in der Münchner Schillerstraße. Heut sind genau... 2-3 Geschäfte übrig geblieben, die sich auch nur tragen, weil sie entweder quersubventioniert werden oder das Computerbusiness nebenbei machen.

    Da war auch Service bei vielen eher Mangelware, aber leider hats auch die guten Läden mit feinem Service erwischt, wo man gerne reingegangen ist. Und seit längerer Zeit kann ich für Kleingedöns direkt in China bestellen.

    Tempora mutantur.

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    Q:"Können Sie Ihre Maus bewegen?"
    A:"Ich habe keine Haustiere!"
    ... feinste Grüße

    Wenn ich mal nicht hier aktiv bin, dann auf meinem Blog breakingbrick.de.

  • Ich bin tatsächlich wieder schwach geworden :fp: und hab deswegen heute einen schnieken Pentium 100 erhalten :).

    Ich find das Design des Gehäuses wirklich Klasse.

    Und ich muss sagen dass es, obwohl es anscheinend ein "Noname" Gerät ist, ein sehr gut aufgebautes System ist. Beispielsweise ist die CPU nur mit einem passiven Kühlkörper ausgestattet. Davor sitzt an der Front, ein größerer Gehäuselüfter, der angenehm leise arbeitet...

    Kenne ich so aus den Rechnern zu dieser Zeit eher nicht.

  • Gestern bekam meine kleine Tandy Sammlung Nachwuchs und zwar in Form eines süßen CoCo. Genauer gesagt handelt es sich um den "Tandy TRS-80 Color Computer 2" mit Motorola 6809E Prozessor, 16kB RAM und Microsoft Extended Basic V1.1. Mein Modell trägt übrigens die Artikel-Nr. 26-3136A (PAL-Version) und ist eine in Korea produzierte Variante, die deshalb auch den Spitznamen KoKo bekam.

    Jetzt hab ich gelesen, dass sich die CoCo's bis auf 64kB aufrüsten lassen. Wenn ich mir jetzt jedoch meine Board Revision (20261045) anschaue und nach Infos im Internet suche, dann sieht das leider recht mau aus. Falls also hier jemand weiterhelfen kann, wie ich die Kiste auf 64kB hochschrauben kann, dann gerne melden ;)

    Außerdem wäre ein Massenspeicher, wie z.B. ein Floppylaufwerk nicht verkehrt. Hab schon hier im Forum über OS-9 gelesen, was mich natürlich brennend interessieren würde das mal auszuprobieren. Ich bin jedenfalls für jede Unterstützung dankbar.



    Das Gerät war sogar noch versiegelt und die Seriennummer passt mit der auf dem Karton überein.


     



    ... aber nicht mehr lange. Denn ich musste natürlich auch das Innere genauer unter die Lupe nehmen:


     


    Je nach Board-Revison sind andere RAM-Typen verbaut. Bei meinem CoCo gibt es Anschlüsse für ein Piggy-Pack. Leider habe ich weder auf dieser Seite https://www.cocopedia.com/wiki/index.php/Color_Computer_2 noch woanders Informationen für ne RAM Aufrüstung gefunden.



    Mit 498 DM ging der Spaß damals 1985 los (16kB Standard Basic). Das 16kB RAM Modell mit Extended Basic kostete dann schon 578 DM.



    Das Bild ist noch recht gut am Antennenanschluss:



    Der Dragon ist dem CoCo ja technisch sehr ähnlich:



    Und hier noch eine Übersicht meiner kleinen Tandy Sammlung ;)



    Schade, dass Peripheriegeräte für den CoCo extrem selten in Deutschland zu bekommen sind. Zumindest ein 5,25" Floppy wäre nicht schlecht. Somit bleibt mir erst mal nichts anderes übrig Software per WAV-File auf den CoCo zu übertragen. Hat das schon mal jemand gemacht?

    "Link arms,don't make them." - Du musst Gott für alles danken, sogar für einen Franken

  • Außerdem wäre ein Massenspeicher, wie z.B. ein Floppylaufwerk nicht verkehrt. Hab schon hier im Forum über OS-9 gelesen, was mich natürlich brennend interessieren würde das mal auszuprobieren. Ich bin jedenfalls für jede Unterstützung dankbar.

    Ja es gibt eine sehr gute SD Card Lösung für den CoCo: CocoSDC


    OS9, ähm, selbst mit 64K wirst du keine Freude haben, falls es überhaupt geht.


    Ich denke, für OS9 sollte man einen CoCo-3 haben.

    Der hat in der Grundversion 128K, das reicht so lala für OS9.

    Richtig spaßig wird es mit 512K oder mit der 2MB Erweiterung.



    Mein 512K CoCo-3 läuft super mit OS9.

    Ich habe auch die 2MB Erweiteung.

    Aber ich muss gestehen, die liegt seit Monaten in der Ecke.

    Bestellt, dann hat es zu lange gedauert, und dann keine Lust zum Einbau gehabt.

    Es liegt aber auch daran, dass auch einfach kein Bedarf an 2MB da ist.

    Weil alles schon so gut läuft mit den 512K ...


    ... war wohl reine Gier - haben wollen. :D

  • OS9, ähm, selbst mit 64K wirst du keine Freude haben, falls es überhaupt geht.


    Ich denke, für OS9 sollte man einen CoCo-3 haben.

    Der hat in der Grundversion 128K, das reicht so lala für OS9.

    Richtig spaßig wird es mit 512K oder mit der 2MB Erweiterung.

    Oh, danke für die Infos.


    Drauf gekommen bin ich eigentlich, weil ich meinen Tandy Katalog durchstöbert habe und dort diese Anzeige gelesen hab:


    Deluxe RS-232 Programm Pak für 329 Mark ... Datenkommunikation UND Drucken gleichzeitig :platsch: .... ich schmeiß mich wech!


    Ist leider etwas unscharf geworden.

    Hier noch die ganze Seite.


    Ist schon herrlich so in Nostalgie zu schwelgen :love:


    "Link arms,don't make them." - Du musst Gott für alles danken, sogar für einen Franken

  • Somit bleibt mir erst mal nichts anderes übrig Software per WAV-File auf den CoCo zu übertragen. Hat das schon mal jemand gemacht?

    Selber gemacht noch nicht, aber hier werden verschiedene Wege aufgeteigt, wie es wohl klappen soll. (Ich denke übrigens, dass dieser Abschnitt hier unter der passenden Computer-Rubrik gut aufgehoben wäre.)

  • OS9, ähm, selbst mit 64K wirst du keine Freude haben, falls es überhaupt geht.


    Ich denke, für OS9 sollte man einen CoCo-3 haben.

    Der hat in der Grundversion 128K, das reicht so lala für OS9.

    Richtig spaßig wird es mit 512K oder mit der 2MB Erweiterung.


    Ich hatte das mal auf einem Atari Mega STE. Dort lief das super und war ziemlich (!) schnell.

    Der hatte aber auch > 1MB RAM.

  • Vor ein paar Tagen im Elektroschrott gefunden: MGT SAM coupé! Hatte ich noch nie gesehen, dachte erst, es sei ein Teil einer elektronischen Schreibmaschine.

    Aber dann sah ich die Anschlüsse auf der Rückseite, Scart unter anderem, und ich vermutete jetzt eher sowas wie einen Teletext-Terminal.

    Die Internetrecherche ergab dann, dass ich da wohl echt einen kleinen Schatz gefunden habe. :-)

    Netzteil war leider nicht dabei, dafür immerhin noch ein Modul für externes Floppy und Printer.

    Ja und die 2 Tasten fehlen dummerweise. Habe auch schon einen SAM-Spezi aus UK angeschrieben, der hat auch keine mehr.

    Habe den Rechner erstmal komplett zerlegt und Gehäuse und Tastatur gründlich gereinigt. Letztere war richtig ekelig verkeimt.

    Dann Netzteiladapter für PC-Netzeil gebastelt, Scartkabel an TV und los: Rechner startet, aber Bild flackert und nach ein paar Sekunden Schmorgeruch

    und Rauch! Zum Glück nur aus dem Scartstecker, aber what the f***!

    Manual besorgt und ah! : Scartbuchse nicht standardmäßig belegt. Super. Da liegen auf einem Pin, der normal Masse ist 12V Betriebsspannung an!

    Da mein PC-Netzteil strommäßig da auch keine gnade kannte, hat es mir mein gutes Scartkabel (vollbelegt, geschirmt) gegrillt!

    Rechner ist zum Glück heil geblieben.

    Das Diskettenlaufwerk ist natürlich auch defekt, also Riemen degeneriert. Daher konnte ich jetzt noch gar keins der coolen Spiele ausprobieren, die es für das Teil gibt.


    Den IDE-Adapter "ATOM" werde ich mir sicher noch bauen, der ist ja total simpel. Wenn ich hingegen an die Erweiterungen für KC87 denke... erstaunlich.

    :-)


  • Bingo! Habe lange danach gesucht. Ein Keyboard 1 für die Olivetti M24, und sogar mit Maus-Schnittstelle an der Rückseite. Bisher habe ich nur (mehrere) Keyboard 2 und 3 dafür. Das Keyboard 1 ist vom Layout sehr stark an die originale IBM XT Tastatur angelehnt, mit den F-Tasten an der linken Seite. Das Keyboard 2 greift dem Layout der später erschienen IBM AT Tastatur vorraus, was ja noch heute das am weitesten verbreitete Layout ist (um Windows-Tasten erweitert), nur die Position der STRG- und ALT-Taste ist bei der Olivetti-Tastatur etwas ungewohnt und es hat 16 F-Tasten, und das Keboard 3 ist vom Layout nochmal anders, es hat neben den vielen F-Tasten auch noch diverse S-Tasten rund um den Zehnerblock.

  • Nach einer Weltreise Nürnberg->Münchberg->Filderstadt->Dobel:

    Zerlegt und gereinigt.

    Netzteil extern betrieben - OK

    Festplatte extern mit Spannung versorgt - OK

    Ob mehr geht kann ich erst sagen, wenn ich durch durch die Kiste mit Kabeln bin...

  • Oh wie geil!

    Dann wünsch ich Dir aber keine Akku Plage.

    Wusste gar nicht, daß es eine VAX mit Diskettenlaufwerk gibt!

  • Och, davon gibt es genug

  • Dann wünsch ich Dir aber keine Akku Plage.

    Kein Problem.

    Es sind 3 Zellen á 1,2 Volt im Schrumpfschlauch an der Innenseite des Gehäuses.

    Da waren sogar noch ein paar 100mV zu messen.

    Nichts ausgelaufen und inzwischen wieder voll aufgeladen.



    Hier das "Mainboard" ohne die Speichererweiterung und ohne einen bisher nicht näher untersuchten Kontroller.