Mein neuestes Etwas


  • Na dann schaut euch mal das hier an. Es basiert auf dem Hercules-zu-VGA-Adapter, der hier mal vorgestellt wurde. Die Änderung ist quasi nur, dass nicht ein digitales Pixelsignal mit Intensität beigemischt auf Analog-RGB verbunden wird, sondern die drei digitalen Farbsignale jeweils einzeln mit Intensität gemischt werden, heraus kommt dabei ein erstaunlich gutes VGA-Signal, was von gescheiten TFTs (eben jene NEC Multiynsc etc) direkt sauver verarbeitet wird.


    Der Link führt zu einem Thread auf vcfed, wo das mit der Olivetti M24 ausprobiert wurde. Die hat einen proprietären 25 Pin Grafikanschluss, auf dem aber im Prinzip nichts anderes liegt, als CGA Signale, plus Spannungsversorgung (eigentlich für den Monochrom-Monitor), aber eben auch Auflösungen mit 640x400 bis zu 16 Farben (wenn man das Display Enhancemet Board hat) unterstützt. http://www.vcfed.org/forum/sho…DB25-to-DB9-adapter/page3



    Die Teile dafür habe ich schon hier liegen, muss mal dazu kommen, das auf Lochraster nachzubauen, ist ja simpel. Das Problem, was die dort hatten "(more or less)", ist dass sie statt eines Gelb-Tons einen Braun-Ton erwarteten. Da hat die aber ein Italiener darüber aufgeklärt, dass das nicht am Videosignal liegt, sondern am CGA-Monitor, wie der das interpretiert, siehe weiter unten im Thread, da gab es wohl solche und solche.

  • Coast module - in der Regel 256 bis 512kb mehr cache, oft kompatibel, aber nicht immer. Besser immer die pinouts in der Anleitung durchschauen wenn möglich.

    Genau so. Am besten ein Coast-Modul des gleichen Mainboardherstellers nehmen. Nur wer der Hersteller in dem Fall ist, weiß ich nicht, Google spuckt mir zu 5SEM3-Z1 überhaupt nichts aus. Gibts auf dem Board irgendwo eine FCC-ID?

    Vielen Dank für die Tipps. Eine FCC-ID habe ich nicht gefunden. Auf der Platine steht noch 5SEM M103 und unten auf einem Aufkleber PTH4932-4. Unter der Typenbezeichnung 5SEM3-Z1 auf der ersten ISA-Buchsenleiste steht außerdem noch **0101755* und daneben die Seriennummer M9511006849.

    Die meisten Jumper sind beschriftet, einige haben jedoch nur Nummern.

    Hier, hier und hier habe ich Hinweise auf Chaintech als Hersteller gefunden, bei stason.org finde ich leider nichts dazu.


    Zufällig bin ich bei der Suche auch über diese sehr interessante Seite (alles Mögliche zu IBM-PCs) gestolpert...

    Sammle Computer und Taschenrechner bis ca. 1990 und CPUs, Speicher und Speichermedien aller Art und suche einen Epson FX-80, einen NEC MultiSync o. ä. (EGA&VGA) und ein Texas Instruments Notebook TravelMate 3000 von 1991. Hier gibt es ein paar Bilder meiner Sammlung.

  • Ich stöbere ja gern durch die Zu-Verschenken-Abteilung von ebay-Kleinanzeigen. Heute habe ich da folgendes gefunden:



    Naja, dachte ich mir, vielleicht kriegt man wenigstens den mini wieder hin. Willst ja sowieso endlich mal löten lernen, sag ich mir. Das sag ich auch dem Verschenker, als wir telefonieren, und der sagt: "Ich glaube nicht, dass das alles kaputt ist. Das liegt nur schon zu lange rum und muss jetzt weg. Gehört Ihnen, wenn Sie heute noch kommen."

    Ich nur: "Bin unterwegs."


    Bis ich am Eimer ankam war der Monitor schon weg (was mich freute). Alles ins Auto, nach Hause, Mac angeklemmt, Einschalter und: Er klongt und geht an! Freudentanz.

    Auf dem Bildschirm ein blinkendes Fragezeichen. Das hat mich nochmal eine Stunde gekostet, denn der Mac bootet nicht von CD. Aber er lässt sich als FireWire-Target an einen anderen Mac anschließen. Dort sieht man:



    Platte ist komplett gelöscht. Dann kann auch nix booten. Ich lerne derweil, dass man von einem Mac nicht auf ein FireWire-Target-Laufwerk installieren kann. Args. Also klemme ich meinen FireWire-Brenner an den mini und boote von einer 10.4-Installations-CD. Versuche ich zumindest, denn sie wird nach einer kleinen Ewigkeit einfach ausgeworfen. Das gleiche mit allen anderen Installern, die ich habe. Bis auf eine, eine OS-X-Server-CD, auf der explizit steht PPC/Intel.


    Mir kommt ein Verdacht...


    Ich schaue unter den Mac. 1,83 GHz steht auf dem Typenschild. Zu viel für einen G4, muss ein Intel-Mac sein. Sowas hatte ich selbst erst spät, alle meine CDs sind PPC-only. Picard. Ich probiere eine viel zu neue CD (DVD?), und siehe da:



    Es lebt. :)

    Nach der Installation dann Gewissheit, ein Mac mini mit Core Duo (ohne 2) – das erste Modell mit Intel-Chip noch im alten Gehäuse.



    Zu guter letzt noch Bild vom OP-Tisch:


  • Ach schön :D wieder einer gerettet ;) ...sowas, als ich da noch gewohnt hatte (bis 2019) gabs sowas eher nie ...


  • Definitiv etwas was man nicht jeden Tag sieht. Der Nixdorf Großrechner darunter ist auch ein Neuankömmling. Details zu beiden Maschinen in eigenen Topics, bei Zeiten.

    Ahhhhhhhhh, ein "ungewöhnlicher" Umbau! ::cry::

    Wo wurde den der Entdeckt?


    Bitte viele Bilder und vielleicht ne Geschichte dazu?

    Kommt dann in meinen "Nicht in der Sammlung" Ordner! :wacko:


    EDIT: Die Firma gibt es ja noch. Würde da gleich mal nachfragen.:thumbup:


  • Guten Abend ,

    Antikythera


    ein komplettes manual habe ich auch keins,

    sondern nur ein Jumper Settings Quick Referenz, welches sich auf 5SEM5 sich bezieht,


    dort findet sich noch eine Erläuterung des SIS Chipsatzes,

    http://www.dosdays.co.uk/topics/Manufacturers/sis.php



    http://www.dosdays.co.uk/topics/Manufacturers/sis.php

  • Heute habe ich vom Schrotthändler wieder ein paar schöne Sachen bekommen. Waren zwar wieder einige hundert Euros, aber so viel cooles 486 und Pentium 1-Zeug dabei, dass ich da nicht nein sagen konnte...


    Nun die Frage, wie bekomme ich den PCD-4L auf, ohne das Gehäuse zu zerstören? Der gibt irgendwie kein Bild mehr von sich, also will ich mal ne neue Batterie rein tun und mal schauen, ob er mit neuer Graka oder gar neuer CPU wieder ein Bild von sich gibt...

  • Der Nixdorf Großrechner darunter ist auch ein Neuankömmling.

    Die Quattro 20 ist nicht direkt ein Großrechner - eher mittlere Datentechnik oder Minicomputer, wobei beide Begriffe in den späten 80ern oder 90ern schon nicht mehr aktiv genutz wurden...

    Vielleicht Mehrplatzsystem...?


    Der Verkäufer wollte €480. Darf man fragen, auf wieviel Ihr Euch geeinigt habt?

    -------------------------------------------------------------------------------
    Suche Rechentechnik aus Deutschland, bzw. Computer Deutscher Hersteller - z.B.

    ANKER, AKKORD, CTM (CTM 70, CTM 9000, CTM 9032), DIEHL/ DDS, DIETZ, FEILER, ISE,
    HOHNER GDC, KIENZLE, KRANTZ, NIXDORF, OLYMPIA, PCS/CADMUS, RUF, SALOTA, S.E.I.,
    SIEMAG, SIEMENS, TAYLORIX, TRIUMPH ADLER - TA, WAGNER, WALTHER, WANDERER,...

    -------------------------------------------------------------------------------

  • Definitiv etwas was man nicht jeden Tag sieht.

    Dateneingabeterminals waren in den 70ern (60er - 80er) sehr häufig anzutreffen.

    Diesen PET Umbau hab ich noch bie gesehen!


    Ob hier auch Abrechnungsinformationen usw. erfasst wurden, auf Cassette geschrieben und dann ans nächste Datenzentrum geschickt wurden?

    Wahrscheinlich war ein umgebauter PET mit eigener Software trotzdem günstiger als die speziellen Dateneingabeterminals der MDT Firmen...

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    Edited once, last by horniger ().

  • Einen Einstein hab ich schon :-)


    Der DAI hatte für seine Zeit sehr gute Technik (hochauflösende Farbgrafik, eine Art HAM Mode 5 Jahre vor dem Amiga) und ebenfalls einen innovativen Basic Interpreter (pre-compiling). Also innere Werte!

  • Also, wenn schon "weisse Aufbauten", dann doch bitte so ;) (da hätten sie den COAST-Sockel ja nu wirklich auch in weiss machen können) :

    Cartouce

    wow - sogar die DIN-Buchse für Tastatur ist in weiss - hab ich noch nie gesehen

    und die IC-Sockel sind ja genial!

  • Einen Einstein hab ich schon :-)


    Der DAI hatte für seine Zeit sehr gute Technik (hochauflösende Farbgrafik, eine Art HAM Mode 5 Jahre vor dem Amiga) und ebenfalls einen innovativen Basic Interpreter (pre-compiling). Also innere Werte!

    Und (zumindest anfangs) eine absolut lausige Tastatur, deren Kontaktfedern man ständig mit einer spitzen Zange zurechtbiegen mußte.

  • Der Nixdorf Großrechner darunter ist auch ein Neuankömmling.

    Die Quattro 20 ist nicht direkt ein Großrechner - eher mittlere Datentechnik oder Minicomputer, wobei beide Begriffe in den späten 80ern oder 90ern schon nicht mehr aktiv genutz wurden...

    Vielleicht Mehrplatzsystem...?


    Der Verkäufer wollte €480. Darf man fragen, auf wieviel Ihr Euch geeinigt habt?

    Einen deutlich besseren Preis - die anderen Geräte waren auch von dem selben Verkäufer.


    Leider gar nichts - die einzige Doku sind die Dipswitch und Address Infos im Gerat selbst. Online gibt es auch garnichts dazu - nichtmal infos zu den Specs.


    Diese umgebauten PETs stammen aus einer Heizungssteuerung bzw Trocknersteuerung. Jemand anderes hatte in einem anderen Forum die Firma schon einmal angeschrieben, die hatten noch etwas infos dazu:


  • sixtysixmhz : Schade. Trotzdem, Glückwunsch zum Neuzugang! Ich habe selber eine 8870 Micro7 - die muß ich auch mal angehen. Vielleicht können wir uns zusammen tun, bei der Nixdorf Archäologie. Die Seite: https://www.8870adventures.com/8870-documentation.html kennst Du?

    Die Seite war mir noch nicht bekannt. Muss ich mal später in Ruhe durchgucken.



    Für alle die Interesse an dem PET haben, ich habe dazu nun ein eigenes Posting im Showroom eröffnet.

  • PC Emulation beschäftige, mal CP/M-86 und UCSD Pascal ausprobieren. Das wird das System wenigstens nicht überfordern, sollte es laufen.

    Schwierig. 7MHz wenn nichts drin ist...

    Ich habe einen A2K letztes Jahr geschenkt bekommen, der ursprüngliche Besitzer hat nichts anderes damit gemacht, als DOS Programme laufen zu lassen.

    Die Festplatte hat er behalten, aber ich habe den Emulator auf Diskette noch. Es gibt natürlich Schnittstellenkarten die einen PC emulieren, ich hatte mal eine, die ist leider defekt gewesen und ich habe sie in einem Amiga-Konvolut abgegeben.


    Er hat sehr viel Geld in den A2K gesteckt. Damit Microsoft TOols (unter MS-DOS) ordentlich laufen, kaufte die damals beste Grafikkarte und schnellste TK dafür, denn er sah nicht ein, sich einen PC zu kaufen, weil der Recher schon so teuer in der Anschaffung war. Er dachte auch wie viele, daß Amigas die PCs verdrängen.


    Das coole ist, ich habe alle Karten noch drin. Original. Die TK ist mega teuer. Das wertvollste Bauteil was bei mir rumfliegt. Die war damals schon extrem teuer und es wurden nicht viele gebaut. Er brauchte halt die Leistung. Schneller kann man die Kiste auch nicht machen, es sei denn, man kauft neu produzierte Hardware. Das ist heute bei Amiga ja gang und gebe. Ich hatte mal eine Vampire für einen Amiga 600, die schaffte 199MHz. Von Haus aus hat die Kiste nur 7. ;o) Aber das widerum ist sowas von unsinnig, deswegen ist die wieder weg.


    Ich bin gerade in einer Testphase mit dem Gerät, nachdem ich mich ein Jahr nicht damit beschäftigte. AmigaDoom läuft super, und es ist das erste Mal, daß ich an einem Amiga sitze, der genug Performance hat, MP3's abzuspielen. Bin noch ganz geflashed. ;o)

    - 23 HomeComputer - 3 Basic Interpreter - 2 Classic Toshiba-Books -


    "You'd be amazed what it can do-be-do-be-do" (Ad-Slogan USA / Commodore 64)

  • Mein M20-2020 SBC. Noch ist kein RAM eingesteckt, aber funktioniert endlich. Die Unterseite mag ich lieber vorenthalten.

    Also genau jetzt wollen "wir" natürlich die Unterseite auch noch sehen ... !!! :)


    Daß die nicht so ordentlich sein wird wie der Blick von oben, wird den meisten eh klar sein.



    Ich finde es immer wieder erstaunlich wie klein so ein Rechner eigentlich auch hättte sein können, und das RAM ist da ja wahrscheinlich das Einzige, was es nicht in so kompakter Form gab, aber da wäre ja evtl. eine Mehrebenenvariante möglich gewesen.


  • Mehrebenenvariante - Definitiv eine meiner "Jugendsünden" - 64x 21L02 ==> 8 Kilobyte

  • Mein M20-2020 SBC. Noch ist kein RAM eingesteckt, aber funktioniert endlich. Die Unterseite mag ich lieber vorenthalten

    ..und was genau ist es, oder soll es werden? - ging wohl total an mir vorbei