Mein neuestes Etwas

  • >>>Mein zweiter HP LogicDart E2310A --> Video

    In ungebrauchtem Zustand. Sauberes Batteriefach. Mit allen Kabeln, Steckern und Manual.

    Warum ein 2. LogicDart?? Mein erstes Gerät hat nur ein einziges Testkabel. Und die kann man leider nicht einfach nachbauen, da die HP Ingenieure eine perfekte aber leider proprietäre Lösung gewählt haben. Es gibt zwar Ersatzschaltbilder für die Kabel aber keine passenden Stecker. Die muss man sich selber bauen. Und da war ein 2. komplettes Gerät natürlich zu verlockend. Leider auch nicht billig - aber was tut man nicht alles für's Hobby :fp:<<<



    Das Herz bekommt (will), was das Herz will! ❤❤❤

  • Gestern bestellt, heute angekommen:



    Sehr schöne Station. In 6-7 Sekunden bei 300 Grad, aus dem Standby 3-4 Sekunden.

    Dünnes, flexibles Kabel zum sehr handlichen Kolben.

    Kurator 8Bit-Museum.de - Entwickler des Retro Chip Tester (RCT)


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  • Ich habe auch mal wieder was Neues: einen Entex MAC Spielcomputer von 1980 (als Quelle-Version).

    Mit zwei 4-bit TI 1000 Microcontrollern (TMS 1600 + TMS 1170), VFD Display und 4x4 LED Matrix.

    Wens interessiert: Hier mein Blog-Eintrag.

    Interressant - sogar "programmierbar". Na, nicht wirklich - schon faszinierend was damals alles auf den Markt geworfen wurde. Die TMS 1000-Serie hat ja so einiges möglich gemacht - u.a. den Busch Microtronic. Und viele andere Spielzeuge aus der Zeit. Ich bin stolzer Besitzer des Science Fair Microcomputers (aka Gaken MC4), und der hatte durchaus einen brauchbaren Instruktionssionssatz. Kein Vergleich zum Microtronic, aber immerhin. Danke für den interessanten Beitrag und Blog-Post - das Ding war mir noch nicht bekannt! Muss ich aber auch nicht haben :D VG Michael


    PS Hier habe ich ein paar Anmerkungen zur TMS1000-Serie hinterlassen:

    Busch-2090/seminar-02-02-2023.pdf at master · lambdamikel/Busch-2090
    An Emulator of the Busch 2090 Microtronic Computer System for Arduino Uno and Arduino Mega 2560 - Busch-2090/seminar-02-02-2023.pdf at master ·…
    github.com

  • Am Donnerstag-Nachmittag habe ich von einem Bekannten eine HiCom 150E OfficeOne bekommen:



    bei der Demontage brauchte man nur das Netzteilgehäuse schief ansehen, damit es danach so aussah:


    Der Kunststoff des Netzteilgehäuses ist nach den Jahren einfach spröde geworden. Aber nur der Bereich, der am meisten von der Netzeil-Wärme abbekommen hat (ca. obere Hälfte). Das DC-Versorgungskabel Netzteil-Seitig ist auch kaputt - die Isolation ist regelrecht zerbröselt, weil der Weichmacher sich mit 4 Buchstaben verdünnisiert hat... er ist einfach wech... ;)


    und man sieht schon die blanken Drähte... :schreck: ... und die Isolation hat all die Jahre gehalten, weil das Kabel nicht bewegt wurde.


    Und hier noch die Platine der Telefonanlage:


    Mal sehen, womit ich das Gehäuse und das DC-Kabel des Netzteils ersetze oder ggf. ein neues Netzteil baue...

  • Der Kunststoff des Netzteilgehäuses ist nach den Jahren einfach spröde geworden

    Ich habe vorhin auf dem Dachboden was gesucht und dabei eine vermeintliche Plastiktüte hochgehoben. Allerdings nur in einen Haufen Plastikbrösel gegriffen, die Tüte ist praktisch wie dein Gehäuse zerfallen.

    Letztlich habe ich mein Stehwellenmeßgerät zwar nicht gefunden, aber dafür einen Zehnerpack Maxell 3"-Disketten eingeschweißt und den hier, der ist Gottseidank nicht zu Plastikstaub zerfallen:



    Jetzt muß ich mir mir den Akkupack anschauen, an einem Pol ist Grünspan zu sehen.

  • Der TI Programmer habe ich auch


    Ich auch. Leider prellt die Tastatur wie Sau. So ist das Teil unbenutzbar. Ob man das wirklich nochmal reparieren kann?


    Mit dem SwissMicros DM16L, den ich mal als "Ersatz" gekauft habe, fremdele ich immer noch. Meistens benutze ich daher die "RealCalc Scientific Calculator" App auf meinem Android-Handy, die macht auch alles in dieser Richtung, was ich möchte und sieht auch noch (wie ich finde) gut dabei aus.

  • Der TI Programmer habe ich auch


    Ich auch. Leider prellt die Tastatur wie Sau. So ist das Teil unbenutzbar. Ob man das wirklich nochmal reparieren kann?


    Mit dem SwissMicros DM16L, den ich mal als "Ersatz" gekauft habe, fremdele ich immer noch. Meistens benutze ich daher die "RealCalc Scientific Calculator" App auf meinem Android-Handy, die macht auch alles in dieser Richtung, was ich möchte und sieht auch noch (wie ich finde) gut dabei aus.

    Bei teilweiser Korrosion kann ein Tastendruck als mehrfacher angesehen werden. Hier hilft Reinigung mit Kontaktspray. Wenn du keine Gumminüppis drunter hast kannst du Kontaktspray verwenden, dass verbleiben darf. Gumminüppis verrecken immer...

    ::solder::Ich "darf" beruflich basteln...

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    Wo ist der Rest der PDP-11?

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    Suche Rechentechnik aus Deutschland, bzw. Computer Deutscher Hersteller - z.B.

    ANKER, AKKORD, CTM (CTM 70, CTM 9000, CTM 9032), DIEHL/ DDS, DIETZ, FEILER, ISE,
    HOHNER GDC, KIENZLE, KRANTZ, NIXDORF, OLYMPIA, PCS/CADMUS, RUF, SALOTA, S.E.I.,
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  • Der TI Programmer habe ich auch


    Ich auch. Leider prellt die Tastatur wie Sau. So ist das Teil unbenutzbar. Ob man das wirklich nochmal reparieren kann?


    Mit dem SwissMicros DM16L, den ich mal als "Ersatz" gekauft habe, fremdele ich immer noch. Meistens benutze ich daher die "RealCalc Scientific Calculator" App auf meinem Android-Handy, die macht auch alles in dieser Richtung, was ich möchte und sieht auch noch (wie ich finde) gut dabei aus.

    Zur Tastatur und zum Batteriepack findet man alles Wichtige hier ! Reinigen der Tastatur wird nicht ganz einfach werden ...


    Roland

  • Nur etwas Kleines gekauft. Da bin ich gespannt, wie das dann

    auf den Apple funktioniert und was da alles auf dieser Read only

    drauf ist. Nach den Angaben im Netz soll dieser auch auf dem

    Apple IIe laufen.


    Apple II ProDOS ROM drive


  • Die will ich auch noch aufbauen. Hast Du die Möglichkeit (EPROMMer), da ein Image auszulesen? Ich hab mich noch gar nicht damit beschäftig, was ich da draufpacken könnte. Da wär das eine gute Vorlage, die man eben mit CiderPress dann anpassen könnte. Aber gibts wahrscheinlich auch irgendwo im Netz...

  • Ich hab diese ROM Karte aufgebaut.

    Läuft im Apple IIe.

    Ist ne schöne Sache.


    Gibt es noch Platinen, ich könnte vermutlich zwei für zwei Kumpels gebrauchen.

  • Moin,


    Wollte schon lange RTS Tastenkappen für die Atari ST Serie haben.

    Nun habe ich zufällig eine komplette Tastatur ergattert.

    Komplett zerlegt und ein bisschen gesäubert

    Sind zwar Federn eingebaut, aber anscheinend noch die originalen Rubber-Domes drin



    Nun ist mir aufgefallen, dass man bei der Google Bildersuche immer nur Bilder von weiß/grau gefärbten Tasten findet - bei mir sind die Sondertasten deutlich bunter

    Habe ich eine besondere Variante erwischt, weiß das jemand?


    VG

    Michael

    „Wir sind im Auftrag des Herrn unterwegs“ („Joliet“ Jake & Elwood Blues)

    …lese alles… ::pc::

  • Hier gibt es auch eine neue Tastatur. Nachdem mir eine Kollegin vor ungefähr zwei Jahren ihren alten Dienst-Pentium Artist 120 überlassen hatte, fand ich nun eine passende Tastatur im Firmenschrottcontainer. War total verdreckt und auseindergeflogen, weil das Gehäuse nicht geschraubt ist. Alles behebbar.

  • Heute habe ich einen Lern-/Experimentiercomputer gekauft, um den ich schon ein paar Jahre schwänzelte. Ich sehe den Floh-Händler so gut wie jeden Monat in der helleren Jahreszeit und bisher wurde ich mir mit ihm einfach nie einig. Bis heute. Er ist endlich mehr als deutlich von seinen 100€ abgegangen. Nicht nur gut für den Geldbeutel, sondern auch für das Gerät und seinen Zustand. Immer rumschleppen ist dem nicht zuträglich.


    Hier nun der Busch microtronic 2090 Originalbausatz aus 1981. Soweit ich sah, ist das Gerät vollständig. Sogar alle Pinne und Drähte sind noch da. Die Tabelle besitzt 20 Seiten mit Deckblatt, keine Ahnung ob da was fehlt. Nicht so wild. Beide Handbücher sind auch dabei.



    Der Verkäufer meinte, damit wäre nicht viel passiert. Vom Zustand her kann man das glauben. Das Gehäuse hat nicht einen Kratzer. Genauer hingesehen, da ist einfach nichts zu sehen. Und das Gehäuse ist recht leicht und schon sehr filigran. Besonders die Scharniere.



    Hier das Herzstück:

    Technische Daten

    Mikroprozessor: 4-bit, TMS 1600

    Taktfrequenz: 500 kHz

    Speicher: 576 Byte RAM und 4.096 Byte ROM

    Es gab etliche Erweiterungen dafür. Die Bestell- und Preisliste liegt mir im Paket auch vor. So konnte man mit einem Interface aus dem Zubehör auch auf Datasette speichern.



    Alles schön sauber.



    Einen simplen Funktionstest hat das Gerät bestanden. Um damit z.B. Schiffe versenken zu spielen, benötigt es aber einen weiteren Umbau.



    Ich bin mit dem Teil nicht verheiratet und kann mir vostellen daß ich es gegen etwas aus unserem Hobby tauschen würde, aber erstmal erfreue ich mich daran. Das Ding war so legendär und erfolgreich, daß es einige Jahre später sogar vom Hersteller reproduziert wurde. Ein tolles Teil der Computergeschichte.


    Hier ein Link zum Hersteller, der seine Historie in Ehren hält:
    https://www.busch-model.info/service/historie-microtronic/


    Hier der Link mit Diskussionen zu einem inoffiziellem Rebuild:
    Neuauflage Busch Microtronic 2090 Lerncomputer


    Hier ein Link zu Michael Wessels Webseite, wie er das Ding zum "Singen" bekommt:
    https://www.michael-wessel.info/microtronic-emulator.html

    HC: Dr32 Alice32 MTX5oo CPC464 ZX81 SPEC48K A8ooXL/1o4oSTF Ti994A VC2o C16 C116 +4 C64/G/A/C THE64 SX64 C128/DCR A1K/2K/3K/4K A12oo/"3oo"/5oo/5oo+/6ooHD CDTV CD³² PC: E-HX-2o Vic-VPC1 CPQ-DeskPro386s Tosh-191oCS/44oCDT/T8ooo LG-GS52o Cas-FX73oP Shrp-PC14o3H/1251/15oo/16oo/16oo"Bobby" At-Pofo Osborne1v2 TR: C=C1o8/9-PB Cas-BG8/ML831/MG88o Sharp-EL835


    "You'd be amazed what it can do-be-do-be-do" (Ad-Slogan USA / C64)

    Edited once, last by SectorheaD ().

  • Mein neuestes Etwas? Ein Tandy RadioShack TRS-80 Model III!


    Der ist mir vor einigen Wochen bei ebay Kleinanzeigen aufgefallen und ich musste ihn unbedingt haben. Ich sehe ihn als perfekte Ergänzung zu meinem TRS-80 Model I.



    Das Model III kam 1980 auf den Markt und ersetzte damit das Model I, das in den USA mangels Abschirmung nicht mehr verkauft werden durfte. Mein Model III hat bereits die größte Ausbaustufe. Es besitzt eine Z80 CPU mit 1,77 MHz, 48 kB RAM und zwei 40 Tracks 5,25“ SS/DD 180 kB Diskettenlaufwerken von Texas Peripherals. Ein 12“ Grünmonitor, der 80 Zeichen/Zeile unterstützt ist bereits im Gehäuse eingebaut. Außerdem sind alle Schnittstellen, für die beim Model I noch das Expansion Interface benötigt wurde, bereits im Gehäuse integriert.

    Das Model III ist großteils Software kompatibel zum Model I. Da der Computer ein erweitertes ROM BASIC besitzt und endlich auch Kleinbuchstaben unterstützt, wurde er mit einer angepassten Version von TRS-DOS ausgeliefert. Daneben haben sich auch wieder LDOS und NewDOS etabliert. CP/M Unterstützung funktioniert, wie beim Model I, nur mit Modifikation. Eine native Unterstützung kam erst mit dem Model IV.


    Am Boden meines Computers ist folgender Geräteaufkleber angebracht:


    Demnach handelt es sich um ein Matra-Tandy mit der ungewöhnlichen Modell-Nr. 260-1066 und einer recht niedrigen Seriennummer. Zu diesem Typ hab ich im Internet lediglich zwei niederländische Anzeigen gefunden, wo der Computer Anfang der 80er Jahre beworben wurde. Wurden die Matra-Tandy eventuell hauptsächlich in Frankreich und den Benelux-Ländern vertrieben?


    In Deutschland gab es jedenfalls einen Direktvertrieb durch Tandy. Der Original-Katalog von 1982 weist dort den stolzen Preis von 8365,-- DM für die volle Ausbaustufe (Modell: 26-1066) aus.



    Falls jemand zur Kooperation zwischen Matra und Tandy mehr berichten kann, dann gerne hier in den Kommentaren schreiben. Ich wusste bislang nur vom Heimcomputer „Alice“ der ein Clone des Tandy MC-10 ist. Ansonsten kannte ich Matra aus meiner Kindheit nur als Autohersteller.


    Der Anbieter bei eKA konnte mir nur berichten, dass der Computer nach dem Einschalten zwar kurz lief, bevor er sich dann aber mit einem Zischen und Rauchzeichen verabschiedete: Das deutete ich jedoch als gutes Zeichen ;)



    Wie nicht anders zu erwarten, waren die RIFA’s hochgegangen. Das Model III hat je nach Ausbaustufe ein oder zwei Power-Boards. Das zweite Power-Board dient als Stromversorgung für die Floppy-Laufwerke und -Controller. Bei beiden Boards hatten sich tatsächlich die Netzentstörfilter verabschiedet. Da die restlichen Kondensatoren noch einen guten Eindruck machten, beschränkte sich mein erster Rettungsversuch also auf den Tausch der RIFA’s. Damit konnte ich zumindest ein PCB wieder zum Leben erwecken, sodass der Computer ohne Diskettenlaufwerke startete. Was mich zusätzlich erfreute war das scharfe und stabile Bild des Monitors.



    Beim zweiten PCB hatte ich weniger Glück: Hier flog sofort die Sicherung, was auf einen Kurzschluss hindeutete. Dafür bekam ich aber tolle Hilfe von kkaempf und klaly bei meinem Besuch im FabLab Nürnberg (oder doch Fürth? :) ), wie hier berichtet: TRS-80 Model III Kurzschluss Powerboard

    Wie sich dann noch herausstellte, funktionierten auch beide Diskettenlaufwerke nicht mehr. Da die Laufwerke kurzfristig nicht zu fixen waren, hat mir kkaempf dankenswerterweise ein funktionierendes, baugleiches Model aus seinem Model IV überlassen.

    Zuhause konnte ich dann aus zwei defekten Texas Peripherals Laufwerken (eines hatte ich noch von meinem Model I) ein Funktionierendes machen, indem ich einfach die Elektronik tauschte.


    Somit habe ich jetzt erst mal wieder einen komplett funktionsfähigen TRS-80 mit zwei Laufwerken. Die Diskettenimages aus dem Internet konnte ich mit HxC und samdisk auf reale Disketten kopieren.



    Nachdem mir kkaempf noch gezeigt hatte, wie man einzelne Tasten auslötet und gangbar macht, werde ich wohl demnächst noch die eine oder andere Taste säubern.


    Bei Spielen oder schnellen Bildwechseln zeigt sich ein deutliches Nachleuchten des Bildschirms, was wie Schlieren oder ein Sternenschweif aussieht. Das scheint wohl aber ein prinzipbedingtes Problem des Monitors zu sein.


    Ansonsten bin ich mit dem Ergebnis wirklich sehr glücklich. Bei meinem nächsten Besuch im FabLab werde ich wohl wieder ein defektes Texas Peripherals Laufwerk in die Obhut fähiger Leute geben ;)


    Bilder von Grafik-/Floppy-Controller und dem Mainboard, die hochkant im Computer Rücken an Rücken eingebaut sind:


     

    "Link arms,don't make them." - Du musst Gott für alles danken, sogar für einen Franken